Leistung eines Akkus - defekt - wie überprüfen? Oder was könnte das Problem sein?

Hallo,
ich habe einen LiFePO4 12V 8000mAh Akku. Bin mir aber nicht sicher ob dieser noch funktioniert.

Gleich nach dem Laden kann ich am Akku 13,4V Messen und am MM zusehen wie in 0,1er Schritten die Volt sinken.
Schalte ich das Verbrauchsgerät ein - so ist dieses nach nicht mal 1 Sekunde wieder aus und geht dann gar nicht mehr an (nicht mal die LED). Der Akku hat danach gerade mal 10,8 Volt (mit MM gemessen).

Daher bin ich nicht sicher ob das Ladegerät defekt ist oder der Akku. Das Ladegerät ist mit 14,6V und 2,8A angeschrieben und bringt mit dem MM gemessene 14,34V.

Nun ist es aber auch so dass ich das Gerät nicht mal einschalten kann während das Ladegerät daran hängt :unsure:

Meine Frage:
Ich habe hier noch ein 12V 8,5A Ladegerät herumliegen - meint Ihr ich könnte das mal an das Gerät anschließen um zu sehen ob das Gerät an sich überhaupt noch funktioniert? Oder könnte ich da was kaputt machen? (auf Polung muss natürlich geachtet werden)
Was ist Eure Meinung was hier kaputt sein könnte?
Kann man die Leistung mAh des Akkus mit dem MM messen?
 
Falls Du den Akku ausbauen kannst, könntest Du
ihn mit z.B. 100 Ohm (später bis zu 10 Ohm) belasten und die Spannung verfolgen (so kannst Du sehen, ob der Akku geladen ist und mit wieviel mAh) oder
ihn über die 100 Ohm laden und dabei die Spannung an dem 100 Ohm-Widerstand verfolgen (so kannst Du sehen, ob das Ladegerät i.O. ist).

Theorie: Die Lebensdauer eines Akkus wird über sein Speichervermögen definiert, das mehr und mehr abnimmt.
 
Falls Du den Akku ausbauen kannst, könntest Du
ihn mit z.B. 100 Ohm (später bis zu 10 Ohm) belasten und die Spannung verfolgen (so kannst Du sehen, ob der Akku geladen ist und mit wieviel mAh)
Danke für den Tipp, aber wie mache ich soetwas!
ihn über die 100 Ohm laden und dabei die Spannung an dem 100 Ohm-Widerstand verfolgen (so kannst Du sehen, ob das Ladegerät i.O. ist).
Auch dafür bräuchte ich noch genauere Hilfe wie man das macht.
 
Akku-Minus an Ladegerät-Minus und Plus über den 100 Ohm an Plus, an die beiden Enden des 100 Ohm ein Vielfachmessgerät anschließen, Messbereich 10V= oder so.
Dann zusehen, bis sich die Lage stabilisiert hat und alle 30 min den Messwert aufschreiben.

Du kannst die Geschichte ja zuerst mit einem anderen Akku probieren.
 
Du kannst die Geschichte ja zuerst mit einem anderen Akku probieren.
Leider habe ich keinen anderen Akku in dieser Größe und Leistung. Hab aber statt dem 12V 8000mAH jetz einfach mal das Netzteil (12V, 8,5A) dran gehängt ....da ging das Gerät genau so wenig an wie mit dem Akku. Leuchtete kurz auf und ging gleich wieder aus.
Seltsam ein weiteres Einschalten war nicht mehr möglich - gleich wie beim Akku - obwohl es ja am Netzteil hing ???
 
Daraus würde ich schließen, dass der Akku nicht (alleine) schuld ist.
Du hattest allerdings berichtet, dass der Akku nach kurzer Belastung auf 10,8 Volt geht. Das dürfte bei einem 12V-Akku nicht sein. Dass die Spannung kurz nach dem Aufladen auf 14 V ist und schnell kleiner wird ist m.E. in Ordnung, das ist die Polarisation.

Mit Netzteilen muss man auch vorsichtig sein: Ich hatte kürzlich einen Hochsetzsteller an ein 6 V-Netzteil angeschlossen und nach kurzer Zeit damit den Hochsetzsteller aufgearbeitet. Im Nachhinein fand ich heraus, dass das 6V-Netzteil nur einen Brückengleichrichter hatte, aber keinen Elko und natürlich deshalb auch keinen 6V-Regler. Der Hochsetzsteller versuchte nun bei jeder Halbwelle seine Ausgangsleistung zu bringen und erhöhte dadurch (für jeweils wenige Millisekunden) den Strom über den zulässigen maximalen Eingangsstrom. Wenn man ein Labornetzteil nimmt, dann kann man sich allerdings verlassen, dass das ordentlich geregelt wird. Beim Akkulader hingegen sparen die sich oft den Regler.
 
