Neue Chancen für den Staatl. gepr. Gestalter und Techniker

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Peter.Schühly

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Neue Chancen für den Staatlich geprüften Gestalter und Techniker

Mit der Novellierung der Handwerksordnung wurde der Staatlich geprüfte Gestalter und Techniker dem Handwerksmeister gleich gestellt.

Dies bedeutet dass :

· Die Qualifikation der Absolventen von staatlichen oder staatlich anerkannten Fachschulen für Technik sowie für Gestaltung in jedem Fall der Meisterprüfung als gleichwertig anerkannt wird, so dass sich diese im Handwerk mit Meisterzwang selbständig machen können.

· Das Inhaberprinzip wurde aufgehoben. Es ist jetzt nicht mehr notwendig, dass der Inhaber eines Handwerksbetriebes in der Handwerksrolle eingetragen sein muß. Handwerksbetriebe die unter die Anlage A fallen können einen Betriebsleiter mit den erforderlichen handwerklichen Befähigungen anstellen.

Das bedeutet neue Berufliche Chancen für den Staatlich geprüften Techniker, der nun als Betriebsleiter in die Handwerksrolle eingetragen werden kann.

In Deutschland wurden in den Letzten 30 Jahren ca. 800.000 Staatlich geprüfte Gestalter und Techniker ausgebildet.

Der Verein der Techniker e.V. hat als erste Interessensvertretung des Deutschen Technikers vor ca. 2 Jahren mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks Kontakt auf genommen und letztlichdie Anerkennung des Staatlich geprüften Technikers durch den ZDH erreicht.

Am 27.02.03 also rund 2 Monate bevor die Novelle der HWO kam fand die Sitzung der Deutschen Spitzenverbände unter dem Vorsitz des VdTs in Stuttgart statt.

Teilnehmer waren:
Herr Dr. John, IG - BAU, Herr Heck, ZDH, Herr Dörflinger, BLBS Herr Hess, BLBS, Herr Schühly, VdT, Herr Dinkelacker, VdT Schulleiter der Stuttgarter Meister- und Technikerschulen.

Durch die Teilnahme der Schulleiter von Meister- und Technikerschulen konnte so die Problematik der Zulassung von HWK und IHK Berufsabschlüssen für staatlich geprüfte Techniker erörtert werden. Aufgrund der Anhörung dieser Experten konnten neue
Aspekte innerhalb der Ein- / Zuordnungsproblematik diskutiert werden, die bislang nach Meinung des VdT noch nicht berücksichtigt wurden.

So konnte erreicht werden, dass der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Deutsche Gewerkschaftsbund in seiner Stellungnahme zur Novelle der Handwerksordnung und später in den Gesprächen im Bundeswirtschaftsausschuss sich für die Gleichstellung des Gestalters und Technikers einsetzte.

Weitere Information finden Sie unter www.vdt-portal.de > Info > HWO

gruß peter
 
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