Kraftmoment - Drehmoment, Unterschied

AW: Kraftmoment - Drehmoment, Unterschied

o_O gibt es da überhaupt einen Unterschied?

Kraftmoment M = F* L
Drehmoment M = F * L

achso ohne die Persönlich anzusprechen. Google ist schon eine gute Sache.

Gruß Markus
 
AW: Kraftmoment - Drehmoment, Unterschied

Ich habe natürlich bevor ich den Beitrag reingesetzt hab schon gegoogelt hab aber leider nichts schlüssiges gefunden.

Naja bisher dachte ich auch immer dass das das gleiche ist.
Unser Technische Mechanik Lehrer unterscheidet die beiden jedoch.
Er hat auch erklärt worin die Unterschiede liegen, ich versteh´s trotzdem ned.

Ein Drehmoment braucht demnach keinen Bezugspunkt und das Kraftmoment schon.

Aber in meinen Augen muss sich doch ein Moment immer auf einen Gewissen Punkt beziehen.

Vielleicht weiß ja jetzt jemand wo mein Problem liegt.
 
AW: Kraftmoment - Drehmoment, Unterschied

undzwar ist der unterschied wo die kraft wirkt.

Wenn die Kraft direkt durch den Drehpunkt geht ist es ein Kraftmoment ist die Kraft weiter außen entsteht ein Drehmoment. ( durch den Hebel)

Das sollte des Rätsels Lösung sein , bitte Korregiert mich falls ich mich täusche aber so habe ich es mal gelernt.

gruß daniel
 
AW: Kraftmoment - Drehmoment, Unterschied

Hi,
also meines wissen nach bewirkt eine Kraft die durch einen Drehpunkt geht keine Moment oder der gleichen, aber eine Lagerkraft.

Schreib doch mal was dein Lehrer euch / dir erklärt hat. Vielleicht kann ich dann helfen.

Den einzigsten unterschied den ich erkenne, das was du auch sagtest ist, das ein Moment das durch eine Kraft bezogen auf den Hebelarm ein Kraftmoment ist.
Ein Drehmoment das z.B. eine Scheibe antreibt hat die Größe Nm also m =f*l wie ein Kraftmoment nur das dieses nicht auf die Abmessungen der Scheibe bezogen ist sondern einfach ein Drehmoment ist welches da angreift, ähnlich einer Kraft.

Hoffe das stimmt soweit und ich konnte helfen.

Gruß Markus
 
AW: Kraftmoment - Drehmoment, Unterschied

Ich würde das so Definieren:
Ein Kraftmoment hat einen Bezugspunkt, einen Wirkabstand, einen Drehsinn und eine Einwirkende Kraft.
Daraus ergibt sich dann das Drehmoment.

@Scubarpro
Wenn die Kraft durch den Drehpunkt geht dann ist der Hebelarm gleich Null und damit auch das Moment weil [tex]M=F\cdot l \Rightarrow M=F\cdot 0 \Rightarrow M= 0[/tex]
 
AW: Kraftmoment - Drehmoment, Unterschied

Hi,
ich hab schon in manchen Büchern gelesen die das Biegemoment als Kraftmoment bezeichnet haben. Und da passt ja deine Aussage das die Kraft auf den Mittelpunkt zuläuft. Das erzeugt keine Drehung sondern wie der Name schon sagt eine Biegung.
Selbiges las ich auch schon über das Torsionsmoment.
Gruß
 
Ich würde das ganze hier nocheinmal auffrischen wollen.
Denn mein Lehrer, meinte auch, dass es ein wesentlichen Unterschied zwischen dem Kraftmoment und dem Drehmoment gibt.
Weiß denn jemand, was genau der Unterschied zwischen diesen beiden ist?
 
Ich würde das ganze hier nocheinmal auffrischen wollen.
Denn mein Lehrer, meinte auch, dass es ein wesentlichen Unterschied zwischen dem Kraftmoment und dem Drehmoment gibt.
Weiß denn jemand, was genau der Unterschied zwischen diesen beiden ist?
Ein Kraftmoment erzeugt z. B. ein Biegemoment, ein Drehmoment ein Torsionsmoment.
Bei einem Rechteckprofil berechnet man daraus eine Biegespannung über ein Widerstandsmoment (z. B. b*h²/6), bei einem Drehmoment und einer Welle eine Torsionsspannung über ein Widerstandsmoment (z. B. pi*d³/16)
 
Denkst du, wenn es in der Klausur heißt, ich soll die beiden Unterschiede nennen, würde dies so reichen?

Ein Drehmoment entsteht durch eine Kraft, die über einen Hebelarm auf eine Drehachse wirkt.
Als Hebelarm wird der Abstand zwischen der angreifenden Kraft und der Drehachse bezeichnet.
Das Drehmoment ergibt sich somit aus dem Produkt von Kraft und Hebelarm.

Die Summe der Kraftmomente ergibt das Drehmoment.
Ein Kraftmoment erzeugt bspw. ein Biegemoment, ein Drehmoment ein Torsionsmoment.

