Mehrarbeit

Grüße.

Wieviel "Mehrarbeit" wird denn von einem Techniker/Ingenieur erwartet? Also pünktlich mit der Werkssirene kommt doch da keiner heim (meine Erfahrung). Kann mann da sagen so ne halbe bis dreiviertel stunde "freiwillig länger machen" ist ungeschriebenes gesetz bzw. gehört sich bei entsprechendem Gehalt?!

MfG
 
AW: Mehrarbeit

Grüße.

Wieviel "Mehrarbeit" wird denn von einem Techniker/Ingenieur erwartet? Also pünktlich mit der Werkssirene kommt doch da keiner heim (meine Erfahrung). Kann mann da sagen so ne halbe bis dreiviertel stunde "freiwillig länger machen" ist ungeschriebenes gesetz bzw. gehört sich bei entsprechendem Gehalt?!

MfG
Lol, ich lach mich schlapp was einige noch für Vorstellungen und entsprechend dämliche Fragen stellen bzgl. der Arbeitszeitregelung angesichts der heutigen Arbeitsmarktsituation und dem Kostendruck der heutigen Unternehmen; insbesondere dann wenn man gehobene Posten inne hat...:eek:

Ich bin (noch) kein Techniker, habe aber schon lange eine AT-Stellung und 60 Stunden sind bei mir relativ normal in der Woche.
 
AW: Mehrarbeit

Hallo Snake,

da geb ich dir zwar recht, aber dennoch gibt es die gesetzliche Obergrenze von 10 Stunden + Pausen je Tag und das auch nicht dauerend wiederkehrend.
(genaue Regelung über aufaddierte Wochenstunden hab ich jetzt nicht im Kopf - bin auch kein Personaler :oops:)
Bei uns zumindest wird peinlich genau darauf geachtet (androhung Abmahnung), da sich sowohl der MA und der VG strafbar machen und bei Arbeits- und Wegeunfällen der Versicherungsschutz ungültig ist.

Das ist im Fall der Fälle eine riesige A-Karte für alle Beteiligten.:redCard:

Gruß Chris
 
H

haidi

Gast
AW: Mehrarbeit

Na ja kommt ganz auf die Branche und Firma drauf an:
Bei uns (Chemie) haben ATler bis Gruppenleitung (Personalverantwortung für 5- 10 akademische und nichtakademische Angestellte) sehr wohl einen 37,5 h Vertrag, d.h. Überstunden gehen aufs Gleitzeitkonto (zum Abfeiern).
"Überstunden inclusive" gilt bei uns erst ab Abteilungsleitung, da kommt man als Nichtakademiker aber nicht hin (Verantwortung für 10-30 Angestellte und min. 80K Euro p.a.). Grundsätzlich finde ich aber auch dass man ab einer bestimmten Position nicht mehr so kleinlich sein sollte was Zusatzstunden angeht.....vorausgesetzt das Gehalt ist überdurchschnittlich kann der Arbeitgeber auch überdurchschnittlichen Einsatz verlangen. Wer dazu nicht bereit ist sollte Facharbeiter bleiben.
 
AW: Mehrarbeit

Ich sags mal so: Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus!
Soll heissen: fühle ich mich im Betrieb wohl und werde fair behandelt sind auch Überstunden kein Problem, selbst unbezahlte. Das ist IMHO immer ein Geben und Nehmen. Dabei spielt aber die Betriebsgröße und der Vorgesetzte eine große Rolle ...
 
AW: Mehrarbeit

Servus,

so pauschal lässt sich das alles nicht sagen. Kommt ganz darauf an wo und was man arbeitet. Ich Arbeite bei einem Kostruktionsdienstleister. Wir haben viele verschiedene Einsatzgebiete. Ich habe Kollegen die kommen halt um 7Uhr und gehen Pünktlich um 16Uhr. Warum auch nicht? Ich selber hab halt im Moment eine Arbeit bei der man auch mal länger ran muss (diesen Monat z.B. schon 35 Std. mehr gearbeitet). Da kann halt auch mal ein Wochenende drauf gehen. Oder ein anderer Kollege musste kurzzeitig aushelfen (wir kahmen gerade von einem anderern Kunden heim) das ging dann bis morgens um halb vier!! Also die Stunden kommen bei uns auf ein Arbeitszeitkonto (oder Auszahlung).

Meine Meinung zu Überstunden ist folgende: wenn sie mal sein müssen OK! Nur wenn man ständig Überstunden machen muss stimmt was nicht. Und zwar sind dann eindeutig zu wenige Leute da! Z.B. bei Snake-Plissken71. Die 60 Stunden kosten jemand anderen eine Halbtagsstelle!!! Das sollte man auch nicht vergessen.

Gruß Daniel
 
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