Job mit 30 für Techniker Weiterbildung aufgeben.

Hallo,

keiner wird mir die Entscheidung abnehmen können, aber ich hätte gerne noch ein paar Denkanstöße zu meiner Situation. Vor einiger Zeit schon, habe ich mich hier angemeldet, da ich mich für die Weiterbildung zum Techniker im Bereich Elektronik interessiere.
Seit einiger Zeit bin ich pausenlos am grübeln, ob ich meinen derzeitigen Job kündigen sollte, um eine 2 Jährige Vollzeitmaßnahme antreten zu können. Leider lässt mein Leben nicht mehr so viel Flexibilität zu.
Teilzeit kommt für mich nicht in Frage, da ich bei meinem jetzigem Arbeitgeber nur geringe Chancen auf eine spätere Technikerstelle habe und die Doppelbelastung möchte ich aus Bequemlichkeit mir und meiner Familie nicht antun.

Die Ausgangssituation:
- 3Jahre Facharbeiter /3Jahre Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme in einem 600 Mann IGM Betrieb.
- Im Produktionsbereich tätig. Bauen und Prüfen v. Geräten. Hauptsächlich Prüfen.
- 42.237 EUR Jahresbrutto bei 35Std. Woche u. 30 Tagen Urlaub, Gleitzeit.
- Aufstiegschancen in der Abteilung frühstens in 5 Jahren durch interne Ausschreibung.
- Sicherer, entspannter und wenig fordernder Job , kaum Verantwortung, wenig Stress.


Dazu bin ich verheiratet und zahle zusammen mit meiner Frau einen geringen Betrag für ein Haus ab. Meine Frau verdient ca. 22.000EUR Jahr/ brutto. Die Rate fürs Haus beträgt 500EUR (Privatkredit/Voraberbe).
Nebenbei sind wir noch in der Familienplanung und wünschen uns sehnlichst ein Kind, welches eigentlich schon für letztes Jahr angekündigt war.. Dies hätte meine/unsere Prioritäten vielleicht auch verändert.

Jedenfalls füllt mich meine derzeitige Tätigkeit nicht aus und ich möchte beruflich einfach mehr erreichen und mich von den Kollegen absetzen.
Bei uns hängt leider auch viel davon ab, wo man nach der Ausbildung landet. Die Produktionsbereiche sind aus gutem Grund nicht so beliebt (bez: Kabelaffe). Unerträglich dabei der Gedanke, dass gewisse Kollegen durch Glück und dem richtigen Zeitpunkt Jobs mit super Aufstiegsmöglichkeiten erhalten haben und in Entgeltgruppen vordringen die für Mitarbeitet der Produktion Jahrelang nicht erreichbar sein werden...
Bin in dem Produktionsbereich zwar weit gekommen (Qualitätssicherung), aber habe damit auch fast das Maximum der Abteilung nach 3 Jahren erreicht und das reicht wie gesagt nicht.

Auch wenn meine Facharbeitertätigkeit uns finanziell gut durchs leben bringen würde bin ich hin und her gerissen das Risiko einer Kündigung ein zu gehen.
Die Ereignisse könnten sich halt überschlagen und im schlimmsten Fall Zeitgleich eintreffen.
Dabei denke ich z.B an das Auslaufen des Elterngeldes meiner Frau bei zeitgleicher Arbeitslosigkeit nach der Weiterbildung. Dazu der Stress durch Bewerbungsverfahren, Probezeiten, neues Umfeld, Einarbeitung, Verantwortung ect.. Zum gleichem Zeitpunkt geht dann im Idealfall auch die Heizung kaputt..

Derzeit haben wir etwas über 20.000EUR gespart und können jeden Monat knapp 1.000EUR zurück legen, oder für ungeplante Reparaturen ausgeben.
Wir wohnen in der Nähe von Kiel/Rendsburg und ich habe mir die TA-Nord in Kiel ausgesucht, wo der Preis für die Weiterbildung 6.300EUR betragen würde.
Hamburg Farmsen bietet ähnliches zwar umsonst an, aber es wäre ein tägliches Pendeln von insgesamt 160km. Habe zwar einen Diesel, aber die Fahrzeit (mindestens 70minuten)+ Verschleiß + Spritgeld frisst die Gebühren in Kiel auch schnell auf.

So, es ist nun vielmehr eine Lebensgeschichte geworden, aber es wird auch eher eine Lebensentscheidung sein und das nicht unbedingt aus finanzieller Sicht, sondern auch des Selbstwertgefühls und Ego wegen. Dennoch sicher die bessere Investition in den eigenen Status als das Geld zu nehmen und einfach ein dickeres Auto zu kaufen :D


Freue mich über jede Form der Anteilnahme.

lg
 
in wie weit sitzt den der Schulstoff bezgl. Mathe, Englisch, Automatisierungs-/Regelungstechnik noch?

damit übertriffst du so manches Technikergehalt. Ich würde daher aufgrund der Familiensituation im Unternehmen bleiben.

