Neues in Sachen Durchlässigkeit !

Thomas

Mitarbeiter
[TEASER]Unter dem Vorsitz des Präsidenten, Minister Henry Tesch fand am 5. und 6. März 2009 eine Sitzung der Kultusministerkonferenz statt dort ging es um die Vereinbarung von einheitlichen Kriterien für den Hochschulzugang von Technikern, Meistern und Fachwirte.
Im Oktober des letzten Jahres fand der Bildungsgipfel der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten statt eines der Großen Themen war die Durchlässigkeit.

In den letzten Jahren wurden in vielen Bundesländern die Gesetzte zum Hochschulzugang Novelliert und den Technikern und Meistern über gewisse Wege entweder einen direkten Zugang ermöglicht oder erleichtert. In manchen Bundesländern werden z. Z. diese Gesetzte erneut Novelliert um so die Ergebnisse des Bildungsgipfels umzusetzen.
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Zitat von Auszug aus der Veröffentlichung der Kultusminiserkonferenz:
Die Länder haben den Übergang von der beruflichen Bildung in die Hochschulen verbessert und damit eine der zentralen Selbstverpflichtungen der Qualifizierungsinitiative vom Oktober vergangenen Jahres erfüllt. Die Kultusministerkonferenz verabschiedete in Stralsund einen Beschluss, der Inhabern beruflicher Aufstiegsfortbildungen (Meister, Techniker, Fachwirte und Inhaber gleich gestellter Abschlüsse) den allgemeinen Hochschulzugang eröffnet und die Voraussetzungen definiert, unter denen beruflich Qualifizierte ohne Aufstiegsfortbildung den fachgebundenen Zugang zur Hochschule erhalten. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, bezeichnete die Einigung als „wegweisend“: „Deutschland braucht in Zukunft mehr Hochqualifizierte. Ziel ist es, die Zahl der beruflich qualifizierten Studienanfänger in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen. Wir erleichtern länderübergreifend den Zugang zum Studium für beruflich Qualifizierte und ermöglichen dieser Personengruppe damit den Aufstieg durch Bildung.“
Bislang bestehen bereits in allen Ländern der Bundesrepublik Möglichkeiten des Hochschulzugangs für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung. Die jetzt erzielte Einigung stellt eine echte Harmonisierung beim Hochschulzugang dar und ist damit ein Beitrag zur Stärkung der Bildungsmobilität in Deutschland. Jetzt haben die Länder eine gemeinsame Basis zur gegenseitigen Anerkennung der Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte gefunden, die an die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen gebunden ist, ohne länderspezifische Ausprägungen auszuschließen.

Kommentar des Vereins der Techniker e. V. :
Zunächst muss man sagen dass der Beschuss der Kultusministerkonferenz nicht rechtsverbindlich ist sondern einen empfehlenden Charakter hat. Aber er ist richtungsweisend für eine Entwicklung in den Ländern und wird vom VdT begrüßt.

Seit Jahren fordert der VdT Durchlässigkeit und Anrechnung der Technikerausbildung.
Am 26.04.05 fand der 1. VdT – Bildungsgipfel unter der Schirmherrschaft der Damaligen Bundesministerin Edelgard Bulmahn, MdB, Bundesministerium für Bildung und Forschung in Weilburg statt.
http://www.v-dt.de/html/index_news050304.html

Weitere Spitzengespräche und Veranstaltungen mit Mitgliedern der Bundesregierung der Länder, der Sozialpartner ( Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften ) und der Spitzenverbände der Beruflichen Bildung folgten bis heute.


Die Schwerpunkt dieser Spitzengespräche sind :

• Die demografische Entwicklung

• Der Fachkräftemangel

• Ist eine Anrechnung der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker auf ein nachfolgendes Studium machbar und in welchem Umfang ist dies realistisch?

• Akkreditierung / Anerkennung von erworbenem Leistungen und Lerninhalten aus der Beruflichen Aus- und Weiterbildung und damit Schaffung der Durchlässigkeit zur Fachhochschule

• Der Lösungsansatz sollte nicht nur in der Durchlässigkeit und der Anerkennung von Leistungen aus beruflichen Abschlüssen liegen sondern vor allem in Studiengängen, die darauf aufbauen.

Im Moment sind wir sind in der Vorplanung zum 5. VdT – Bildungsgipfel zu dem wir das Thema natürlich erneut aufgreifen werden, denn hier müssen noch Dicke Bretter gebohrt werden.

euer Verein der Techniker e. V.
 

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