Kennlinien vom Gleichstrommotor

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von janik, 28 Okt. 2007.

  1. Hallo,

    ich hab die 2 Aufgaben im Anhang geschickt.

    Und zwar verstehe ich nicht, dass diese Kennlinien unterschiedlich ausschauen. müssten die nicht bei der vertikalen Linie bei 1 enden?
    Vor allem verstehe ich nicht warum in Aufgabe 1 die Kennlinie in Stufe 2 so komisch nach oben geht.


    Danke
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    #1 janik, 28 Okt. 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29 Okt. 2007
  2. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    Ich schaue mir das morgen mal an, heute abend nicht mehr, aber es wird Dir geholfen werden.
     
  3. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    kann mir keiner helfen?
     
  4. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    Also versuche ich es mal:
    In Aufgabe 1 hat der Motor eine Ankerrückspannung von 18Volt bei 3000 U/m

    Im Leerlauf fließt kein Strom, folglich kein Spannungsabfall, somit stehen 24Volt zur Verfügung, was eine Drehzahl von 4000 U/min erzeugen würde.
    Bei 12Volt wäre es die Hälfte im Leerlauf.

    Ähnlich verhält sich die Maschine bei Belastung. Nimmt man an, dass der Motor sein volles Drehmoment abgeben muss, so benötigt die Maschine 8,6A.
    Dafür muss eine Spannung von 8,6A x 0,7Ohm abfallen.
    Somit würden noch 6Volt Ankerrückspannung anstehen, die eine Drehzahl von 1000 U/min bewirken.
     
  5. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    Nimmt man jetzt bei 24Volt eine Belastung von nur 20% an, so muss ein Strom von 2,15A fließen
    Dies macht eine Spannung von 2,15A x 0,7Ohm = 1,5Volt
    Folglich stehen am Anker 24V - 1,5Volt an, was eine Drehzahl von 4000U/min / 24V x 22,5V = 3750 U/min ergibt.

    Bei 12Volt geht es ähnlich. 1,5Volt werden benötigt um den Strom zu treiben.
    Folglich stehen noch 10,5Volt zur Verfügung.
    2000U/min / 12V x 10,5V = 1750U/min.
    Kontrolle: Die Maschine hat eine Leerlaufdrehzahl bei 24Volt von 4000U/min
    4000U/min / 24V x 10,5V = 1750U/min

    Ich hoffe Dir damit geholfen zu haben. Ich muss mich mit der Materie auch immer wieder neu beschäftigen, da ich mit Gleichstomberechungen an Motoren nicht ständig beruflich zu tuen habe.
     
  6. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    Hallo,

    du schreibst: "Nimmt man jetzt bei 24Volt eine Belastung von nur 20% an, so muss ein Strom von 2,15A fließen".

    Wie hast du diese 2,15A Strom ausgerechnet? Ich komme einfach nicht drauf.

    Außerdem schreibst du noch: "Im Leerlauf fließt kein Strom, folglich kein Spannungsabfall, somit stehen 24Volt zur Verfügung, was eine Drehzahl von 4000 U/min erzeugen würde."

    Ich habe gemeint, dass der Strom immer fliessen muss, sonst würde sich doch der Motor nicht drehen!?


    Danke
     
  7. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    Tschuldigung du hast Recht.
    Ich habe mit 25% gerechnet. Also ein viertel des Stroms.
    Die neuen Werte dafür kannst du Dir aber nun wirklich selbst ausrechnen.
    (Kommt bei mir davon wenn man sowas im Kopf macht)

    Zu es muss ein Strom fließen:
    Stimmt, aber es wird eine ideale Maschine angenommen, folglich braucht die im Leerlauf keinen Strom.

    Nochmals sorry, wegen den 25%
     
  8. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    danke für die Hilfe jetzt verstehe ich es.

    Also verhält sich das Moment direkt proportional zur Ankerrückspannung und Strom!? Aber die Drehzahl nicht.
    Wenn also der Motor mit 20% belastet wird, dann hat der Strom und die Ankerrückspannung 20% von den Nenngrößen.

    Ich hoffe das es so stimmt.

    Gibt es noch weitere Proportionalitäten beim Gleichstrommotor?
     
  9. AW: Kennlinien vom Gleichstrommotor

    So ich habe nochmals kurz den Wert mit 20% Belastung kurz überprüft.
    So stimmen auch die zeichnerischen Werte.
    Normalerweise stört mich ein Ablesefehler wie er gewesen wäre mit 50U/min nicht, aber bei Aufgaben ist es meist so, dass sauber abgelesen werden kann.
    War mein Fehler, aber ich hoffe jetzt hast du es verstanden.

    Wenn sonst noch was unklar ist, fragen :)

    Die Drehzahl verhält sich auch wie die Ankerrückspannung, bzw. genau so.
    Der Strom macht das Moment, die Ankerrückspannung die Drehzahl, du musst immer nur sehen, welche Ankerrückspannung das ist (die ist ja proportional zur Drehzahl) und sehen welche "Restspannung" noch welchen Strom treiben kann.
     
    #9 Motormensch, 29 Okt. 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29 Okt. 2007
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