Mit Allergie zur Prüfung?

Hallo!
Ich habe am Sonntag Politikprüfung und seit Tagen mit meiner Allergie zu kämpfen. Es wurde ja mehrfach in Mails erwähnt, dass man mit Anzeichen einer Atemwegserkrankung sofort ausgeschlossen wird. Wie verhält sich das nun? Soll ich am Sonntag einfach hinfahren, in der Hoffnung, ich werde einfach "geduldet" oder muss mal für eine Stunde nicht ständig niesen? Krankmelden, wenn ja, wo? Fallen die Kosten bei einer Krankmeldung trotzdem an (ich vermute, ja)? Habe ich einfach Pech, wenn ich hinfahre, aber nicht teilnehmen darf? Oder wird man wirklich nur ausgeschlossen, wenn man wirklich "krank" ist?
Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten. :)
 
Notdienstzentrale oder man kennt einen Arzt privat.
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Wenn man sich nicht wohl fühlt, leidet das Prüfungsergebnis. Also nicht wirklich gesund - nicht hingehen!
Die Prüfungsgebühr ist weniger das Problem, als die Bewertung des Prüfungstages.
Wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnimmt, gilt das nicht als durchgefallen.
Wenn du während der Prüfung hochkant rausgeschmissen (und anschließend gesteinigt) wirst, gilt das sehr sicher als nicht bestanden.
Je nach Prüfungsordnung hat man dann einen Wiederholungsversuch weniger.
Die Prüfungsordnung liegt Dir sicherlich vor - mir nicht, weil Du nicht geschrieben hast, wo Du welchen Kurs machst.
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Anekdoten aus meinem Leben:
I:
Ich habe einmal mit einer starken Erkältung an einer Prüfung teilgenommen, obwohl ich dort nochmals sehr deutlich darauf hingewiesen wurde, auf die Teilnahme aus Gesundheitsgründen zu verzichten. Ich habe nicht bestanden und in halbes Jahr später wiederholt.
Also nix gespart! Wenn ich bestanden hätte, dann mit einer katastrophalen Note - und das hätte ich dann nicht mehr besser machen können.
II:
Ich habe mal in einer Prüfung einen total verschniefelten Nachbarn gehabt, der mich angesteckt hatte und den hätte ich die Woche drauf am liebsten erschlagen - ging aber nicht, weil ich zu krank dafür war.

Fazit:
Wenn Du nicht fit bist, machst Du eine schlechte Note oder fällst komplett durch.
Bei der aktuell etwas nervösen Lage ist die Gefahr, dass Du zwangseingewiesen wirst, ziemlich groß.
Quarantäne in einer fremden weit entfernten Stadt ohne genügend Klamotten dabei ist sicher ein Hauptspaß, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Packe also für einen mehrwöchigen Urlaub ...
Da es derzeit keine Rechtssicherheit gibt, sind die Maßnahmen und Folgen absolut nicht vorhersagbar.
 
Also ich finde mein Vorredner macht ganz schön Panik. Ich bin auch starker Allergiker und werde am Sonntag Mathe Grundstudium schreiben. Werde vorher zwar ein Antiallergikum einnehmen aber die helfen nur bedingt.


Wenn es nach meinem Vorredner geht, dürften Allergiker zwischen Mai und September ja gar keine Prüfung ablegen, weil man ja "schlechter abschneidet" weil man nicht top fit ist. So ein Quatsch :ROFLMAO: Wenn man sagt, man ist selbst nicht in der Lage, mit einer ausgereiften Erkältung eine Prüfung zu schreiben, ist das ok, aber man sollte anderen nicht so eine Panik machen oder das für andere entscheiden.

"Quarantäne in einer fremden Stadt" - denkst du, die Prüfer setzen dich unter Quarantäne? Die schicken dich einfach wieder raus...


Meine Meinung: Hingehen, Prüfung schreiben (ist ja auch nur Politik^^), fertig! Muss allerdings jeder für sich selber wissen. Eine Allergie/allergisches Asthma oder allergischer Schnupfen sind allerdings auch keine infektiösen Atemwegserkrankungen die ein Ausschließen aus der Prüfung rechtfertigen würden.


Kann aber gerne schreiben ob ich Sonntag wegen meiner Allergie aufm Scheiterhaufen gebrannt habe 😂😂😂
 
stimme ich meinen Vorredner zu.
Und wenn du wirklich bedenken hast/bzw dich die Allergien stark plagen, dann nehme ein Antiallergikum/ die Kortison Spritze
 
Hallo,
ich bin schon länger dabei und habe aus gesundheitlichen Gründen zwischendurch ein paar Semester pausieren müssen.
Vielleicht als alter Hase ein paar Erklärungen, sollte sich neuerdings etwas geändert haben, berichtigt es bitte.

Zu den Prüfungen folgendes:
Zu Beginn einer Prüfung muss man ja auf dem auf dem Anmeldebogen bestätigen, daß man bei der Prüfung teilgenommen hat. Sobald man diesen Bogen abgegeben hat, ist es egal, ob man dann die Prüfung mitschreibt oder nicht. Für DAA heißt es ganz einfach, man hat somit an der Prüfung teilgenommen und man hat den ersten Versuch (von drei) die Prüfung zu bestehen, angetreten.
Wenn man aber wieder geht, bevor man diesen Bogen ausfüllt, zählt die Prüfung als nicht angetreten und man hat immer noch drei Versuche.

Zur Prüfungsgebühr folgendes:
Wenn man sich zu einer Prüfung angemeldet hat und sich nicht rechtzeitig (also 14 Tage vorher) wieder abgemeldet hat, ist die Prüfungsgebühr fällig.
Wenn man sich aber dann am Prüfungstag nicht wohlfühlt und der Prüfung fernbleibt, hat man eine Woche Zeit, eine Krankmeldung einzureichen und muss somit keine Prüfungsgebühr bezahlen.
Die Krankmeldung bekommst du aber in der Regel nicht vom ärztlichen Notdienst, sondern musst dann am nächsten Arbeitstag zum Hausarzt. Ich habe mir dann montags ein Attest vom Arzt ausfertigen lassen, dass ich eben aus gesundheitlichen Gründen am Sonntag nicht bei der Prüfung teilnehmen konnte. Diese habe ich dann zum DAA gesendet und musste keine Prüfungsgebühr bezahlen. Allerdings habe ich für das Attest bei meinem Arzt 5€ zahlen müssen. Bei der nächsten Prüfung habe ich mir dann eine normale Krankmeldung geben lassen und habe diese zum DAA gesendet. Auch dann habe ich keine Prüfungsgebühr bezahlen müssen.

MfG
Clementine
 
Hallo,
das andere ist halt wegen Corona. Da wird man ganz blöd angeschaut, wenn man niest oder einem die Nase läuft. Da könnte ich mir wirklich vorstellen, dass man jetzt aus dem Raum geworfen wir, oder evtl die ganze Prüfung aus Angst vor Corona abgesagt wird.

Meine Frau hat auch unter Allergien zu leiden. Die wurde nach Ostern auch von Ihrem Arbeitgeber nach Hause geschickt und musste sich testen lassen, und war dann 3 Tage in häuslicher Quarantäne, bis das Ergebnis da war. Wie zu erwarten, kein Corona, sondern Allergie.

MfG
Clementine
 
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