Netzwerkanalyse

Hallo zusammen,

ich habe mit der Aufgabenstellung im Anhang als Neuling im Bereich Elektrotechnik relativ große Schwierigkeiten.
Ich finde überhaupt keinen Zugriff.

Für eure Hilfe schon jetzt vielen Dank!
 

Anhänge

Welche konkreten Fragen hast Du denn? Hast Du auch schon mal hier
https://www.techniker-forum.de/thema/netzwerkanalyse.106800/
und hier
https://www.techniker-forum.de/thema/netzwerkanalyse.107090/
geguckt?
 
mich verunsichern die Stromzählpfeile beispielsweise die Pfeile in Richtung Knoten unterhalb des R5 die Summe aller Ströme sind ja =0 das bedeutet wenn ich einen negativen Strom habe würden die Richtungspfeile alle stimmen korrekt?

zum Beispiel nach der Auswertung der Matrix (7 Unbekannte) bekomme ich für I1= -0,7A und für I2=1A da Ia=0,3A würde das rein rechnerisch auch passen, nur müsste der Zweigstrom I1 anders als gezeichnet verlaufen, oder?
 
ja, I1 geht in die andere richtung, deswegen hast du auch richtig einen negativen strom rausbekommen, der dir sagr, dass der I1 falsch eingezeichnet ist.
ich würde auch noch I5, I6, I3 und Iq in die andere richtung zeichnen, damit der technische fluss gegeben ist, (vom plus-pol zum minus-pol.)
außerdem müssen die stromknoten immer "weiterfließen" können, was du bei dem knotenpunkt I4, I5 und I6 definitv nicht hast.

deine strompfeile sehen generell planlos eingezeichnet aus oder irre ich mich da?

achja und die spannungsquelle hast du falsch gezeichnet.
 
vielen dank erst mal.
was soll ich dazu sagen. die zeichnung ist genau so teil der aufgabenstellung. warscheinlich um für verwirrung zu sorgen.
 
deswegen hast du auch richtig einen negativen strom rausbekommen, der dir sagr, dass der I1 falsch eingezeichnet ist.
Mit solchen Aussagen verwirrst Du Anfänger mehr als Du Ihnen hilfst. Wenn I1 negativ ist, dann heißt das genau das, was es aussagt, dass nämlich der eingezeichnete Strom negativ ist. Basta. Nicht umsonst steht in der Aufgabenstellung, die Ströme "unter Berücksichtigung der eingezeichneten Zweigstromzählpfeile" zu berechnen.

Grundsätzlich werden die zunächst unbekannten Zweigströme in beliebiger Richtung eingetragen (außer die Ströme von Stromquellen, deren Richtung durch die Aufgabenstellung vorgegeben ist). Man kann ja vor der Berechnung auch nicht wissen, welches die positive Stromrichtung ist.

Im Übrigen sollte man sich die Erkenntnisse aus Aufgabenteil b) zunutze machen und ein sinnvolles Berechnungsverfahren auswählen. Im vorliegenden Fall ist das das Maschenstromverfahren oder das Knotenpotentialverfahren (jeweils 3 Gleichungen), während beim Zweigstromverfahren ein Gleichungssystem aus 7 Gleichungen zu lösen ist.
 
Mit solchen Aussagen verwirrst Du Anfänger mehr als Du Ihnen hilfst. Wenn I1 negativ ist, dann heißt das genau das, was es aussagt, dass nämlich der eingezeichnete Strom negativ ist. Basta. Nicht umsonst steht in der Aufgabenstellung, die Ströme "unter Berücksichtigung der eingezeichneten Zweigstromzählpfeile" zu berechnen.
es tut mir leid, wenn ich wem damit verwirrt habe damit :/ das liegt nicht in meiner absicht. ich wollte nur die ursache für das negative vorzeichen erklären, weil logischerweise kein strom negativ ist, sondern dass dieser entweder in die eingezeichnete richtung fließt (+ vorzeichen) oder eben in die andere (-vorzeichen).
ja, da gebe ich dir recht, erst die pfeile und negativen ergebnisse nach der kompletten rechnung der schaltung richtig stellen, ansonsten kann es zu schwerwiegenden fehler kommen, wenn das unter der rechnung vertauscht wird.
 
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