Ich weiß zwar nicht wo du Wohnst bzw. wo du arbeitest aber für das Geld würde ich nicht als Techniker arbeiten. Das sind ja gerade mal 3.500 Euro mit Urlaubs und Weihnachtsgeld. Ich sage mal wenn man nichts hat kann man das machen aber dann sofort weiter suchen! Für eine Facharbeiter ist das OK.

@infar, mach den Techniker in Teilzeit alles andere halte ich bei dir für nicht sinnvoll.
 
Dein Gehalt ist schon sehr ordentlich aber wenn du dich aus Interesse fortbilden willst solltest du es auch tun. Wenn du dich das ganze Berufsleben unterfordert fühlst macht die Arbeit auch keinen Spaß und du verbringst ja sehr viel Zeit da.


Warum du es unerträglich findest dass andere durch Glück Aufstiegsmöglichkeiten erhalten verstehe ich zwar nicht, ohne Glück wirst du es auch nach dem Techniker nicht sicher auf eine Interessante Stelle schaffen, wenn du dich nicht zum richtigen Zeitpunkt auf die richtige Stelle bewirbst. Aber du erhöhst deine Changsen natürlich enorm.

42000 als Einstiegsgehalt für eine Technikerstelle wäre sehr ordentlich wenn du keinen IGM Betrieb findest der dich einstellt kannst du auch mit Gehaltseinbußen rechnen, zumindest vorläufig.
Für einen Facharbeiter ist das ein sehr sehr gutes Gehalt .
Natürlich kommt es auch auf die Fachrichtung an als staatlich geprüfter Troll steht man für 42000 gar nicht erst auf.
 
Auf dir 3618,50 kommen aber noch mindestens 10% Leistungszulage drauf und auf das Jahr gesehen + Urlaubs und Weihnachtsgeld.

Nach 3 Jahren gibt es dann 4019,50+ 10% und wieder anteilig Weihnachtsgeld +Urlaubsgeld.

Nach 3 Jahren EG12 und weitern 2 Jahren gab es dann EG13.

Natürlich ist das abhängig von dem Job den du machst und dem Unternehmen.
 
Hallo infar,
da Du eine gesamte Arbeitszeit von 35 Std./Woche hast, mit Gleitzeit, kannst Du nicht evtl. 4 Tage die Woche je 9 Std. arbeiten und z.B. den Freitag frei nehmen ? Dann könntest Du Fr. (+Sa.) quasi vollzeit lernen und so z.B. ein Fernstudium (DAA evtl.) machen. Ich bin ü30 und jetzt im 3.Semester, das klappt bisher ganz gut so. Ich behalte meine Stelle (und meine Chefs mich :-) ) und kann mich freitags und samstags auf die Schule konzentrieren.
Ich weiß nicht, in wie weit Du Dich mal über ein Fernstudium erkundigt hast: beim DAA hat man die ersten 3 Semester Samstag-Unterricht in der Nähe des Wohnorts (kann man auf der DAA-Homepage sehen) und (freiwillige) Seminare 2x pro Semester, zahlt 119€ pro Monat zzgl. Prüfungsgebühr von 40€/Prüfung. Und diese kann man max. 3x schreiben und die beste erreichte Note zählt dann. Nur mal so als kurzer Abriss, kannst ja selber recherchieren, falls Interesse besteht. Oder auch Material anfordern, die nerven einen nicht so wie ils o.ä., wo man ständig Werbung kriegt.
Mein(!) Fazit: die gut bezahlte Stelle würde ich nicht kündigen, sondern ein Fernstudium machen. Wer weiß ob sich nicht innerbetrieblich doch was ergibt am Ende...
Wünsche viel Erfolg schonmal !!
 
Hallo infar,
da Du eine gesamte Arbeitszeit von 35 Std./Woche hast, mit Gleitzeit, kannst Du nicht evtl. 4 Tage die Woche je 9 Std. arbeiten und z.B. den Freitag frei nehmen ? Dann könntest Du Fr. (+Sa.) quasi vollzeit lernen und so z.B. ein Fernstudium (DAA evtl.) machen. Ich bin ü30 und jetzt im 3.Semester, das klappt bisher ganz gut so. Ich behalte meine Stelle (und meine Chefs mich :) ) und kann mich freitags und samstags auf die Schule konzentrieren.
Ich weiß nicht, in wie weit Du Dich mal über ein Fernstudium erkundigt hast: beim DAA hat man die ersten 3 Semester Samstag-Unterricht in der Nähe des Wohnorts (kann man auf der DAA-Homepage sehen) und (freiwillige) Seminare 2x pro Semester, zahlt 119€ pro Monat zzgl. Prüfungsgebühr von 40€/Prüfung. Und diese kann man max. 3x schreiben und die beste erreichte Note zählt dann. Nur mal so als kurzer Abriss, kannst ja selber recherchieren, falls Interesse besteht. Oder auch Material anfordern, die nerven einen nicht so wie ils o.ä., wo man ständig Werbung kriegt.
Mein(!) Fazit: die gut bezahlte Stelle würde ich nicht kündigen, sondern ein Fernstudium machen. Wer weiß ob sich nicht innerbetrieblich doch was ergibt am Ende...
Wünsche viel Erfolg schonmal !!
Er sagt ja er will es in Vollzeit machen, ich bin auch ein Vollzeitfan. Aber in seinem speziellen Fall sehe ich auch massive Vorteile in einem Teilzeitstudium.
Event. Kinder in Planung, ziemlich gute Stelle um die dich ein Großteil der Facharbeiter beneidet.
Am besten du redest mal mit deinem Chef
 
