Kleine Starthilfe für mein Projekt

Dieses Thema im Forum "Konstruktion" wurde erstellt von michipl, 4 Dez. 2012.

  1. Hallo Leute,

    ich bin grade dabei eine Festigkeitsberechnung für ein Getriebewelle durchzuführen. Ich habe Roloff/matek und Bernd Künne hier, versuche es auch parallel aufzubauen und mir die Unterschiede auszuarbeiten.
    Schon allein bei der Grobdimensionierung gibt es sehr große Unterschiede.

    Zu meiner Frage, was mich grade sehr verwirrt:

    1) Den Richtdurchmesser berechne ich mit den Widerstandsmomenten für einen vollen Kreisquerschnitt, an der Stelle wo ich die größten Momente habe.
    2) Aus dem Richtdurchmesser wähle ich nun einen Entwurfsdurchmesser (sinnvoll aufrunden,(Lagerabmessungen))
    3) Nun kann ich mir meine genormte Passfedertiefe t1 nach dem Wellendurchmesser auswählen.

    Da ich jetzt von einer wirklich gleichförmigem Antrieb ausgehen will und keine Belastungsspitzen habe, möchte ich den statischen Festigkeitsnachweis vernachlässigen (KA = 0)

    Benutze ich nun für den weiteren Festigkeitsnachweis das Widerstandmoment für einen Kreisquerschnitt mit Nut Wt= 0,2*d^3 und Wb= 0,012*(D+d^3)?????

    Ich finde in beiden Büchern nicht wirklich viel, rein logisch würde ich das Widerstandmoment für einen Kreisquerschnitt mit Nut nehmen, da ich beide Werte gegeben habe und dort das maximal Biege und Torsionsmoment auftrifft.
    Oder nehme ich den Entwurfsdurchmesser und berücksichtige die Nut mit der Kerbwirkungszahl?

    Ich hoffe ihr versteht was ich meine :D
     
  2. AW: Kleine Starthilfe für mein Projekt

    Keiner eine kleine Meinung?:rolleyes:Bitte
     
  3. AW: Kleine Starthilfe für mein Projekt

    Denke ich auch.

    Logisch.

    Ich bitte drum.

    Unrealistisch, aber wenns so gefordert ist (vom Prof.) warum nicht. (Müsste dann nicht KA=1 sein?)

    Wb=0,012*(D+d)³ (Formel beachten!)

    Mal im Roloff/Matek Formelsammlung S.145 nachsehen (11. Achsen, Wellen und Zapfen - Statischer / dynamischer Nachweis) Darin werden Kerbwirkungszahlen, Größeneinflussfaktoren, Rautiefen, usw. berücksichtigt.
    Gibt dort einen relativ einfachen Ablaufplan.
     
  4. AW: Kleine Starthilfe für mein Projekt

    Vielen Dank Xelux...

    Natürlich soll KA=1 heißen und nicht KA=0. Aber wieso klingt es unlogisch, wenn ich davon ausgehe das der Antrieb ohne Belastungsspitzen und vollkommen gleichmäßig läuft, bsp. Elektromotor als Antrieb mit Anlaufkupplung, Belastungen immer in gleicher Form vorhanden bzw. gleich?

    Wie ich den Konstruktionfaktor berücksichtige und ermitell ist mir klar, war nur genrell die Frage wegen dem Widerstandsmoment, da Bernd Künne den Festigkeitsnachweis für den kleineren Querschnitt (d-t1) durchführt...
    natürlich stimmt deine Formel für das Widerstandsmoment mit dem ^3, hab die auch so verwendet...

    Vielen Dank dir :)
     

Diese Seite empfehlen