Oberklasse mit Betriebsführerausbildung

Hallo Leute,
in diesem Thema geht es mir um folgende Bildungsmaßnahme: "Oberklasse mit Betriebsführerausbildung"
Meine Frage ist, ob jemand eine FH oder FS kennt, welche die Betriebsführerausbildung in Teilzeit anbietet.
Nach bisherigen Recherchen gibt es den nur in Vollzeit. ( Siehe Anhang)
Hintergrund ist das Tätigkeitsfeld als Abteilungsleiter Konstruktion/Entwicklung um offiziell als Ingenieur nach §1 Abs. 1c des Gesetzes zum Schutz der Berufsbezeichnung Ingenieur, tätig zu sein. Da dies in ca. 3 Jahren mein Tätigkeitsfeld ist, möchte ich die Zwischenzeit sinnvoll nutzen. Wer hier Alternativ-Lehrgänge und/oder Möglichkeiten und Tipps hat, her damit.
Dauer Vollzeit: 10 Monate
Die Kosten betragen 8700€ inkl. aller Skripte und Bücher. ( www.fwt-clz.de )

Grüße,

MRAnderson

Staatl. geprüfter Techniker Maschinentechnik

Konstrukteur Armaturen und Messgeräte ( Konstruktion / Entwicklung)
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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das was du willst geht nur für (Berg)Bautechniker, sonst geht nur der "normale" Weg, aber du hast ja drei Jahre zeit.




Quelle : http://www.gesetze-bayern.de/jporta...wdoccase=1&doc.id=jlr-IngGBYrahmen&doc.part=X

"Die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ und „Ingenieurin“ allein oder in einer Wortverbindung darf führen,
1.
wer
a)
ein mindestens dreijähriges Studium einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung an einer deutschen wissenschaftlichen Hochschule oder an einer deutschen Fachhochschule oder
b)
ein mindestens dreijähriges Studium an einer deutschen öffentlichen oder ihr hinsichtlich des Studienabschlusses rechtlich gleichgestellten deutschen privaten Ingenieurschule oder
c)
einen Betriebsführerlehrgang einer deutschen staatlich anerkannten Bergschule"
 
Stimmt Glücklicherweise nicht ganz, wie den Zugangsvorausstzungen zu entnehmen ist. Hatte ja angefragt dort.
Wenn eine "gleichwertige Tätigkeit" vorliegt und/oder das landesamt entscheidet, kann eine Immatrikulation möglich sein.. Der Lehrgang findet ja dort auch nur alle zwei Jahre statt. Problem ist aber Vollzeit.
 
Stimmt Glücklicherweise nicht ganz, wie den Zugangsvorausstzungen zu entnehmen ist. Hatte ja angefragt dort.
Wenn eine "gleichwertige Tätigkeit" vorliegt und/oder das landesamt entscheidet, kann eine Immatrikulation möglich sein.. Der Lehrgang findet ja dort auch nur alle zwei Jahre statt. Problem ist aber Vollzeit.
Hm, ok ich habe es mir mal angeschaut, du hats recht, ist natürlich verführerisch in 10 Monaten den Ing. Titel zu bommen. Alternativ wäre dann der lange Weg über ein Fernstudium, das würdest du in den 3 verbleibenden Jahren zu 80-90% schaffen. Vielleicht hat aber jeamand noch einen besseren Vorschlag.
 
Ach, es geht ja nicht primär um die 10 Monate. Das vermittelte Wissen liegt sicherlich weder auf Bachelor geschweige denn Masterniveau. Die weiterführende Problematik ist ganz klar auch die Finazierung des angestrebten Abschlusses.
Tja, wenn man eben noch um die 16 Riesen für den SgT abdrücken muss, sucht man nach Alternativen.
Kennt den wer noch ein weiteres Angebot zum Betriebsführerlehrgang?
Ist der Einzige den ich gefunden hab.
 
Alles was ich schreibe egal wie blöde oder Fehlerhaft es aussieht ist immer mit Hintergrund (Ich kann nicht anders)! Ich habe zwei Brüder die ihren Dr. gemacht haben die kann man nur so aus der Reserve locken. :sneaky:

Aber du hast es schon richtig verstanden. ;)
Oder anders ausgedrückt, ich habe keine Ahnung wie ich mein Geblubbere begründen kann, also bitte nicht hinterfragen, sonst komme ich in Erklärungsnot.
 
