OT aus Umfrage Jahresgehalt

Frag einfach ob sie dich gehen lassen. Wenn nicht wirst du "krank" für ganz lange Zeit. Irgendwann sind sie froh bei deinem Arbeitgeber und lassen dich gehen.
 
Was sind denn das für bescheurte Vorschläge?

Wenn man ganz lange "krank" ist, kommt das ins Arbeitszeugnis. Damit findet er dann bestenfalls noch eine Rolle in einer Hartz VI-Doku auf RTL2, sicherlich aber keinen gut bezahlten Job mehr.

Glaubst du allen Ernstes Arbeitgeber sind bescheuert und man kann die an der Nase rumführen?
 
Bei dem Gehalt kann es einem doch egal sein. Ein mieses Arbeitszeugnis bei guter Reputation macht auch nix kaputt. Zudem ist es auch immer eine Frage wie man Lücken im Lebenslauf oder negative Einträge verkauft.
 
Um sich zu verkaufen, musst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Die Wahrscheinlichkeit soweit zu kommen, sinkt ohne der Bewerbung beigelegtem Arbeitszeugnis erheblich und mit schlechtem beigefügtem Arbeitszeugnis drastisch gegen 0.
Will sagen:
Du kommst gar nicht dazu dich zu äußern, weil du lange vorher aussortiert wirst...

Deine Einstellung bezüglich Mindestgehalt usw. in allen Ehren. Aber hier gibst du Menschen Ratschläge (Krankheit vortäuschen usw.), die in letzter Konsequenz dazu führen können, dass diese Leute nie wieder einen Job finden. Deine Tipps haben das Potenzial Existenzen zu zerstören. Ich hoffe du bist dir darüber im Klaren...
 
Das mit dem Arbeitszeugnis sehe ich nicht so dramatisch. Zum einen darf da sowieso nichts negatives drin stehen und zum anderen kriegt man die Dinger heutzutage hinterhergeschmissen. Die haben doch 0 Aussagekraft. Von einer zerstörten Existenz zu sprechen ist ziemlich übertrieben.
 
Danke!

Sehe ich genauso und als Fachmann in der Branche hat man sowieso die Kontakte um alles relativ einfach abzuwickeln. Da möchte doch eh keiner mehr Zeugnisse sehen und falls doch dann nur proforma.
 
Als Fachmann und mit entsprechendem Netzwerk fallen Bewerbungen sowieso komplett weg. Das kann ich bestätigen. Ich kann auch bestätigen das Stellenangebote häufig intern oder übers Netzwerk bereits vergeben sind, wenn man sich auf diese als Externer bewirbt. Der klassische Bewerbungsweg sollte wirklich, wenn überhaupt, beim Berufseinsteiger eine Rolle spielen. Ansonsten hat man irgendetwas falsch gemacht.
 
Danke snowboard!

Das ist auch meine Sichtweise und funktioniert auch. Musste noch nicht mal was zeigen bei dem DAX-Konzern bei dem ich jetzt arbeite.
 
Das Arbeitszeugnis ist schon wichtig, allerdings eigentlich nur der Anfang und das Ende, da steht nämlich zum einen ob der Starttermin deckungsgleich zu dem Lebenslauf ist und wann genau (und eventuell auch warum - auf eigenen Wunsch etc.) das Arbeitsverhältnis beendet wurde.
Das kann schon relevant sein, der Rest ist meist BlaBla und so gut wie immer eine 2 bis 2+ weil ne 1 nach selbstgeschrieben klingt...

Also ich will ein Zeugnis sehen auch wenn ich meine Infos innerhalb von 30 Sekunden zusammen habe. Ohne Zeugnis ist bei mir schlecht.

Vitamin B ist aber aus Bewerber-Sicht die beste Lösung, intern wirkt das aber schnell nach Vetternwirtschaft wenn neue Leute plötzlich auftauchen, das ist nicht immer optimal.

