Netzwerkberechnung

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von adr, 17 März 2019.

  1. Hallo zusammen,

    ich hänge an folgender Aufgabe. siehe Anhang

    Geg.: R1=25 Ohm, R3=12,5 Ohm, U=80 V
    a) Berechnen Sie R2 so, dass gilt I1 = 0,4 * I2
    b) Der Widerstand R3 nimmt die Leistung P3 = 50 W auf. Berechnen Sie U3.

    also ich erkenne, dass R5 und R3 parallel sind. Bei R1 und R2 bin ich mir wegen R4 nicht sicher.
    Bei meinen Übungsaufgaben waren bisher immer alle Widerstände gegeben und ich konnte die Aufgaben über Spannungs- und Stromteiler lösen.

    Hier hab ich wenig Größen gegeben und stehe bisschen auf dem Schlauch.
    Könnt Ihr mir weiter helfen?

    Danke schonmal.
    Viele Grüße
    adr
     

    Anhänge:

  2. a) Stromteilerformel mit R1 und R2 benutzen.
    b) P3 = U3² / R3
    U, R5 und R4 haben für diese Fragen keine Bedeutung
     
  3. Widerstände parallel zu einer idealen Spannungsquelle können aus der Berechnung (Netzwerkanalyse) weggelassen werden genauso wie Widerstände in Reihe zu einer idealen Stromquelle. Somit lassen sich Netzwerke vereinfachen.
    Anschließend kannst du wie isi1 gesagt hat, die Stromteilerregel anwenden und auch den nächsten Aufgabenteil berechnen.
     
    #4 marxx, 17 März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 17 März 2019
  4. danke euch dreien für die schnelle Antwort.
    bin jetzt auch auf R2= 10 Ohm gekommen und U3= 25V

    ich hatte das Forum intensiv nach ähnlichen Aufgaben durchsucht aber der andere Thread tauchte da mit meinen Schlagworten nicht auf :)
     
  5. Für die hier zu beantwortenden Fragen ist das richtig. Ganz allgemein stimmt das nicht.
     
  6. Das ist klar. In echt gibt es auch keine idealen Quellen.
     
  7. Theoretisch schon. Aber selbst in der Theorie dürfen zu idealen Spannungsquellen parallele und zu idealen Stromquellen in Reihe liegende Widerstände nicht ohne Weiteres weggelassen werden.
     
  8. In der Theorie kann ich mir alles erdenken, nur ob das am Ende auch realisierbar ist, ist ne andere Frage.
    Eine ideale Spannungsquelle bewirkt zwischen zwei Knoten eine eingeprägte Spannung. Nicht betrachtete Netzwerkteile die parallel zu einer idealen Spannungsquelle liegen, haben keinen Einfluss auf das Restnetzwerk. Dieses kann auch durch geschickten Maschenlauf berechnet werden.
    Wenn Du die Ströme durch den Widerstand und durch die Quelle bestimmen willst, darfst Du den Widerstand natürlich nicht weglassen. Für den Rest des Netzwerks spielt es jedoch keine Rolle, ob der Widerstand vorhanden ist oder nicht. Bei weggelassenem Widerstand ist der Strom durch die Quelle allerdings ein anderer als in der Originalschaltung, wie sich leicht per Knotenpunktsatz nachweisen lässt. Für den Rest des Netzwerks jedoch ist der Widerstand, wie gesagt, ohne Bedeutung.
    Werde mal bisschen konkreter in welchem Fall ich den diese Annahme nicht machen darf?
     
    #9 marxx, 17 März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 17 März 2019
  9. Einen Fall hast Du selber bereits genannt. Ein anderer wäre die Wirkungsgradberechnung bzgl. eines konkreten Verbrauchers im Netzwerk. Ich hatte auch nie behauptet, dass der Parallelwiderstand generell nicht weggelassen werden darf. Ich darf daran erinnern, was Du gesagt hast und was ich darauf geantwortet habe:

    Was hast Du daran eigentlich auszusetzen? Du bist doch eigentlich haargenau derselben Meinung.
     
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