Wäre das ausreichend?
 
Denkst du, wenn es in der Klausur heißt, ich soll die beiden Unterschiede nennen, würde dies so reichen?
Ein Kraftmoment erzeugt bspw. ein Biegemoment, ein Drehmoment ein Torsionsmoment.

Bei einer (runden) Achse erzeugt ein "Kraftmoment" eine Biegebeanspruchung/Biegespannung. Diese berechnet man mittels des axialen Widerstandsmomentes pi*d³/32
Bei einer (runden) Welle erzeugt ein Drehmoment eine Torsionsspannung. Diese berechnet man mittels des polaren Widerstandsmomentes pi*d³/16.
Bei einer Welle erzeugt aber eine Umfangskraft (Zahnkraft/Riemenkraft) sowohl eine Biegespannung als auch eine Torsionsspannung.
 
B

Benutzer155553

Gast
Denn mein Lehrer, meinte auch, dass es ein wesentlichen Unterschied zwischen dem Kraftmoment und dem Drehmoment gibt.
Diesen wesentlichen Unterschied hätte ich aber gerne mal von deinem Lehrer erklärt.
Wenn die Frage in einer Klausur käme, würde ich antworten: Kraftmoment gibts nicht.

Es gibt zwei gängige mathematische Operationen mit geometrischen Hintergrund um einen Kraftvektor mit einem Streckenvektor zu verrechnen.

Einmal das Skalarprodukt [tex] \vec{s} \cdot \vec{F} [/tex], mit dem man einen skalaren Wert erhält: Eine Energie mit der Einheit Nm.
Ausserdem gibt es noch das Vektorprodukt [tex] \vec{s} \times \vec{F} [/tex], mit dem man einen Vektor erhält, ein Drehmoment, wie es die Physiker nennen, ebenfalls mit der Einheit Nm.

Im ersten Fall ist der parallele Anteil der Vektoren maßgeblich für den Wert, im letzteren Fall der orthogonale Anteil. Wo soll da der wesentliche unterschied noch reinpassen?

Aus dem Wikipediaartikel (man beachte, Kraftmoment taucht nicht auf):
Wortwahl in Naturwissenschaften und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In den Werken der theoretischen Mechanik und der Physik wird die hier behandelte physikalische Größe ganz allgemein als Drehmoment bezeichnet.[3] In der Technischen Mechanik sowie bei den DIN- und VDI-Normen wird die Größe meist allgemein als Moment bezeichnet. Selten wird es ebenfalls allgemein als Drehmoment bezeichnet,[4] teilweise wird die Bezeichnung Drehmoment auch als „umgangssprachlich“ abgelehnt.[5] Manchmal wird Drehmoment verwendet für das Moment eines Kräftepaares.[6][7] Meistens wird Drehmoment nur verwendet, wenn es zu einer Drehung des betrachteten Körpers kommt,[8] beispielsweise beim Festziehen von Schrauben oder bei Wellen von Motoren, aber nicht, wenn es zu einer Verformung kommt (Biege- oder Torsionsmoment) oder die Wirkung noch nicht bekannt ist (Moment).
Der Herr Christian Spura scheint das Wort Drehmoment laut Quellenangabe auch als umgangssprachlich abzulehnen und stellt sich damit vielleicht gegen die gesamte Physikerliteratur auf :oops:
Lustig finde ich, dass er das Wort "Stereostatik" in seinem Buchtitel verwendet. Er steht wohl auf Namen, ein richtiger Ingenieur!
 
Also ein Moment ist ein Moment, egal ob Torsion oder Biegung, das beschreibt nur den Verschiebungsverlauf.
Ein Moment beschreibt immer eine Kraft die tangential und somit um einen Drehpunkt wirkt, dabei entsteht ein Drehimpuls. Aus diesem Grund heißt es auch Drehmoment und nicht Kraftmoment. Das Moment als Ursache hat die Wirkung eines Drehimpulses. Bei einer Biegung ensteht ebenfalls ein Drehimpuls. Von daher ist Kraftmoment auch ein Widerspruch in sich. Das Moment als Ursache hat die Wirkung einer Kraft. Also eine Kraft erzeugt eine Kraft, das ist totaler Quatsch.
Schönen Gruß an den Lehrer.
 
Zuletzt bearbeitet:
B

Benutzer155553

Gast
Der Beitrag ist wirr.

Ein Moment beschreibt immer eine Kraft die tangential und somit um einen Drehpunkt wirkt, dabei entsteht ein Drehimpuls.

Auf Basis des zweiten Newtonschen Axioms gilt:

Eine endliche Kraft verändert den Bewegungszustand des Systems, also den Impuls

[tex] \vec F_{res} = \dot{\vec p} [/tex],

ein endliches Drehmoment tut das gleiche, es ändert den Drehimpuls des Systems.

[tex] \vec M_{res} = \dot{\vec L} [/tex].

