Messtechnik relativer Fehler Volumen Berechnung

moin,

ich hatte mal wieder Praktikum in der FH. ich soll nun den relativen Fehler beim Volumen berechnen.
Wir haben einen Zylinder mit einem Messschieber (statistische Messabweichung 0.003cm) vermessen.
Somit habe ich nun Durchmesser und Länge des Zylinders.
Ist nun der relative Messfehler 0.003/d + 0.003/d + 0.003/l ?

Die Volumenberechnung beim Zylinder beträgt ja (d/2)^2*pi*l.
Spielen jetzt bei der Berechnung des relativen Messfehlers die 1/2 und das Potenzieren noch mit hinein? Habe ich das richtig interpretiert?

Vielen Dank schonmal!!
 
Spielen jetzt bei der Berechnung des relativen Messfehlers die 1/2 und das Potenzieren noch mit hinein?
Das Potenzieren hast Du ja schon berücksichtigt. Die Faktoren 1/2 und pi enthalten keinen Fehler, also beeinflussen sie auch nicht den relativen Gesamtfehler, den Du im Übrigen richtig berechnet hast.
 
ok, super !
noch eine Zusatzfrage:
Im weiteren Verlauf der Aufgabe soll man den relativen Fehler des Gewichtes berechnen.
Auf der Waage steht Linearität +-2g. Das maximal Gewicht was die Waage wiegen kann ist 2200g und die kleinste Einheit, die die Waage anzeigt ist 1g.

Sind die +-2g bezogen auf das maximal Gewicht von 2200g oder bedeutet das, dass das angezeigte Gewicht immer um +-2g abweichen kann?

Danke schonmal !!
 
Danke! also sind die +-2g auf jeden beliebigen Wert den die Waage anzeigt? Texte können immer mehrfach interpretiert werden. Beispiele jedoch nicht..

Deshalb suche ich auch noch ein Beispiel für Auflösung. zB "die Waage hat eine Auflösung von 1g." Die Aussage stimmt so nicht. In der FH wurde ich berichtigt, dass es sich schließlich um einen Unterschied von 2 Größen handeln muss. Was bedeutet das jetzt konkret für die Waage? 1 Anzeigewert pro Gramm?

Wie ist die Auflösung eines Maßbandes von 3m Länge (das cm und mm anzeigt)? ist die Auflösung dann 1 Strich pro mm ?
 
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