OT aus Umfrage Jahresgehalt

Schon erschreckend auf was für Gehälter sich manche fertigen Maschinenbautechniker einlassen.

In meiner Firma verdient ein Facharbeiter gleich nach der Lehre schon seine 39´000/Jahr. Wohlgemerkt ohne Schichtzulagen ect.

Da hätte man sich die Mühe und Nerven auch gleich sparen können.
Wenn es danach geht, dann lohnt sich weder Techniker noch Bachelor weil man bei VW am Band ohne Ausbildung seine 70k verdient.

Jetzt rate mal warum wir uns alle den Stress trotzdem antun ^^
 
Schon erschreckend auf was für Gehälter sich manche fertigen Maschinenbautechniker einlassen.

In meiner Firma verdient ein Facharbeiter gleich nach der Lehre schon seine 39´000/Jahr. Wohlgemerkt ohne Schichtzulagen ect.

Da hätte man sich die Mühe und Nerven auch gleich sparen können.
Immer wieder die selben Kommentare....
Junge lese mal ein wenig, vieleicht verstehst du es dann...
 
Dass man an den Bändern der diversen Automobilherstellern weit über dem Durchschnitt eines Facharbeiters verdient ist ja bekannt, nicht zuletzt dank Nachtschichtzulagen usw..
Um das geht es auch nicht.

45000 ist ja völlig in Ordung.
Aber wenn man von einigen liest, dass sie sich mit einem Jahres Brutto von 29k zufrieden geben. Und das als Techniker.
Selbst als Einstiegsgehalt ist das ein Witz.

Wie gesagt in Bayern bekommt normalerweise ein Industriemechaniker schon 35k Grundlohn zum Einstieg.

Was soll man da falsch verstehen.
 
Dass man an den Bändern der diversen Automobilherstellern weit über dem Durchschnitt eines Facharbeiters verdient ist ja bekannt, nicht zuletzt dank Nachtschichtzulagen usw..
Um das geht es auch nicht.

45000 ist ja völlig in Ordung.
Aber wenn man von einigen liest, dass sie sich mit einem Jahres Brutto von 29k zufrieden geben. Und das als Techniker.
Selbst als Einstiegsgehalt ist das ein Witz.

Wie gesagt in Bayern bekommt normalerweise ein Industriemechaniker schon 35k Grundlohn zum Einstieg.
29k im Osten z.B. sind aber nicht 29k in Bayern, sonder je nach Gegend, eher die angesprochenen 45k. Da muss man einige Parameter beachten was Gehaltsvergleiche angeht. So einfach ist das nicht.
 
Hallo zusammen,
habe die letzten Tage eine Anfrage bei einem großen "Karriereportal" im Internet erhalten, dass sie Interesse an mir haben und ich doch mal meinen Lebenslauf schicken soll.
Eigentl. will ich momentan die Firma nicht wechseln, aber der aktuelle Kurs im Betrieb ist eher der senkrechte nach unten, von dem her kann man sich ja mal umschauen?!

Aktuell habe ich ca. 18km einfache Strecke und 10min zu fahren. Der neue AG wäre knapp 60km und 45min zu fahren weg.
Würdet ihr dann den "Mehraufwand" an Zeit und Fahrkosten direkt mit in die Gehaltsverhandlung bzw -vorstellung aufnehmen? Wenn ich das so mache, dann wäre ich bei knapp 75k€ brutto im Jahr, was ich eher als überzogen empfinde, aber natürlich beim neuen AG monetär nicht schlechter dastehen will wie beim jetzigen!

Vielen Dank!
 
Kurz: Ja.

Solange du nicht den Zwang hast zu wechseln, kannst du fordern was du willst. Deshalb würde ich das mit aufnehmen (und ggf. auch im Gespräch begründen). Denn die wollen dich holen, dann müssen sie auch was bieten.
Da mir nicht bekannt ist, um was für eine Stelle es sich handelt und welche Rahmenbedingungen sie hat, können 75k auch angemessen sein. Als ich meine jetzige Stelle gesucht habe, habe ich mit deutlich weniger gerechnet, da mir das Gehaltsniveau in der Gegend nicht bekannt war und ich dann doch positiv überrascht wurde ;)
 
Würdet ihr dann den "Mehraufwand" an Zeit und Fahrkosten direkt mit in die Gehaltsverhandlung bzw -vorstellung aufnehmen?
Ja klar..... Ob es bezahlt wird steht auf einem anderen Blatt.
Wenn Du das so argumentierst kann auch als Antwort kommen, dass man Dir einen Umzug bezahlen würde. Kostet den AG einmalig 3-5tsd EUR und fertig.

Wer hat denn überhaupt angefragt ? Ein Unternehmen oder ein Personalberater/Headhunter ?
 
Man sollte aber schon eine Antwort haben, sollte die Frage kommen, wie man denn auf dieses Jahresgehalt kommt.... Ist nicht selten, dass da nachgehakt wird.
Das auf jeden Fall. War vielleicht missverständlich formuliert. Meinte damit, dass die Aufschlüsselung sich auf berufliche Kenntnisse etc. beziehen sollte.
Dass die Firma sich dann ggf. denkt, dass hier auch der Weg mit einbepreist wurde, steht auf einem anderen Blatt.
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Infos.
Um was für eine Position es sich handelt weiss ich ehrlich gesagt selber nicht, es war nur die Rede davon dass die Automatisierungssparte weiter ausgebaut werden soll. Ich wurde von einer Recruiterin direkt vom Unternehmen angeschrieben. Ich lass das mal auf mich zukommen, vllt. werde ich ja auch nicht zum Gespräch eingeladen :-)
 
Die wesentlich wichtigere Frage ist doch die:
Bist du bereit dir täglich 90 Minuten bzw. 120km Arbeitsweg ans Bein zu binden? Plus Stau, usw.
Selbst wenn du die Zeit bezahlt kriegst, was ich nicht glaube, sind das rund 27.000km allein für den Weg zur Arbeit. Wenn du privat noch ein bisschen fährst "rockst"du alle 5 bis 6 Jahre ein Auto durch...

