KFZ Technikermeister enthält KFZ Techniker?

Hallo Techniker-Forum,

mein Name ist Jan und ich bin 23 Jahre alt. Ich habe im Jahr 2018 meine Ausbildung zum KFZ Mechatroniker absolviert und arbeite seither in diesem Beruf. Ich interessiere mich an einer Weiterbildung zum Techniker oder Meister.

Ich habe mich im Internet über Kurse informiert welche mich interessieren würden und da habe ich nun den KFZ Technikermeister und den Staatl. geprüften KFZ Techniker gefunden.
In den Portfolios wird beim Meisterkurs Teil 2 oft auch vom erlangen des Technikers gesprochen. Handelt es sich hierbei um denselben Techniker wie man ihn auch bei der reinen Technikerausbildung macht?
Oder anders gefragt baut der Meister einfach auf dem Techniker auf?

Vielen Dank!
Gruß Jan
 
KFZ-Technikermeister = KFZ-Meister.
Warum der nun so heisst...anyway.
Das ist der Meister(1 Jahr Vollzeit).
Der staatl. geprüfte KFZ-Techniker ist die Technikerfortbildung wie etwa der staatl. geprüfte Maschinenbautechniker(2 Jahr Vollzeit).
Das heisst der Techniker ist dem Meister fachlich sicher deutlich voraus, nicht andersrum.
 
Kfz-Techniker Meister =Handwerksmeister vollzeit 13 Monate in Köln oder Düsseldorf keine Semesterferien oder Schulferien!!!!Plan aber lieber mal 18 Monate ein....

Ist eher auf das praktische ausgelegt und Buchführung, kostenkalkulation etc.

Kfz Techniker =Staatlich Geprüft vollzeit knapp 24Monate aber dafür Schulferien (3monate im Jahr) und ein halbesjahr frei für die Projektarbeit... Schwerpunkt eher Mathe, Entwicklung und Konstruktion auch ein Techniker hat bwl und der Meister hat ebenfalls Mathe aber Mathe ist deutlich weniger als beim Techniker umgekehrt hat der Techniker viel weniger bwl als der Meister...

Im großen und ganzen ist der Techniker eher bei Ing. Dienstleister in der Entwicklung mit sehr sehr viel Glück und Beziehungen beim Hersteller selber und der Meister hat in der Regel ein eigenes Unternehmen oder leitet eins....Ein Techniker darf sich ebenfalls selbstständig machen und es gibt auch Techniker die ein Unternehmen leiten genau so wie es auch Meister gibt die in der Entwicklung arbeiten beides ist aber eher die Ausnahme.....

Auch wenn viele Techniker das behaupten.... ist er nicht schwerer als der Meister vielleicht als der Industrie Meister der deutlich abgespeckter ist als der Handwerksmeister aber dazu kann ich nichts sagen!!!Für beide Weiterbildungen muß man was tun und sind vom Niveau etwa gleich im Gegenteil beim Meister ist die Durchfallqoute deutlich höher als beim Techniker bevor da alle Techniker aufschreien frag einfach selbst bei Hwk s und bei den Fachschulen nach die Antwort wird eindeutig sein.....
 
und sind vom Niveau etwa gleich im Gegenteil beim Meister ist die Durchfallqoute deutlich höher als beim Techniker

Die höhere Durchfallquote bei den Meisterausbildungen (sofern das wirklich so sein sollte) würde ich eher auf die geringere bisherige Schulerfahrung der Meisterschüler zurückführen.
Ich kenne (familienbedingt) beide Ausbildungen gut (beide Kfz) und die Meisterschule ist durchaus fordernd, aber die Technikerschule deutlich stärker.
Es lässt sich aber nicht wirklich bundesweit verallgemeinern, weil viel von den spezifischen Situationen der jeweiligen Schulen abhängt.
Generell würde ich einem Hauptschulabbrecher mit Kfz-Mechatroniker-Lehre von einem Technikerkurs eher abraten, weil der Lernstoff doch einiges an Diziplin und Kenntnissen abfordert, die ohne reguläre Lernerfahrungen kaum zu bewältigen sind.

Auch wenn viele Techniker das behaupten.... ist er nicht schwerer als der Meister

"schwer" ist relativ - Techniker ist mehr Stoff und mehr Tiefe.

Für jemanden, der sich bereits in der Schule schwer getan hat, ist Techniker schwieriger zu bewältigen, als der Meister.
Letztlich muss das jeder für sich selbst entscheiden und da sollten auch alle Nebenbedingungen (Zeitplanung, Motivationslage) berücksichtigt werden.
 
Naja in der Regel haben angehende Techniker sowie Meister die gleichen Qualifikationen..... Nämlich Haupt-oder Realschulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung!!!

Ich kenne auch wirklich keinen der den Meister gemacht hat nur weil er einfacher als der Techniker sein soll....