In der Statik verschwinden aber per Definition alle Zeitableitungen (sonst wäre es nicht mehr statisch, sondern dynamisch). Obwohl Kräfte und Drehmomente vorhanden sind, werden keine Änderungen der Impulse bewirkt. Somit ist dein Erklärungsversuch mit Impulsen unzureichend.

Auch besitzt ein Träger der statisch einem Biegemoment ausgesetzt ist kein Drehimpuls, da sonst die Winkelgeschwindigkeit endlich wäre. Dann gilt auch [tex] \omega = \dot \varphi \neq 0 [/tex], was im Widerspruch zur Voraussetzung für Statik steht.

Damit existiert für deine löchrige Argumentationskette über die Aussage "Kraftmoment sei ein Widerspruch in sich" kein Fundament, da nicht jedes Moment eine "Drehung"/Drehimpuls hervorruft.

Also eine Kraft erzeugt eine Kraft, das ist totaler Quatsch.
Quatsch? Das ist das dritte Newtonsche Axiom: Eine Kraft erzeugt eine Kraft und die ist betragsmässig gleich und entgegengesetzt. Dazu sagt man auch gerne actio=reactio.
 
@PicardLindeloef

Es existiert keine Statik, sowas gibt es nicht. Alle Systeme sind dynamisch oder Quasistatisch. Somit tritt auch bei einer Biegung ein Drehimpuls auf, oder möchtest Du das abstreiten, ich glaube doch wohl eher nicht? Mal davon abgesehen hätte man genauso gut auch Drehung statt Drehimpuls schreiben können. Außerdem seit wann beschreibt ein Drehimpuls eine volle Kreisfrequenz, wo steht das geschrieben?

Quatsch? Das ist das dritte Newtonsche Axiom: Eine Kraft erzeugt eine Kraft und die ist betragsmässig gleich und entgegengesetzt. Dazu sagt man auch gerne actio=reactio.

Tut mir leid aber das dritte Newtonsche Axiom beschreibt: "Eine Kraft erzeugt eine Gegenkraft". Das hast Du zwar elegant umschrieben. Aber meine Aussage war "Also eine Kraft erzeugt eine Kraft, das ist totaler Quatsch. " Und das ist nach wie vor richtig.
Ändert aber trotzden nichts an der Tatsache dass ein Moment nunmal eine tagential wirkende Kraft beschreibt, oder möchtest Du das ebenfalls abstreiten?

Also danke, netter Versuch von Dir, ging aber leider schief, vielleicht beim nächsten mal.
 
B

Benutzer155553

Gast
Das meinst du doch nicht ernst, du willst bloß recht behalten...? Sonst hast du aber wirklich keinen Blick für das Wesentliche, weder physikalisch noch didaktisch.

Es gibt nichts in der Natur was genau vom Menschen berechnet werden kann und es wird auch vermutlich nie etwas geben. Die gesamte Physik beruht auf Modellen mit einem gewissen Gültigkeitsbereich. Und die Statik ist ein Modell, das in seinem Gültigkeitsbereich die gewünschte Messgenauigkeit überschreitet. Natürlich kann man immer weiter gehen und sagen "Hey da gibts aber mehr, da gibts noch Quantenmechanik und Quantenfeldtheorie und blabla", aber das ist nicht Zielführend um hier über (Dreh-)Momente zu diskutieren.

Es existiert keine Statik, sowas gibt es nicht. Alle Systeme sind dynamisch oder Quasistatisch. Somit tritt auch bei einer Biegung ein Drehimpuls auf, oder möchtest Du das abstreiten, ich glaube doch wohl eher nicht? Mal davon abgesehen hätte man genauso gut auch Drehung statt Drehimpuls schreiben können. Außerdem seit wann beschreibt ein Drehimpuls eine volle Kreisfrequenz, wo steht das geschrieben?
Quasistatisch ist ein Begriff aus der Statistischen Physik und Thermodynamik. Du willst damit sagen dass das Modell der Statik hier Gültigkeit haben soll, eben das was ich oben beschrieben habe.
Man könnte auch von Drehung sprechen, aber der Zusammenhang besteht zwischen Drehmoment und Drehimpuls. Ausserdem ist der Drehimpuls unabhängig vom Koordinaten System und eine Erhaltungsgröße und damit beliebter.

Zum Thema Kreisfrequenz: Du solltest dir nochmal in Erinnerung rufen, wie der Drehimpuls eines starren Körpers mithilfe des Trägheitstensors beschrieben wird, dann weisst du auch wie die Winkelgeschwindigkeit [tex] \omega [/tex] da rein spielt.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Kann es sein, dass ihr um des Kaiseres Bart streitet?
Wozu muss denn da unbedingt ein Unterschied gemacht werden?
Es ist doch genaugenommen VOLLKOMMEN egal:
Jegliche Berechnung ist gleich,
eine Verwechslungsgefahr besteht offenbar auch nicht
(bei einer Brücke wird niemand ein [tex] \omega [/tex] ausrechnen wollen)
und insofern reicht´s, das einfach als "Moment" anzusprechen.
 
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