Kondensator als Vorwiderstand im Wechselstromkreis

Ich habe ein Problem bei der Berechnung der Kapazität eines Kondensators.

Eine 40W Glühbirne mit der Betriebsspannung von 110V soll an ein 220V Netz mit f=50Hz angeschlossen werden. Dafür brauchts einen Kondensator für den Spannungsabfall.

Ich hab nun erstmal ausgerechnet, dass die Lampe einen Strom von 4/11 A benötigt um bei 110V 40W Leistung zu erbringen.

Mit diesem Strom bin ich nun zum Kondensator und bin davon ausgegangen, dass dieser einen Blindwiederstand von 302,5 Ohm benötigt, um einen Spannungsabfall von 110V zu bewirken.

Das scheint aber leider falsch zu sein.
Kann mir jemand sagen wo mein Denkfehler liegt?

Danke bereits im Vorraus für jede Antwort :)
 
AW: Kondensator als Vorwiderstand im Wechselstromkreis

Zitat von Mermel:
Kann mir jemand sagen wo mein Denkfehler liegt?

Du hast nicht bedacht, dass die Spannungsabfälle über C und R (Lampe) um 90° gegeneinander phasenverschoben sind.

Ich würde ja die Spannungsteilerregel anwenden und nach C auflösen:

[tex]\frac{U}{U_L}=\frac{\sqrt{R^2+\frac{1}{(\omega C)^2}}}{R}[/tex]

mit UL=110V, U=220V und R=UL²/P
 
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