Desweitern gibt es schlechte Hauptschüler die ein Studium haben kenne da sehr viele und auch viele mit Meister und umgekehrt viele Studienabbrecher die Abitur haben (Kein Fachabi) und den Meister, Techniker auch nicht geschafft haben....

Deswegen was du geschrieben hast bezüglich Hauptschulabbrecher etc. finde ich persönlich Schwachsinn da ich Beruflich mit sehr vielen Ingenieuren, Meister und Technikern zu tun habe....
 
bezüglich Hauptschulabbrecher etc. finde ich persönlich Schwachsinn
Tut mir leid, wenn Du Dich persönlich als Hauptschulabbrecher angesprochen fühlst.
Das wird wohl die Ursache dafür sein, dass Du meine Aussage im kompletten Satzzusammenhang nicht erfassen konntest.
---
Übrigens ist ein Bruder eines Schulkameraden tatsächlich ohne Hauptschulabschluss (damals Sonderschüler) vom Bauhilfsarbeiter zum Meister aufgestiegen und hat danach einen eigenen Betrieb gegründet und diesen jahrelang erfolgreich geführt.
Ich bewundere so einen Lebenslauf und freue mich, wenn es jemand schafft, trotz schlechter Ausgangslage zum beruflichen Erfolg zu finden.
Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass solche Lebensläufe extrem selten sind.
 
Desweitern gibt es schlechte Hauptschüler die ein Studium haben kenne da sehr viele und auch viele mit Meister und umgekehrt viele Studienabbrecher die Abitur haben (Kein Fachabi) und den Meister, Techniker auch nicht geschafft haben....
Hauptschüler mit Studium, das ist einigermaßen interessant.
Auch, dass du da "sehr viele" kennen willst.
Wenn jemand als Studienabbrecher den Techniker nicht schafft, dann hat er sich wohl zwischendrin zum Alkoholiker entwickelt.
 
Naja in der Regel haben angehende Techniker sowie Meister die gleichen Qualifikationen..... Nämlich Haupt-oder Realschulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung!!!
Bis auf den Unterschied, dass man einen Tag nach der Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung ablegen kann. Beim Techniker braucht man noch zwei Jahre Berufserfahrung.
Ich kenne auch wirklich keinen der den Meister gemacht hat nur weil er einfacher als der Techniker sein soll....
Meister geht halt schneller. Einfacher ist der Techniker nicht! Der Techniker ist anders. Da ist einfach mehr Theorie in der Schule. Das praktische hatte er ja durch die Berufserfahrung schon.
Und mit BWL wurde ich in der Schule auch genug gequält!
und ein halbesjahr frei für die Projektarbeit...
Ich musste das noch nach der Schule machen. Freibekommen habe ich dafür nicht. Vielleicht ist das heute anders?
Auch wenn viele Techniker das behaupten.... ist er nicht schwerer als der Meister vielleicht als der Industrie Meister der deutlich abgespeckter ist als der Handwerksmeister aber dazu kann ich nichts sagen!!!
Ich habe einem bei der Vorbereitung zu Meister geholfen (keine Ahnung ob Industrie- oder Handwerksmeister). Das war nicht so schwer (und ich bin von einem anderen Fach!). Glaubst Du, dass man beim Techniker zwei Jahre in der Schule hockt und seinen Namen tanzt?
Ne, der Techniker ist anspruchsvoller.
Meister und Techniker haben ihre Daseinsberechtigung. Nur in verschiedenen Bereichen!
 
Bis auf den Unterschied, dass man einen Tag nach der Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung ablegen kann. Beim Techniker braucht man noch zwei Jahre Berufserfahrung.
Bei dem Meister ist das korrekt! Ich meine vor Jahren war das noch so geregelt das mann 3 bis 5 Jahre berufserfahrung benötigt der Techniker braucht 5 Jahre inkl. Ausbildungszeit.. Und was spielt das jetzt für eine Rolle!?
Und mit BWL wurde ich in der Schule auch genug gequält!
Das habe ich auch erwähnt! Nur nicht in dem Umfang wie der Meister dafür hat der Techniker andere Fächer die der Meister nicht hat.... Der Techniker hat ja 2400 bis 2800 Unterrichtsstunden der Meister in einem technischen Beruf zwischen 1300 bis 1800std mit allen vier Teilen... Der industriemeister sogar nur um die 1000std, da dem Meister zum Teil die Allgemeinbildenden Fächer fehlen wie zb Englisch. Es heißt aber noch lange nicht das deswegen der Techniker schwerer sein soll.... Aber auch das lässt sich wie bereits pleindespior erwähnt hatte nicht Bundesweit verallgemeinern.
Glaubst Du, dass man beim Techniker zwei Jahre in der Schule hockt und seinen Namen tanzt?
Ne das glaube ich nicht! Und wenn warst du wahrscheinlich max. 18 Monate in der Schule.... Weil in den Ferien haben die Berufsschulen (Fachschulen) in der Regel zu....... Ja ich weiß man bekommt Hausaufgaben etc. das kann man aber nicht mit Unterricht vergleichen.
Meister und Techniker haben ihre Daseinsberechtigung. Nur in verschiedenen Bereichen!
Da stimme ich dir zu 100 Prozent zu...
 