In meinen Augen wäre es hier sinnvoller, statt auf mehr Geld zu bestehen, mal zu fragen ob auch die Möglichkeit besteht einen Teil der Arbeit im HomeOffice zu erledigen. Ist doch schade um die Zeit...

Und 60km in 45 Minuten... Ich fahre regelmäßig 90km Autobahn zum Kunden... das schaffe ich im Berufsverkehr selbst morgens um 6h nie unter 1 Stunde. Insofern sind deine 60km in 45 Minuten wahrscheinlich eher sportlich gerechnet...

Zeit ist wichtiger als Geld.
 
Mein letzter Arbeitgeber war knapp 70km entfernt, ich weiss also worauf ich mich einlasse :-)

Damals hatte ich allerdings einen Firmenwagen, von dem her war es mir egal wieviele Kilometer respektive wieviel Verbrauch (die 70km waren teils in 30min geschafft, mit 55km Autobahnanteil).

Für HomeOffice bin ich nicht der Typ. Habe es in der alten Firma mal probiert, war aber nicht gerade sooo produktiv :-)

Die Strecke die ich fahren müsste wäre recht gut zu fahren, der Verkehr haltet sich da recht in Grenzen, aber 45min sind da schon drin. Aber ja, wie gesagt müssen die sich erstmal melden :-)
 
Hallo zusammen,
habe die letzten Tage eine Anfrage bei einem großen "Karriereportal" im Internet erhalten, dass sie Interesse an mir haben und ich doch mal meinen Lebenslauf schicken soll.
Eigentl. will ich momentan die Firma nicht wechseln, aber der aktuelle Kurs im Betrieb ist eher der senkrechte nach unten, von dem her kann man sich ja mal umschauen?!

Aktuell habe ich ca. 18km einfache Strecke und 10min zu fahren. Der neue AG wäre knapp 60km und 45min zu fahren weg.
Würdet ihr dann den "Mehraufwand" an Zeit und Fahrkosten direkt mit in die Gehaltsverhandlung bzw -vorstellung aufnehmen? Wenn ich das so mache, dann wäre ich bei knapp 75k€ brutto im Jahr, was ich eher als überzogen empfinde, aber natürlich beim neuen AG monetär nicht schlechter dastehen will wie beim jetzigen!

Vielen Dank!
Ich gehe immer ganz locker an die Sacher heran, denn diese Anfragen: „Wir haben Interesse, senden sie mal Ihren Lebenslauf…" kenne ich schon oft genug. Wenn du nicht mit deinen Arbeitgeber verheiratet bist, würde ich auf jeden Fall auf den „Flirt" eingehen. Oft findet man direkt am Anfang nicht zusammen.

Aber wenn von beider Seiten Interesse besteht, muss man mal sehen. Wenn sich der Job lohnt, um täglich 1,5h im Auto zu verbringen zzgl. den Fahrtkosten.

Ich mache es gerade auch und habe morgens und abends je 50km vor mir und kann sagen, dass ich von 6 – 18Uhr unterwegs bin. Dazu kommen noch Überstunden und ab und zu Stau etc… Als Vorteil hat es sich ergeben, dass man während der Heimfahrt von dem Job abschalten kann und den Ärger nicht mit nach Hause nimmt.

Die Fahrzeit kannst du versuchen hinein zu verhandeln. Bei mir hat es nicht geklappt, dafür einige Homeoffice-Tage im Monat.
 
Rechne es dir durch. 120km*220 Arbeitstage *0,3 EUR/km. Das sind knapp 8.000 EUR. Steuerlich kriegst du vielleicht 2.000 wieder. Macht 6.000 EUR alleine für den Weg ins Büro, dafür müsste man dir Brutto 10.000 EUR/Jahr mehr zahlen, plus die Fahrzeit selbst...

Unrealistisch...

Wenn du tatsächlich 220 Tage im Jahr ins Büro musst, würde ich das lassen. Es lohnt sich nicht, vor allem nicht, wenn du jetzt schon gut bezahlte Arbeit "umme Ecke" hast...

Denke daran, dass sich deine Lebensumstände auch schnell mal ändern können. Freundin, Frau, Kinder, usw. Dann sind die 2 Stunden Fahrerei am Tag plötzlich nicht mehr so spassig...
 
Rechne es dir durch. 120km*220 Arbeitstage *0,3 EUR/km. Das sind knapp 8.000 EUR. Steuerlich kriegst du vielleicht 2.000 wieder. Macht 6.000 EUR alleine für den Weg ins Büro, dafür müsste man dir Brutto 10.000 EUR/Jahr mehr zahlen, plus die Fahrzeit selbst...
Bei 5.000 EUR Brutto und LSK 1 wären es ca. 3.500 EUR Erstattung.....
Wobei mich eher die Fahrzeit auf Dauer abtörnen würde.
 
Kannst du ja mal versuchen. Üblicherweise akzeptiert das Finanzamt jedoch nur den einfachen Arbeitsweg, was knapp 4.000 EUR sind. Davon gibt es dann vielleicht 1.700 EUR zurück, eher weniger. Damit ist dann gerade einmal Sprit und evtl. noch die KFZ-Steuer bezahlt...
 
Top