Mechanische Bearbeitung PE und PA

Hallo zusammen,

ich möchte eine Negativform aus Faserverbundmaterial herstellen.

Die Urform soll aus Kunststoff sein und muss vorher mechanisch bearbeitet werden, insbesondere auf der Drehmaschine. Da die Oberfläche von Bedeutung sein wird, soll diese sehr glatt sein. Die Urform sollte also poliert werden.

Die Urform kann entweder aus Polyäthylen (PE) oder Polyamid 12 (PA) hergestellt werden.

Kann man vor dem Hintergrund der eben genannten mechanischen Bearbeitung sagen, welches Ausgangsmaterial dafür besser geeignet ist? Noch kann ich frei wählen.

Vielen Dank und beste Grüße

Jan
 
Werder PE noch PA lassen sich besonders gut polieren! Wenn eh auf der Drehbank bearbeitet wird, warum nimmst du dann nicht gleich einen metallischen Werkstoff?
 
Hi,
Evtl. Automatenstal 9S20K, ist billiger sauber, in so gut wie jeder dreherei auf Lager und mit einem guten Alu Schlichtplätchen (HM) wird die Oberfläche perfekt.
(falls es das Projekt zulässt)
 
Langsam bin ich verwirrt :-D Wie meinst du das? Ich will doch nur eine Kugelform ohne Grat (deswegen müsste eine im Rotationsguss hergestellte Kugel noch nachbearbeitet werden) haben, die ggf. noch an einem ende eine Öffnung eingedreht haben soll. Kugel kostet ca. 40 EUR.
 
Die Urform ist eine Kugel. Dafür nehme ich eine Hohlkugel, die in dem Durchmesser ca. 40-50 EUR kostet (in PE). Damit sie als Urform herhalten kann, muss sie noch ein wenig bearbeitet werden. Diese Urform wird dann ganz normal in Faser-Verbundweise abgeformt, sodass ich am Ende eine kugelförmige Negativ-Hohlform habe.
 
Ganz genau! Und ggf. noch ein Endstück drehend bearbeitet habe. Die Kugel wird im Rotationsguss-Verfahren gefertigt. LG Soweit ich mich nun auch schon weiter eingelesen habe in das Thema, sollte auch PE gut zu bearbeiten sein.
 

Jobs

Top