Masterstudium nach Bachelor (Berufsakademie)?

Dieses Thema im Forum "Hochschulstudium" wurde erstellt von Paddybo, 28 Mai 2015.

  1. Hallo liebe Community,
    Ich befinde mich derzeit im letzten Semester meines Studiums und muss mir so langsam mal Gedanken darüber machen, wie es danach weitergeht. Dabei benötige ich euren Rat.
    Also kurz zu meiner Person:
    Ich bin 21 und studiere derzeit Konstruktion an einer Berufsakademie. Dabei handelt es sich um ein duales Studium. Das bedeutet, dass sich ein Semester in Theoriephasen an der Berufsakademie und Praxisphasen in einem Unternehmen teilt. Dabei wird in den Theoriephasen das theoretische Wissen vermittelt so wie Klausuren geschrieben. In der Praxisphase wird erste Berufserfahrung vermittelt.
    Wie gesagt habe ich das Studium bald abgeschlossen. Durch den Kooperationsvertrag mit dem Praxisunternehmen habe ich danach auch gute Chancen übernommen zu werden.
    Ich habe nun folgendes Dilemma: Man kann ja eher nicht davon ausgehen, dass man das gesamte Leben in ein und demselben Unternehmen arbeitet. Mein Problem ist jetzt, dass es mit meinem Abschluss Bachelor of Engineering Konstruktion von der Berufsakademie wohl Probleme mit der Anerkennung geben könnte, da sich das Model der Berufsakademie noch nicht überall angekommen ist. Zumal der Abschluss im Studiengang Konstruktion doch sehr speziell klingt, obwohl sich die Studieninhalte nur wenig vom eigentlichen Maschinenbaustudium unterscheiden. Ich befürchte nun, im zukünfigen Berufsleben auf Probleme zu stoßen und möchte deswegen gern meinen Master an einer "anerkannteren" Hochschule absolvieren. Dabei sollte es in die Richtung Maschinenbau bzw. Wirtschaftsingenieur gehen.
    Ich strebe vorerst keine Führungsposition oder ähnliches an sondern möchte einfach nur einen sicheren Abschluss.

    Meine Frage ist nun: Meint ihr, dass sich der Master für mich lohnt oder denkt ihr, dass ich mir vielleicht zu viele Sorgen mache?
     
  2. Also ich denke nicht das es viele gibt denen der BA Abschluss nichts sagt, zumindest bei den Leuten die Einstellungsgespräche führen.
    Ein Master kann natürlich auch nicht schaden, aber wenn du 2-3 Jahre Berufserfahrung sammelst und dann den Master dranhängst werden dich die Firmen mit Kusshand nehmen.
     
  3. Hmm mich hat dieser Beitrag hier ein wenig verunsichert, in dem es heißt, dass die uneingeschränkte Anerkennung bisher nur in Thüringen gilt.
    http://www.mdr.de/thueringen/berufsakademie-duale-hochschule-gera-eisenach100.html
    Auf Nachfrage nach der Quelle wurde ich dann auf die Aussagen des Wissenschaftsministers verwiesen, der meinte, dass es wohl außerhalb Thüringens zu Problemen mit der Anerkennung kommen könnte.
    Das würde mir dann natürlich später auf die Füße fallen.
    Inwieweit lohnt sich die vorher gesammelte Berufserfahrung denn für den Master? Bringt es viele Vorteile? Hat da schon jemand Erfahrungen gemacht?
    Ansonsten würde ich nämlich den direkt anschließenden Master bevorzugen, da ich bisher sowieso noch nicht ans "große Geld" gewöhnt bin :D
     
  4. Für den Master wird die die Berufspraxis nichts bringen eher hinderlich sein da du raus bist aus dem Stoff, es ist halt gerne gesehen wenn man Berufspraxis mitbringt.
    Aber ja du bist noch nicht an ein Einkommen gewöhnt aus der Sicht ist der Master gleich im Anschluss natürlich nicht verkehrt.

    Ich hab mit mal den Modulplan angeschaut, in Mathematik wird glaube ich im Master noch einiges auf die zukommen was im Master stillschweigend vorrausgesetzt wird.
     

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