Knotenpotentialverfahren berechnungsfrage

Guten Tag,

ich bereite mich derzeit auf meine Klausur in Elektrotechnik vor und komme leider bei einer Aufgabe nicht weiter. Ich habe mal mein Gedankengang fotografiert. Könnte mir eventuell jemand sagen, wo mein Fehler liegt? Die Spannungen scheinen mir zu groß zu sein also die, die ich mittels der Matrix berechnet habe. Muss gesamtlich daraus einen Strom I2 von 3.92 Ampere berechnen. Aber mit Ach und Krach klappt das leider nicht. Die Aufgabenstellung habe ich anbei angeheftet. Wie sieht es eig. bzgl. der Umwandlung meiner Spannungsquellen zu Stromquellen aus? War mir hierbei unsicher, da bei IQ1 der eine Widerstand R3 zwar in Reihe geschaltet ist aber nicht direkt vom Strom durchflossen wird sondern erst durch R5 fließen muss, dementsprechend habe ich den nicht mit einbezogen, was allerdings bei UQ2 ebenfalls problematisch wäre, da dort ja dann garkein Widerstand direkt vom Strom durchflossen wird und die Überlegung hier da wäre zu sagen, dass man den trotzdem mit einbezieht, da wg. der Knotenregel die aus der Masche fließende Ströme auch wieder hinein müssen und dann durch R3 fließen würden... Liegt da eventuell mein Denkfehler?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Kann mich leider mit meinen Kommilitonen nicht austauschen, da wir aufgrund des Corona Semesters kein einziges mal an der Hochschule waren weshalb wir keine Möglichkeit haben uns irgendwie Digital auszutauschen...

Vielen Dank
 

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Ich rechne mal das Maschenstromverfahren:
Code:
Maschenstromverfahren
i1       -i2       =
23      -10       60
-10      13       -60
Lösung:
i1 =  0,90 A 
i2 =  3,92 A
 
7t.png
Deine Knoten zwei und drei sind nur ein einziger.
Code:
13/40 -1/5  -7,5
-1/5  19/30 -20
Lösung
1  0  -52,7638190955 
0  1  -48,2412060302 

I2 = (60-48,2412)/3 = 3,92 A
 
Den Anhang 71577 betrachten
Deine Knoten zwei und drei sind nur ein einziger.
Code:
13/40 -1/5  -7,5
-1/5  19/30 -20
Lösung
1  0  -52,7638190955
0  1  -48,2412060302

I2 = (60-48,2412)/3 = 3,92 A
Vielen Dank für deine Hilfe. Woran liegt es, dass Knoten 3 wegfällt allerdings Knoten 1 bestehen bleibt? Liegt es daran, dass zwischen Knoten 2 und 3 kein Widerstand hängt aber zwischen Knoten 1 und 2 noch der Widerstand hängt oder gibt es einen plausibleren Grund :-)?
 
Richtig, die Definition eines Knotens ist eben "alles was direkt verbunden ist und deshalb gleiches Potential hat".
Wenn man es so formuliert, wie Du, müsste man zwischen Deinen Knoten 2 und 3 einen Leitwert mit berechnen.
 

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