OPV und die Berechnung der Widerstände

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von felted, 18 Nov. 2012.

  1. Hallo zusammen,

    zur Hsit4 sollen wir ja eine Anpassungsschaltung entwerfen.

    Die 0,25 V am Eingang sollen auf 10 V verstärkt werden (erster Teil der Schalltung).

    Frage:
    Welche Werte sind für die Widerstände in der Praxis sinnvoll? Und wie kann man sich
    gedanklich die Schaltung von Rk vorstellen?

    Hier mein Versuch:

    OPV Widerstande.png

    V=Ua/Ue=10 V/0,25 V=40
    Um die Widerstände berechnen zu können habe ich für den R1 mal 390 Ohm gewählt.

    Mit R2/(V-1) kann man nun R1 (=10 Ohm) ausrechnen.

    Nach den Unterlagen muss Rk dem Wert der Parallelschaltung von R1 und R2 entsprechen.
    Rk wäre demnach in diesem Beispiel 9,75 Ohm.

    Frage:
    Wieso muss der Wert von Rk der Parallelschaltung von R1 und R2 entsprechen?

    Erlärungsversuch:
    Ziel ist es, die Offsetspannung zwischen den Eingängen auf 0 zu bringen. In diesem
    Fall kann man sich eine virtuelle Verbindung der beiden Eingänge vorstellen.

    Da der Ausgang des ersten OPV sehr niederohmig ist, kann man sich auch eine virtuelle
    Verbindung von R2 gegen Masse vorstellen.

    Somit ergibt sich eine Parallelschaltung von
    Rk, R1 und R2.

    Wenn Rk nun dem Wert der Parallelschaltung von R1 und R2 entspricht, teilt sich eine evtl.
    vorhandene Offsetspannung sofort zwischen Rk und R1 || R2 auf. Somit beträgt die Offset-
    spannung wieder die geforderten 0 V.

    Alles Unfug, oder könnte man das so erklären?

    Viele Grüße und Danke, Felted
     
  2. AW: OPV und die Berechnung der Widerstände

    1. Am Opamp links die Widerstände hundert mal größer machen, also 1kOhm und 39kOhm.

    2. Wenn Rk=R1||R2 dann hebt sich der Spannungsfehler durch die Eingangsströme auf.

    3. Eine mögliche Offsetspannung des Opamps lässt sich nur durch Abgleich mit einer gegenläufigen Spannung kompensieren.

    4. Der Komparator LM393 ist falsch beschaltet und die Widerstände sind hundert mal zu hochohmig.
     
  3. AW: OPV und die Berechnung der Widerstände

    Zu 1:
    Was spricht gegen die Werte von R1 und R2?

    Zu 2:
    Wie muss man sich das Ersatzschaltbild vorstellen?

    Zu 3:
    Das macht man doch mit Rk, oder?

    Zu 4:
    Inwiefern ist der Komperator falsch beschaltet?
    Warum sind die Widerstände R4 und R5 zu hochohmig und welche Werte sind in der Praxis üblich?

    Grüße und Danke, Felted
     
  4. AW: OPV und die Berechnung der Widerstände

    Zu 1:
    Was spricht gegen die Werte von R1 und R2?


    Zu niederohmig. Der Opamp kann nur 10mA und nicht mal die will man in so einer Schaltung haben.


    Zu 2:
    Wie muss man sich das Ersatzschaltbild vorstellen?


    Gleiche Biasströme an den Eingängen annehmen. Ausgangsspannung berechnen.[/I]
    Schauen unter welcher Bedingung für Rk sich die Fehler durch die Biasströme aufheben.


    Zu 3:
    Das macht man doch mit Rk, oder?
    [/I]

    Siehe 2.



    Zu 4:
    Inwiefern ist der Komparator falsch beschaltet?


    Ich sehe nur eine sinnlose Beschaltung.



    Warum sind die Widerstände R4 und R5 zu hochohmig und welche Werte sind in der Praxis üblich?


    Der Komparator hat x100nA Eingangsstrom. Wenn es genau sein soll, nimmt 10kOhm.
     
    #4 helmuts, 19 Nov. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 19 Nov. 2012

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