Optimalen Arbeitspunkt einstellen

Hallo, habe mit Hilfe von pspice den optimalen Arbeitspunkt ( halbe Betriebsspannung ) in einer Emitterschaltung eingestellt. Jetzt ist ein Teil der Aufagbe den Emitterwiderstand zu verändern ( 0Ohm,10Ohm,120Ohm,470 Ohm,1kOHm,4,7 kOhm und 10kOhm ). Dies ist mir bis 4,7 Ohm gelungen. Nur beim 4.7 kOhm und 10 kOhm widerstand lässt sich der beste Wert Für den Spannungsteilerwiderstand nicht mehr im diagramm ablesen.er geht ins unendliche. was passiert da mit dem transistor?. geht er in sättigung? Hab mal paar bilder im anhang
 
AW: Optimalen Arbeitspunkt einstellen

In deiner angegebenen Schaltung muss Uce auf Ub/2=7,5V abgeglichen werden.
Also nicht die Spannung am Kollektor sondern die Differenzspannung zwischen Kollektor und Emitter.
 
AW: Optimalen Arbeitspunkt einstellen

Kannst du mir das bitte noch etwas näher erklären? Also ist es möglich auch mit diesen hohen Emitterwiderständen den Arbeitspunkt einzustellen?
 
AW: Optimalen Arbeitspunkt einstellen

Ja man kann auch mit Re=10k Uce auf 7,5V einstellen.
Durch Wahl von Uce=Ub/2 kann man die maximal mögliche verzerrungsfreie Amplitude am Ausgang erzeugen.


Ue = Ub/2 * Re/(Re+Rc)

Ue = 7,5V*10k/14,7k

Ue = 5,1V
=======

Damit ergibt sich Uc

Uc = Ub-Ic*Rc = Ub-Ie*Rc

Uc = Ub - Ub/2 * Rc/(Re+Rc)

Uc = 15 - 7,5*4.7k/14,7k

Uc = 12,6V
========


Probe:

Uce = Uc-Ue
Uce = 7,5V


Die Verstärkung deiner Schaltung ist Rc/Re=0,47

Im Bild sieht man, dass mit dieser Dimensionierung die maximale verzerrungsfreie Aussteuerung möglich ist.
 
AW: Optimalen Arbeitspunkt einstellen

Danke dir. hast mir wieder einmal weiter geholfen. Stehe aber schon wieder vor dem nächsten problem. Undzwar habe ich jetzt zu dem Emitterwiderstand (1kOhm) parallel einen Kondensator ( 0,47uF) dazugeschaltet. Arbeitspunkt ist eingstellt. Nur die Sinuskurve der Ausgangswechselspannung sieht komisch aus. Hab ich ich was falsch gemacht? Ausserdem ist jetzt zur Eingangswechselspannung nicht mehr um 180° phasenverschoben oder sehe ich das falsch? Anhang mit bildern ist dabei.
 
AW: Optimalen Arbeitspunkt einstellen

> Nur die Sinuskurve der Ausgangswechselspannung sieht komisch aus. Hab ich ich was falsch gemacht?

Das ist eine Einschwingvorgang, weil der Sinus am Eingang ja eingeschaltet wird. Simuliere mal 5ms. Dann wsieht es gut aus.


> Außerdem ist jetzt zur Eingangswechselspannung nicht mehr um 180° phasenverschoben oder sehe ich das falsch?

Das liegt daran, dass dein C3(0,47uF) für 1kHz zu klein ist.
Nimm 47uF. Dann hast du die 180° Phasenverschiebung.
 
AW: Optimalen Arbeitspunkt einstellen

> Nur die Sinuskurve der Ausgangswechselspannung sieht komisch aus. Hab ich ich was falsch gemacht?

Das ist eine Einschwingvorgang, weil der Sinus am Eingang ja eingeschaltet wird. Simuliere mal 5ms. Dann wsieht es gut aus.


> Außerdem ist jetzt zur Eingangswechselspannung nicht mehr um 180° phasenverschoben oder sehe ich das falsch?

Das liegt daran, dass dein C3(0,47uF) für 1kHz zu klein ist.
Nimm 47uF. Dann hast du die 180° Phasenverschiebung.


Kannst du mir das mit dem den einschwingung und mit der phasenverschiebung bei zu kleinem Kondensator C3 näher erklären ? Wieso ist der einschwingung nur zu sehen wenn den der Kondensator parallel zum emitterwiderstand geschaltet wird?
 
AW: Optimalen Arbeitspunkt einstellen

Wenn man einen Sinus einschaltet und irgendwo einen Kondensator oder eine Spule hat, dann gibt es soche Einschaltvorgänge.
Das hat erstmal nichts mit dem Transistor zu tun. Schau dir das Bild an. Da ist kein Transistor mehr drin.

Dieser Kondensator am Emitter bildet in Reihe mit re=1/S eine RC-Schaltung. Da gibt es eben eine Phasenverschiebung.
Nur dann, wenn Xc sehr viel kleiner als die Steilheit S des Tarnsistors ist, gibt es die 180° Phasenverschiebung.
 

Anhänge

  • einschwing.gif
    einschwing.gif
    14,9 KB · Aufrufe: 4
Top