Motorregelung im Solarkajak

Hallo miteinander!

Ich habe ein Kajak mit Solarpanelen und Motor ausgerüstet mit folgender Konfiguration:
2 Stück Solar Module Flexibles Solarmodul 100Watt 12Volt Mono Flex 100Watt Solarpanel MONOKRISTALLIN

Nennleistung Pmax 100 Watt
Spannung bei Nennleistung Vpmax 17,7 Volt
Leerlauf Spannung Voc 21,7 Volt
Kurzschluss Strom Isc 6,04 Ampere
Strom bei Nennleistung Ipmax 5,65 Ampere
Temperaturbereich -40°C / + 85°C
Toleranz +/-5 %
Flexible Hochleistungs Solarzellen Monokristallin Wirkungsgrad über 21%
Abmessungen: 1050 x 540 x 3mm
Gewicht 2 kg


Laderegler Steca Sol-PR2020 IP 65 – Wasserdicht, zum Laden von 12 Volt Akkus mit maximal 480 WattPeak Solarmodulen, Zustandsanzeige des Akkus, Ladestrom- und ´Verbrauchsanzeige


ZEBCO RHINO COBOLD V 18 ELEKTROBOOTSMOTOR Modell 2017

nur 2,4 kg ideal auch für Kanus, Fahrstufe/Ampere 1. Stufe: 7 A 2. Stufe: 15 A,


AGM Gel-Akku, Blei, 12V, 20 A

mein Problem:
der Motor hat nur 2 Stufen und ich möchte die Leistungsaufnahme so steuern können, dass er nur so viel Leistung aufnimmt, wie die Sonne grad liefert (das sehe ich auf der Anzeige des Solareglers), somit könnte ich rein mit Solarstrom fahren und der Akku wird nicht leer, bzw. ich kann dann manchmal auch Strom aus dem Akku nehmen, wenns gerade notwendig ist.
Wenn ich jetzt alle Komponenten zusammenschalte, nimmt der Motor auch Leistung aus dem Akku und macht mir diesen mit der Zeit leer.
Jetzt habe ich nur eine Möglichkeit: ich muss den Motor und die Solarmodule zusammenschalten, dann läuft er halt so schnell, wie ich Leistung aus den Modulen bekomme.
Ich möchte aber im Sommer eine Langstreckenfahrt machen (rund um den Bodensee) und zB. in der Früh und am Abend die Batterie zusätzlich nutzen aber nicht zu schnell leer machen.
Am ehesten müsste das ein zusätzlich in den Motor eingebauter Drehschalter sein??!! Welche Type müsste ich da nehmen? Wie müsste der angeschlossen werden? Nach Möglichkeit sollte dieser Schalter keine Senkung der Effizienz erzeugen, die ohnehin schon ziemlich gering ist.

Video:

Vielleicht könnt ihr einem Nicht-Techniker helfen?

lg, Peter
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Lieb!
Einfache Lösung:
Damit dein Motor nur den Strom aufnimmt, den die Solarmodule produzieren,
schließ den DIREKT an die Solarpaneele an und erspar dir den Ärger mit der Batterie.
(Die ist schwer, teuer und wird bei DIESEM Einsatz langsam aufgeladen, aber sehr schnell kaputt.)
 
Hallo Peter,

danke für deine rasche Antwort, aber das habe ich ja auch gemacht. Bei schlechten Verhältnissen wird das Ganze dann aber unerträglich langsam, bzw. der Motor startet gar nicht. Ich möchte bei angeschlossener Batterie (dann sehe ich auf dem Regler auch, wie viel Ampere das Panel liefert und wie viel der Motor wieder wegnimmt) den Motor feiner steuern, dass die Entnahme aus der Batterie nicht zu groß ist und der Motor trotzdem läuft (mit erträglicher Geschwindigkeit). Dann hab ich immer noch genügend Kapazität in der Batterie. Drum meine ich, es sollte der 2 Stufen Schalter des Motors (Fahrtstufe 1 + 2) durch einen Drehregler ersetzt werden, den ich ins Motorgehäuse einbaue und wo nur der Drehknopf herausschaut.

lg, Peter
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Du möchtest also den Motor langsamer als in der langsamen Stufe laufen lassen ...
Ob und wie das realisierbar ist, hängt von der Bauart deines Motors ab,
bedeutet jedoch immer einen Eingriff in die Motorelektrik bzw. -elektronik
und dafür fehlt dir offenbar das Fachwissen ... und ungefährlich ist es auch nicht.

Die einfachste Lösung wäre jedoch, ein Netz aus Solarpaneel, Batterie und Motor aufzubauen:
Scheint die Sonne prächtig, dann kommen 2 x 100W / 18V = fette 11 A vonden Paneelen;
das reicht locker für die langsame Stufe und laden tut´s dann auch noch.
Sollten WENIGER als 7 A von den Paneelen kommen,
dann kommt eben die DIFFERENZ aus der Batterie
und die wird langsamer entleert, als wenn du ohne Solar fährst.

Das Batterieproblem hast du offensichtlich noch nicht erkannt:
Deine Batterie ist für den gewünschten Betriebsfall nicht gut geeignet:
Damit die länger hält, düftest du die nur zu 20...30% ihrer Kapazität entladen
und der Strom sollte 4...5 A nicht überschreiten.
(Mit der schnellen Stufe wird der Motor sicher laufen, aber die Batterie leidet.)
Du bräuchtest eine zyklusfähige bzw. Traktions-Batterie,
was man heutzutage durch eine Lithium-(Eisenphosphat-)Batterie realisiert;
entsprechendes Batteriemanagement vorausgesetzt.
Alternativ könntest du auch eine Panzerplatten- oder NiCd-Batterie nehmen,
aber ALLE diese Batterien sind erschütternd teuer.
 

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