Job mit 30 für Techniker Weiterbildung aufgeben.

@JohnLocke
Wenn man 2400 Stunden durch 52 Wochen und 2,5 Jahre teilt sind das 18,5h die Woche.
Also machbar. Ein Fernstudium, z.b. FernUni Hagen in Teilzeit heißt min. 20h Aufwand. Und da ist das Niveau ja nochmal "ganz" anders. Beim Techniker ist vieles noch aus der Schule oder Lehre bekannt.
Viele Anbieter bieten den Techniker auch ganz regulär in 3 Jahren an.

52 Wochen/2,5 Jahre teilt sind das 18,5h die Woche.?????? (Nur mal so in der Produktion sind das 48 Wochen, wieviel werden das wohl in der Schule sein)

Warst du schonmal in einer Schule? Hier ein paar Infos die dir vielleicht bei einer Betrachtung helfen:

2400 PFLICHT-Stunden
Projektarbeit (Home work)
Klausuren (Vorbereitung)
Hausaufgaben
Ferien
Vollzeit Job
Familie
etc.
 
Nein, ich war noch in keiner Schule, ich bin 3 Jahre alt...

Was soll den diese dumme Schiene?

Ich war in den letzten Jahren an BOS (FHR), FH (Studium abgebrochen) und Technikerschule (wegen Anwesenheitspflicht abgebrochen - mit kleinem Baby jeden abend erst um 22 Uhr daheim noGo).
Was ich daher festgestellt habe, viel Zeit wird in Präsenz "verschwendet". Dann macht man dies und das und jenes, damit auch der Hauptschüler mit 5 Jahre Erfahrung am Band noch mitkommt oder an der BOS auch der letzte die Matheaufgabe mal kapiert. Und am Anfang des Technikers wurde, jedenfalls bei mir an einer staatlichen Technikerschule, massiv Stoff aus der Ausbildung aufgefrischt. Das kann man daheim in der Fernlehre alles überspringen. Ebenso so manches Fach wie Deutsch oder Englisch. Wer das "kann" für den wird das an der Technikerschule nix neues sein, frisst aber Zeit.

Und zur Rechnung, DU hast doch gesagt 2400 Stunden, das packt man doch nieee in 2,5 Jahren.
Das entspricht aber nur einer Belastung von eben 18,5h die Woche.
Was die ganzen ? sollen und die 48 Stunden kann ich daher nicht nachvollziehen.
 
Schöne Diskussion.
Für mich jedenfalls kommt Teilzeit über die Dauer nicht in Frage. Habe nebenbei auch kurz über den Industriemeister nachgedacht, aber selbst 2 Jahre mit Di+Do+Sa Abendschule kann ich mir für mich nicht vorstellen. Wie hier beschrieben kommen ja nicht nur die Veranstaltungen auf einen zu, sondern das Lernen zwischen den Schultagen braucht auch seine Zeit...

Wenn ich bleibe wird sich mein Betrieb in den Jahren auch verändern und wer weiß was ich da verpassen könnte. Das wird zwar nicht mehr Geld bedeuten, aber vielleicht eine weit mehr ausfüllende Tätigkeit, worum es mir eigentlich auch hauptsächlich bei der Sache geht.
Die Jobangebote für Techniker hier im Norden sind bei Betrachtung der letzten Monate, leider auch nicht so üppig und es sind sehr oft Dienstleister dabei.

Andererseits muss man wohl auch mal was riskieren um etwas zu erreichen. Der jetzige Job kann auch mal weg sein, oder noch beschissener werden...
Nach Abschluss kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass es Anfangs zu einer Verschlechterung der Arbeitssituation kommt. Also mehr Std pro Woche, Anfahrtsweg und natürlich die Anlernphase.

Wie man es macht, es wird verkehrt sein.
Habe aber das Gefühl entweder jetzt, oder nie.
 
Nein, ich war noch in keiner Schule, ich bin 3 Jahre alt...

Was soll den diese dumme Schiene?

Ich war in den letzten Jahren an BOS (FHR), FH (Studium abgebrochen) und Technikerschule (wegen Anwesenheitspflicht abgebrochen - mit kleinem Baby jeden abend erst um 22 Uhr daheim noGo).
Was ich daher festgestellt habe, viel Zeit wird in Präsenz "verschwendet". Dann macht man dies und das und jenes, damit auch der Hauptschüler mit 5 Jahre Erfahrung am Band noch mitkommt oder an der BOS auch der letzte die Matheaufgabe mal kapiert. Und am Anfang des Technikers wurde, jedenfalls bei mir an einer staatlichen Technikerschule, massiv Stoff aus der Ausbildung aufgefrischt. Das kann man daheim in der Fernlehre alles überspringen. Ebenso so manches Fach wie Deutsch oder Englisch. Wer das "kann" für den wird das an der Technikerschule nix neues sein, frisst aber Zeit.