Hallo,
die oben genannnten Beiträge sind zwar schon etwas älter, aber die Fragestellung bleibt. Ich habe selbst die Oberklasse mit Betriebsführerlehrgang in Clausthal absolviert, komme nicht aus dem Bergbau und kann nur Positives berichten.
Nach Ausbildung zum Elektroniker und später zum Staatl. gepr. Elektrotechniker fand ich nach zwei Jahren Berufserfahrung das Angebot zur Oberklasse. Die Klasse war mit 15 Teilnehmern recht übersichtlich, gegenseitige Unterstützung selbstverständlich (wie im Bergbau üblich :-)) und mit dem Abschluß durfte ich die Berufsbezeichnung Ing. tragen. Die Eintrittskarte für meine berufliche Entwicklung! Tätigkeitsbereiche waren u.a. als Techn. Betriebsleiter, Projektleiter in der Entwicklung und Konstruktion - Gehalt recht schnell im AT-Bereich, gleichberechtigt mit anderen Ingenieuren.
Wie ich von einem Kommilitonen hörte, kann mit diesem Abschluss auch die Ausbildung zum Schweißfachingenieur gestartet werden.
Aus meiner Sicht der ideale nächste Schritt für Techniker!
 
Mal kurz bei ingenieur de rauskopiert:

Zitat:
"Übrigens: In den Gesetzen vieler Länder gibt es Regelungen zum Tragen des Ingenieurtitels, die nach heutigem Stand nicht mehr angewendet werden. So erlauben alle Bundesländer mit Ausnahme von Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachen und Schleswig-Holstein das Führen des Ingenieurtitels auch den Absolventen eines Betriebsführerlehrgangs an einer der ehemals staatlich anerkannten Bergschulen in Deutschland. In jedem Landesgesetz gibt es zudem die Regelung, dass jeder den Titel „Ingenieur“ führen darf, dem durch die zuständige Behörde das Recht verliehen worden ist, die Bezeichnung zu führen – wenn dies vor dem Inkrafttreten des aktuell gültigen Gesetzes geschah. Aktuell noch erwerbstätige Ingenieure dürften von dieser Regelung kaum mehr betroffen sein, da diese seit langem keine Anwendung mehr findet."


Ich würde mal behaupten das stellt ein Problem dar für neu erworbene "Titelträger"... letzt gültiges Datum wäre dann der 25. September 2017 .

Vorschrift in Niedersachsen bezugnehmend auf Clausthal wäre dann:

Zitat:
"Auch im Gesetz von Niedersachsen vom 25. September 2017 gelten die dreijährige Studienzeit an einer deutschen, staatlichen oder staatlich anerkannten Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie sowie das Recht eines anderen Bundeslandes. Für die Erlaubnis des Tragens der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ wird eine weitere Hürde gesetzt: der Studiengang muss zu mindestens 70 % von Mint-Fächern geprägt sein. Für Agrar- oder Wirtschaftsingenieurwesen gilt die überwiegende, aber nicht genau bezifferte Prägung durch Mint-Inhalte. "


Bitte belehrt mich eines besseren wenn das doch noch gültig sein sollte.
 
Die FWT ist eine seriöse Institution! Nachfolgeeinrichtung der 1775 zusammen mit der heutigen TU Clausthal gegründeten Bergschule Clausthal.
Das hat auch niemand angezweifelt. Aber was genau hat das mit der Rechtslage zu tun?
Die Frage ist doch welche der beiden Aussagen ist sachlich richtig. Wäre nicht die erste Hochschule mit veralteten Informationen oder ohne laufende Akkreditierung für bestimmte Bildungsgänge.
 
Letztendlicher Bildungsmaßstab ist die beamtenbezogene Besoldung.
Erfüllt der Ingenieur Oberklasse Betriebsführerausbildung die Voraussetzung zum gehobenen Dienst A10-A12 m.Z (A13)?
Ist ein Masterstudium möglich?
 
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