Wenn jemand als Studienabbrecher den Techniker nicht schafft, dann hat er sich wohl zwischendrin zum Alkoholiker entwickelt.
OK Was möchtest du damit sagen? Nicht wenn nachher noch dein direkter Vorgesetzter "nur" ein Techniker ist und du deswegen solch eine Aussage getätigt hast.

Für mich ist das Thema hier abgeschlossen... Die wesentlichen Unterschiede zwischen KFZ-Meister und Techniker habe ich erklärt

Egal ob Techniker, Meister oder Ingenieur
Im Endeffekt ist das nur eine Eintrittskarte der Mensch selber zählt! Und es zeigt das zb. ein Claus Luthe ehemaliger Designchef bei BMW und Karosseriebau Meister (entwarf den e30, E36 und E31) einer schönsten Autos wie Ich finde oder Bernhard Maier KFZ-Meister Vorstandsvorsitzender von Skoda das auch nur mit Weiterbildung vieles möglich ist.
 
Du kannst doch lesen, oder?
Kommt drauf an.
Wenn man im Meister schlunzt, dann ist er sicher einfacher.
Wenn man aber ordentlich Gas gibt und seine Prüfungen schnell durchziehen will, kann der durchaus arbeitsintensiv sein, Stichwort Meister in 16 Wochen.
Das ist also durchaus individuell zu sehen.
Klar hat der Techniker umfänglich gesehen deutlich mehr Stoff und ist damit theoretisch deutlich gehaltvoller.
Und die Nummer mit 4 Jahren nebenbei ist sicher für den Durchschnitt nicht ohne.
2 Jahre in Vollzeit halte ich aber für gut machbar, ohne, dass sich da jemand ein Bein ausreißt.
Das habe ich so im Freundeskreis schon mehrfach erlebt, alles Normalos mit mittl. Reife.
Ein bisschen lernen für die Endprüfungen, dazwischen 1 1/2 Jahre ein vergleichsweise laues Leben gehabt.
Keine extravaganten Noten aber dennoch im 2,X-Bereich.
 
Hallo Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte mal folgendes anmerken,

1. Der Meister geht in der Regel ca. 1200 Stunden auf die Meisterschule unabhängig in welcher Schulform ( etwas abhängig von der Fachrichtung )

2. Handwerksrechtlich muß man keine Meisterschule besuchen sondern kann am Tag der Gesellenprüfung die Meisterprüfung ablegen. Wer besteht hat den Meister.

3. Die Diskussion zu dem was leichter oder schwer ist wir rden hier von Äpfeln und Birnen. Die Kompetenz Schwerpunkte des Handwerksmeisters liegen schon in Namen „ Hand „ werk !

4. Die Kompetenzen und die Fortbildung des Staatlich geprüfte Techniker liegt in der Regel Praxisorientieren unterhalb der Ing. – Ebene ( allgemein gesagt )

5. Mit in Krafttreten der Handwerksordnung am 1.1.2004 wurde der Techniker dem Handwerksmeister bei der Eintragung in die Handwerksrolle gleich gestellt.

https://www.v-dt.de/content/die-handwerksordnung

Das heißt der Staatlich geprüfte Techniker kann auch einen Handwerksbetrieb führen.

Und bitte hört mal auf mit den was leichter oder schwer ist der Meisterbrief oder der Technikerabschluss. Dann frag ich euch einmal welche Kompetenz hat ein Stuckateurmeister und Restaurator der eine 250 Jahr alte Stuckdecke restauriert ?

Gruß Peter
 
3. Die Diskussion zu dem was leichter oder schwer ist wir rden hier von Äpfeln und Birnen. Die Kompetenz Schwerpunkte des Handwerksmeisters liegen schon in Namen „ Hand „ werk !
Na und, was hat das mit der Thematik schwer oder leicht zu tun?
Was schwerer ist, ist von der individuell gewählten Situation abhängig.
Der Rest wäre nur Wiederholung von dem, was ich schon geschrieben habe.
Das Techniker auch eigenständig Betriebe führen dürfen stand doch garnicht zur Debatte...
Egal ob Techniker, Meister oder Ingenieur
Im Endeffekt ist das nur eine Eintrittskarte der Mensch selber zählt! Und es zeigt das zb. ein Claus Luthe ehemaliger Designchef bei BMW und Karosseriebau Meister (entwarf den e30, E36 und E31) einer schönsten Autos wie Ich finde oder Bernhard Maier KFZ-Meister Vorstandsvorsitzender von Skoda das auch nur mit Weiterbildung vieles möglich ist.
Das ist übrigens Vergangenheit, wir reden ja hier nicht vom Sohn des Bauunternehmers mit 5 Angestellten.
Das mag vor 40 Jahren noch gegangen sein, heute undenkbar, bereits in mittleren Unternehmen.
 
Top