Und zur Rechnung, DU hast doch gesagt 2400 Stunden, das packt man doch nieee in 2,5 Jahren.
Das entspricht aber nur einer Belastung von eben 18,5h die Woche.
Was die ganzen ? sollen und die 48 Stunden kann ich daher nicht nachvollziehen.

Lesen> Verstehen> Überlegen> Schreiben = Ein sinnvolles Ergebnis!
Nicht lesen> Nichts verstehen > Nicht überlegen = Bull shit!

2400 PFLICHTSTUNDEN + Std. X für Projektarbeit, Nacharbeiten, Hausaufgeben = 2400+X1=X2

Einen Produktion rechnet mit 48 WOCHEN im JAHR => Wieviel Wochen sind das dann wohl in der Schule -Ferien etc.?????

Noch ein schönes WE
 
Wie hier beschrieben kommen ja nicht nur die Veranstaltungen auf einen zu, sondern das Lernen zwischen den Schultagen braucht auch seine Zeit...
Eben deswegen ja Fernlehre. Man muss sich nicht am langsamsten Schüler festhalten, sondern gibt sein eigenes Tempo vor. Keine festen Termine, wo x-mal Stoff erklärt wird, denn man eh schon kann.

@JohnLocke Langsam glaube ich, du bis 12 und hast außer Hauptschule nix gesehen, oder nimm mal deine Medikamente.
Oder beides.
Netiquette, schon mal gehört?
X1 und X2 kann auch = 0 sein. Es geht um Fernlehre, also nix mit Hausaufgaben usw. Man lernt den Stoff und fertig. Nix mit jeden Tag 4 Stunden in der Schule abends hocken und nebenbei am Smartphone spielen weil XY wieder nicht verstanden hat wie man die e-Funktion ableitet und der Lehrer das zum 10x erklärt.

Mit Frau und gerade Kind hat man natürlich weniger Zeit, aber wenn man z.b. Single ist kann man auch jede Woche 30 Stunden in den Techniker stecken und hat trotzdem noch Freizeit. Sind wir bei 3100 Stunden.

Und was dein Scheiß! wegen irgendeiner Produktion soll, schreib mal deutlich. Welche Produktion rechnet mit 48 Wochen???!?!?!?!
Da ich kann auch ganz viele ???????
Toll, was?
 
Mittlerweile hab ich wenigstens kapiert, was er da mit 48 Wochen meint. Also dass man nicht 52 Wochen im Jahr durchlernen kann. Natürlich geht das, an der Schule (oder verbietet jemand in den Ferien zu lernen) und in Fernlehre (Um das es hier ja geht) erst recht.
So schwer ist der Techniker jetzt nicht, wenn andere einen Bachelor Elektrotechnik in 3 Jahren Fernstudium machen neben 40h Job , dann packt man auch den Techniker in 2,5 Jahren. Natürlich schüttelt man denn auch nicht ausm Ärmel, indem man pro Woche mal 3h lernt, klar.
 
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Teilzeit schon an den Nerven knabbert! Da ich mit paar Kumpels eine Lerngemeinschaft gegründet habe, war es noch mehr Aufwand unter der Woche als normal bekannt. Vor jeder Klausur, Referate, Präsentationen und zum Schluss auch die Projektarbeit fand es statt. Klar, muss man nicht machen, fand es aber ganz hilfreich. Teilzeit habe ich auch aus dem Grund gewählt, da mein Einkommen existenziell war! In den 4 Jahren war ein Kind auch kein Thema. Die kleine war dann 1 Jahr später da :)
Unterm Strich habe ich 2800h hinter mir:
- 2640h für den Techniker (inkl. Mathe FH für die Fachhochschulreife)
- 160h für die Ausbilder Eignungsprüfung + Abschluss mit Schein

Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich den Schritt gemacht habe. Mit etwas Glück geht es auch hoch hinaus (kann ich zumindest aus meiner Erfahrung sage). Denn, Stumpf in der Produktion zu arbeiten ging mir irgendwann auf den Senkel.

Hier mal mein Tagesplan für die Jahre 2008 - 2012:
http://www.fes-wbn.de/uploads/media/Broschuere_Elektrotechnik.pdf


Gruß
Danjka
 
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