Ich sehe gerade, dass dieser Akku einen größeren Spannungsbetriebsbereich hat:
Spannungsbereich der Zelle
Die genauen Spannungen differieren leicht zwischen den Zelltypen und Herstellern, im Anwendungsfall sind sie dem jeweiligen Datenblatt zu entnehmen.

Die Ladeschlussspannung liegt in der Regel bei 3,6-3,65 V. Oberhalb dieses Bereiches kommen Balancer zum Einsatz. Die Schutzschaltungen gegen Überladung sprechen meist bei 3,8 V an.[6]

Die Entladeschlussspannung liegt zwischen 2,8 V[7] und 2,5 V, die Schutzschaltungen sind oft auf 2,1 V ausgelegt.[6]

Im Bereich der Nennspannung von etwa 3,2-3,3 V zeigen die Zellen einen sehr geringen Spannungsabfall über der Entladetiefe. Im Bereich des Ladeschlusses und des Entladeschlusses ist hingegen ein starker Spannungsanstieg, bzw. -abfall zu verzeichnen.

Leicht reduzierte Ladeschlussspannungen (3,4-3,5 V) und verringerte Entladetiefen wirken sich positiv auf die nutzbare Zyklenanzahl und damit die Lebensdauer aus.
Daraus würde ich schließen, dass die Schlussspannung am Ende der Ladezeit bei Deinem Akku (4*3,5V=) 14 V hat. die Betriebsspannung wäre also 3,2*4=12,8V, die Entladeschlussspannung bei 8,4 bis 10V.
 
Mir ist aber immer noch nicht klar ob der Akku defekt ist - das Ladegerät oder gar das angeschlossene Gerät selbst - oder alle 3? :thumbsdown:
Wie kann ich da die Fehlersuche etwas eingränzen oder sicher gehen was defekt oder was auf jeden Fall ganz ist.
 
Ich würde versuchen, Arielle, das Serviceheft zu bekommen oder alternativ das Getätchen dem zuständigen Service zur Reparatur senden.
 
Hallo,
sorry wenn ich nochmals störe.

...aber das Gerät scheint zu funktionieren - trotzdem ist da ein seltsames Problem und ich habe da eine Frage ob das logisch erklärbar ist?

Also,
ich habe jetzt mal ein Netzteil mit 12V 1200mA angehängt ...und siehe da alles funktioniert! ...allerdings ratert da immer etwas. Sprich wenn ich die Lesitung des Blitzes rauf regle - dann muss das Gerät Strom nachladen und dabei rattert es. Hört sich so an als ob ein Relaisdauerklickert.
(Das war das Netzteil mit dem roten Punkt im Video)

Dann habe ich ein Netzteil mit 12V 2000mA gefunden und angeschlossen ...damit gings wieder nicht.
(das war das Netzteil mit dem grünen Punkt im Video)

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Ist das irgendwie erklärbar? Ich kann nur sagen das 12V 1200mA (roter Punkt) ist ein schweres Netzteil. Das 12V 2000mA (grüner Punkt im Video) ist ein sehr leichtes Netzteil.

Ich kenn mich jetzt gar nicht mehr aus.

Das original Netzteil hat ja 14,6V und 2,8A ...aber da rührt sich noch weniger - So wie in dem Video siehe bei Voutub jZKzOOWk75g ...das war nach 6 Stunden laden).
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Hast Du da eine Idee was das sein kann?
Wenn ich am Gerät ein Netzteil mit 12V und 8,5A anschließe geht das Gerät auch nicht.
Irgendwie blicke ich da nicht durch.

Hast Du da eine Idee was das sein kann?

Hab die 2 Videos mit dem roten und grünen Netzteil mal in meiner Dropbox für Dich zum Download hochgeladen - wäre Dir sehr dankbar wenn Du mir dazu Deine Meinung sagen könntest.

Videolink (rotes Netzteil mit 12V 1200mA)
Videolink (grünes NEtzteil mit 12v 2000mA)
habe ich keine Idee dazu. Überdies kommen bei mir ich die Links nicht. Vielleicht kann im Forum wer helfen.
Da hab' ich auch keine gute Idee hierzu, überdies funktionieren bei mir die Links nicht. Vielleicht kann im Forum jemand weiterhelfen?
 
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