Neues zu den Berufsbezeichnungen

Im Rahmen der Neuerungen zum BBiG kamen auch die neuen Berufsbezeichnungen durch.


  • Mit einheitlichen und international anschlussfähigen Abschlussbezeichnungen auf drei Fortbildungsstufen zeigen wir zweierlei: Die berufliche Bildung ist eigenständig und sie ist gleichwertig zur akademischen Bildung.

  • Neue Abschlussbezeichnungen „Geprüfte/r Berufsspezialist/in“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ machen Wertschätzung für die berufliche Fortbildung und internationale Anschlussfähigkeit unmittelbar im Namen sichtbar. Die neuen Bezeichnungen steigern so nationale und internationale Karriere-, Arbeitsmarkt- und Mobilitätschancen.

  • Bewährte anerkannte Berufsbezeichnungen wie der „Meister“ werden nicht verdrängt, sondern durch die neuen Bezeichnungen ergänzt und so gestärkt.
https://www.bmbf.de/de/factsheet-zur-bbig-novelle-8644.html
 
Eine Kritik daran:
 
Typischer Schwachsinn der gerade in allen Bereichen umgeht: Schöne neue Worte ...

Früher hatte man nach 3-4 Semestern ein Vordiplom und konnte genau nichts damit anfangen, weil das auch genau nichts wert ist.
Heute darf sich ein Studienabbrecher Bätschla nennen und kann auch immernoch nix oder nochweniger als früher, darf aber bereits Schaden in Großbetrieben anrichten, wobei er bereits Gehaltanspruch hat.

Totally important is the englische bezeichnung from the neue profeschonz weil that voll globally sounded.
 
Typischer Schwachsinn der gerade in allen Bereichen umgeht: Schöne neue Worte ...

Früher hatte man nach 3-4 Semestern ein Vordiplom und konnte genau nichts damit anfangen, weil das auch genau nichts wert ist.
Heute darf sich ein Studienabbrecher Bätschla nennen und kann auch immernoch nix oder nochweniger als früher, darf aber bereits Schaden in Großbetrieben anrichten, wobei er bereits Gehaltanspruch hat.

Totally important is the englische bezeichnung from the neue profeschonz weil that voll globally sounded.
Da hast du dich mit dem Beitrag ganz schön selbst disqualifiziert... Du sagst ein Vordiplom sei das gleiche, wenn nicht sogar besser als ein Bachelor und nennst 3 bis 4 Semester für ein Vordiplom. Du solltest in der Grundschule gelernt haben, dass [3,4] < [6,7] ist.
Meiner Meinung nach ist das ein trauriger Versuch die Abschlüsse aufzuwerten. Dabei haben sie es gar nicht nötig und sollten sich bewusst von der Hochschule absetzen.
 
Eine Kritik daran:
Welch ein aufgeblasener Unsinn.
Erinnert mich an.
Statt Zollstock:
Holz- Gliedermaßstab.
Statt 2 Silben nunmehr 5 an der Zahl.
Geschwafel.
 
Ich hab tatsächlich die Studiendauer vom Bätschla falsch angegeben und mit dem früheren Vordiplom verwechselt. Diesbezüglich werde ich die Relikte der heutigen Grillveranstaltung (Asche) auf mein greises Haupt streuen und bitte um Entschuldigung für die Verwirrung.
Sogar ich mach manchmal ein kleines Fehlerchen ...
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Nichtsdestoweniger kann ich der Internationalisierung der Berufsbezeichnungen wenig abgewinnen - gerade für Absolventen deutscher Bildungsinstitute war vor wenigen Jahrzehnten die internationale Anerkennung völlig unproblematisch. Zwischenzeitlich ist jedoch "deutsche Wertarbeit" auch im Bildungsbereich nicht mehr federführend.

Solange es noch deutschsprechende Rentner gibt, was nach optimistischen Schätzungen noch etwa 30 bis 50 Jahre der Fall sein wird, kann ich mir vorstellen, dass diese Kundengruppe eher einen Installateurmeister als einen Bätschla of water supply- and wastewater disposal sytems management professional engineer anrufen wird, wenn das Klo verstopft ist.
 
Hallo,

am 29.11.2019, wurde nun ja das Gesetzes zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung beschlossen. (siehe Link unten)
Damit werden dann ja auch u.a. die neuen beruflichen Abschlussbezeichnungen eingeführt.
Das Ziel soll ja eine Attraktivitätssteigerung für die berufliche Aus- und Fortbildung sein.
Mich verwirrt aber einiges..
Ich finde dort keine Angabe zu den Fachschulabschlüssen.
Obwohl diese ja unbestritten, zu den beruflichen Fortbildungen zählen.
Wie und wo werden diese eingeordnet?
Wurden diese erst garnicht berücksichtigt?
Wenn ich nach dem neuen Gesetz gehe, sind berufliche Fortbildungen ,welche mind. 1600 Std. Lernumfang in Anspruch nehmen, der Fortbildungsstufe 3 (master professional) zugeordnet.
Das heißt doch, ein staatl. gepr. Techniker (mind. 2400 Std) müsste in diese eingeordnet werden, oder?
Anderseits würde es ein Widerspruch gegenüber des DQR sein, da dort der Techniker auf Stufe 6 (Bachelor, Meister etc.) eingeordnet wird.
Nach dem neuen Gesetz also Fotbildungsstufe 2 (bachelor professional), mit mind. 1200 Std. Lernumfang.

Kann mich mal jemand dazu aufklären?

Quelle: https://www.bmbf.de/de/die-novellierung-des-berufsbildungsgesetzes-bbig-10024.html





I
 
"Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hatte die Idee, jetzt geht es um die Umsetzung: In Zukunft soll es neue Bezeichnungen für abgeschlossene Berufsausbildungen geben, den "Bachelor Professional" und den "Master Professional". Die Titel sollen den "Gesellen" und den "Meister" weitgehend ersetzen, wobei die alten Begriffe trotzdem weiter benutzt werden können."

Stand so im Spiegel... Würde also sagen als Meister und/oder Techniker wäre es dann der "master professional"
 
Also mein Metallbaumeister hatte in Teilzeit 1286 Stunden, daher wird es wohl nur zum Bachelor reichen :D
Ist da auch das Hausstudium mit eingerechnet? Glaube bei der DAA sagte man uns was von ca. 2-3 Std. täglich? :D
Ob es dazu zählt weiß ich natürlich nicht...
Aber rein von der Übersetzung her wäre ja der "master" auch schon der Meister und der "bachelor" der Geselle. Wenn er
also den Titel als Meister inne hat wird er sich dann nachher wohl aussuchen können ob er sich "master" nennen möchte oder nicht,
ganz gleich wieviele Std. seine Teilzeit-Weiterbildung hatte.
 
Es wird dazu wohl ganz klare Regeln geben, wer nun Bachelor oder Master Professional ist.
Bisher habe ich überall gelesen, dass der Meister = Bachelor Professional ist.
Vom Sprachverständnis her würde ich dir natürlich Recht geben...
 
Es wird dazu wohl ganz klare Regeln geben, wer nun Bachelor oder Master Professional ist.
Bisher habe ich überall gelesen, dass der Meister = Bachelor Professional ist.
Vom Sprachverständnis her würde ich dir natürlich Recht geben...
Alles überflüssiger, hanebüchener Mist, der von Leuten erfunden wird, die nichts Richtiges zu tun haben.
Ähnlich wie die gesamte Gender-" Forschung".
 
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