Kann mir jemand den Gezeitenkalender erklären?

derschwarzepeter

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Na und?
Die Schwerkraft des Mondes
und der Sonne (auch deren Schwerkraft erreicht uns!),
Hochwasserführende Flüsse und Sturm haben sich addiert
und eine besonders große Flut war die Folge.
Spirituelle Geister könnten jedoch durchaus auch andere Gründe finden.
 
Wie lässt sich die Tatsache erklären, dass im Hafen von Freemantle im Südwesten Australiens die Gezeiten für einen Teil des Jahres von Bedeutung sind und dann verschwinden
Das liegt daran, dass das Wasser vom Rand der Erdscheibe runterläuft.

Wie lässt sich die Tatsache erklären, dass es immer wieder Prediger gibt, die mit unausgegorenen Theorien die Welt zu missionieren und sie vom Gegenteil wissenschaftlich anerkannter Tatsachen zu überzeugen versuchen?

Kann denen nicht mal jemand auf die Finger treten, wenn die sich über den Rand der Erdscheibe raufhangeln ?
 
Wie lässt sich die Tatsache erklären, dass im Hafen von Freemantle im Südwesten Australiens die Gezeiten für einen Teil des Jahres von Bedeutung sind und dann verschwinden.
Einmal im Jahr, im Delta der Nördlichen Dwina, während der Frühjahrsfluten, verschwinden die Auf und Ab des Mysteriösen für einige Tage, manchmal für eine Woche, und dies gilt als eines der Mysterien der Natur.
Man kann die Diskussion immer weiter fortsetzen und immer neue "Mysterien" auf der Erde in Verbindung zum Mond hinterfragen.
An bestehenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten der gegenseitigen Anziehung von Himmelskörpern wird das nichts ändern.
 
Die Formel F = Gm1m2 / r2 beweist nicht, dass die Schwerkraft unendlich ist.
Das Gesetz der Welt besagt, dass die Anziehungskraft zwischen zwei materiellen Punkten proportional zu beiden Massen und umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung zwischen ihnen ist.
Mal abgesehen davon, dass eine Formel nichts beweist, ist die Reichweite der Schwerkraft natürlich unendlich, wenn man die oben genannte Formel zugrunde legt. Denn egal wie groß der Abstand r wird, der Term Gm1m2 / r2 wird nie Null werden. Also ist nach dieser Formel die Reichweite der Schwerkraft unendlich.
Übrigens gilt die Gravitationskraft in beide Richtungen zwischen den beiden Körpern. Die Gravitationskraft, welche die Erde auf den Mond ausübt ist somit genauso groß wie die Gravitationskraft, die der Mond auf die Erde ausübt.

Wenn die Schwerkraft der Erde die Sonne erreicht hätte, wäre die Erde längst abgebrannt.
Warum das denn?

Wie sieht die Formel der Schwerkraft aus, wenn die Schwerkraft der Erde nicht mehr als 50.000.000 km und der Mond 100.000 km erreicht?
Keine Ahnung. Du bist doch hier derjenige, der die Physik neu erfindet. Sag Du doch, wie die Formel für die Gravitationskraft lauten muss, wenn Du mit [TEX]F=G\cdot \frac{m_{1}\cdot m_{2} }{r^{2} } [/TEX] nicht einverstanden bist.
 
Wenn die Gezeitenkräfte der Erde die Rotation des Mondes stoppen, ist die zur Erde gerichtete Seite des Mondes konkav und die Rückseite des Mondes konvex.
Warum denn das? Die Gezeitenkräfte der Erde strecken den Mond parallel zur Richtung der Gravitationskraft und stauchen ihn senkrecht dazu.

In der Kosmonautik ist dies eine nachgewiesene Tatsache, dass der Anziehungsbereich des Mondes auf zehntausend Kilometer von der Mondoberfläche begrenzt ist.
künstliche Mondsatelliten mit einem Umlaufradius von mehr als 10.000 km. aus dem Orbit ausbrechen
Das ist kein Widerspruch!
Der Radius, in dem die Gravitationskraft des Mondes die dominierende Kraft auf einen Satelliten darstellt, ist natürlich begrenzt. Diese "Reichweite" lässt sich auch berechnen (siehe Hill- Sphäre):
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hill-Sphäre
Außerhalb dieses Bereiches hat dann die Gravitationskraft der Erde einen größeren Einfluss.
Gleiches gilt für den Einflussbereich der Erde. Der Mond z. B. befindet sich innerhalb der Hill- Sphäre der Erde.

Trotzdem ist die Reichweite der Gravitationskraft unendlich. Nur dominiert in der Nähe eines großen Himmelskörpers eben die Gravitationskraft dieses Himmelskörpers gegenüber den anderen Himmelskörpern.
 
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