Gruß
 
(...)Der klassische Bewerbungsweg sollte wirklich, wenn überhaupt, beim Berufseinsteiger eine Rolle spielen. Ansonsten hat man irgendetwas falsch gemacht.
Naja, das ist halt der übliche Blick von denen da oben, die "es geschafft haben", auf die Versager da unten, "die was falsch gemacht haben".
Nimm's mir nicht übel, aber es bringt dem Patienten nichts, wenn ihr euch hier alle selbst auf die Schulter klopft, weil ihr es alle geschafft habt und wie toll vernetzt ihr seid...

Der Mensch, über den wir hier reden, hat es eben NICHT geschafft und braucht jetzt Tipps, wie er da wieder heraus kommt. Da kannst du nicht mit deinem Lebenslauf daherkommen und sagen "Ja mei, die Jobs findet man über Kontakte, Zeugnisse braucht man nicht!"

Er hat offensichtlich keine Kontakte, sonst würde er nicht für 2000 EUR Brutto arbeiten...

Und genau diesen Leuten, die es eben (noch) nicht geschafft haben, hilft es 0,0, wenn man denen einredet ein Arbeitszeugnis sei unwichtig, man könne darauf pfeifen und den Arbeitgeber sozusagen zur Kündigung nötigen. Das hat durchaus das Potenzial seine Chancen endgültig zu zerstören.
 
Jetzt aber das weitere Vorgehen davon abhängig zu machen was im Arbeitszeugnis stehen könnte ist mMn einfach der falsche Weg. Entweder er wechselt die Firma oder er bleibt und zieht eben alle Register. Zeugnis hin oder her.
 
Interessanterweise hat der einzige in dieser Diskussion, der tatsächlich Personalentscheidungen trifft, gesagt, dass es bei ihm ohne Zeugnis schlecht aussieht... Ich weiss auch nicht in welchen Wurstbuden ihr arbeitet, bei uns werden Zeugnisse nicht selbst erstellt. Auch bei meinen früheren Arbeitgebern hat das immer die Personalabteilung gemacht, nachdem Cheffe seine Bewertung dort abgegeben hatte...

Insofern... Hört doch einfach mal auf die Leute, die es am Ende entscheiden, wenn die sich hier schonmal äußern. Oder kann nicht sein, was nicht sein darf? ;)
 
Meine letzte Klitsche in der ich gearbeitet habe war ein DAX10 Unternehmen und ich hab mir das Zeugnis selbst geschrieben. Beim vorherigen Laden auch.

Auch immer eine Frage wie man auftritt und wie selbstbewusst man auch etwas durchsetzt.
 
roth wieder mal komplett Weltfremd unterwegs. Laut diverser Studien entsprechen heutzutage 90% der Arbeitszeugnisse der Note gut. Ich habe bisher nur in IGM Unternehmen/Konzernen gearbeitet und überall war es so, dass du das Zeugnis mehr oder weniger selbst schreibst und dein Vorgesetzter und der HR Mensch einfach unterschreiben.

Auf "Entscheider" in Foren gebe nicht viel. Hier kann jeder schreiben was er will. Wie naiv bist du denn bitte?

Was für Argumente hier wieder kommen. Das muss doch getrolle sein...
Du musst einfach lernen, dass deine Meinung eben nicht immer der Weisheit letzter Schluss ist.
 
Arbeitszeugnisse werden überbewertet. Es zählt das Gesamtpaket. Roter Faden im Lebenslauf (gerne mal mit kleiner Auszeit für fachfremde Weiterbildung, Hausbau...) und eine gewisse Motivation erkennbar. Und bitte keine langweiligen Standard-Anschreiben.

Wobei meistens ist es eh besser davon abzusehen und nur den aussagekräftigen CV im PDF an den Einstellenden zu senden. Spart Wege und auch Wartezeit ein.
 
Renegade1000, was hast Du von diesen Trollbeiträgen - (was genau ist der DAX10 ? Ich kenne nur den DAX bzw. GER30, einen Index, in dem 30 Unternehmen gelistet sind) - bist Du Langzeitarbeitsloser und schlägst Zeit hier im Forum tot ?
 
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