Vollzeit wird von Firmen nicht gerne gesehen. Zudem sind es ja auch Kompetenzen die er während des Fernstudiums erwirbt wenn er weiterhin arbeiten geht.

Leute die ein Fernstudium gemacht haben werden generell als belastbarer gesehen was auch nachvollziehbar ist.

Ich würde dazu noch berücksichtigen wenn du es aus was für Gründen nicht schaffst hast du immer noch einen Job .
 
danke für die vielen Antworten.
Also mein Grundgehalt beträgt jetzt genau 3.000EUR. EG5Z2 in Schleswig-Holstein. Auf die 42.000 im Jahr komme ich dann natürlich nur mit Urlaubs und Weihnachtsgeld + die Leistungszulage.
Ausgebildete Techniker erhalten bei uns, unabhängig ob Voll- oder Teilzeit EG8, was dann einem Grundgehalt von 3.802EUR entspräche. Oben drauf die Leistungszulage + Urlaubs/Weihnachtsgeld.
Dabei schätze ich, dass es in den größeren IGM Betrieben dank ERA ähnlich zu gehen wird. Genauso wie EG5 jedem hier mit abgeschlossener Lehre zu stehen würde.
Mein Ziel nach abgeschlossener Weiterbildung ist ganz klar ein IGM organisierter Betrieb. Alles andere wäre sicher ein Rückschritt.

Eine Teilzeit Weiterbildung über 4 Jahre wird durch die nebenbei erlangte Berufserfahrung und die Doppelbelastung natürlich zu recht mehr geschätzt, als die Vollzeit Variante.
Mit einer Vollzeitmaßnahme kann ich aber bereits 2 Jahre früher als Techniker arbeiten. Dazu komme ich endlich mal raus aus meinem Laden und kann andere Betriebe und neue Leute, wenn auch negativ, kennen lernen.
In meiner jetzigen Situation werde ich mich jedenfalls immer fragen, wie es wohl wäre, wenn ich den Job aufgebe und mich weiterbilde..

Finanziell betrachte ich unsere Lage eigentlich entspannt, so dass außer im möglichem Extremfall keine Insolvenz oder ähnliches droht. Starten würde ich im April 2016. Bis dahin können wir weiterhin jeden Monat 1000 EUR sparen. Durch eine mögliche Schwangerschaft meiner Frau würde das Gehalt ja auch nicht sofort weg brechen, sondern nach Geburt gäbe es noch 12 Monate Elterngeld.

Um den Schulstoff mache ich mir in Vollzeit weniger Sorgen. War in der Schule und Ausbildung immer sehr ehrgeizig und gut.
Teilzeit bleibt der Stoff, wie ich an Kollegen sehen kann, leider scheinbar auch öfters auf der Strecke, wo ich wieder ein Argument für Vollzeit sehe. Lieber ein gutes Abschlusszeugnis in Vollzeit, als durchschnittlich in Teilzeit.

Vernünftiger und sicherer wäre ganz klar die Teilzeit Version. Sie steht bei mir aber eigentlich nicht zur Debatte, da ich nun auch nicht so geil auf Karriere bin, dass ich die kostbare Freizeit einfach so opfern würde. Wofür auch ? Leben kann ich auch jetzt. Die verlorene Freizeit kann ich mir später auch von einem Techniker Gehalt nicht zurück kaufen.


lg
 
danke für die vielen Antworten.
Also mein Grundgehalt beträgt jetzt genau 3.000EUR. EG5Z2 in Schleswig-Holstein. Auf die 42.000 im Jahr komme ich dann natürlich nur mit Urlaubs und Weihnachtsgeld + die Leistungszulage.
Ausgebildete Techniker erhalten bei uns, unabhängig ob Voll- oder Teilzeit EG8, was dann einem Grundgehalt von 3.802EUR entspräche. Oben drauf die Leistungszulage + Urlaubs/Weihnachtsgeld.
Dabei schätze ich, dass es in den größeren IGM Betrieben dank ERA ähnlich zu gehen wird. Genauso wie EG5 jedem hier mit abgeschlossener Lehre zu stehen würde.
lg

Ja auf die 3802 kommen noch die 10% Leistungszulage u. Urlaubs/Weihnachtsgeld. Das passt für ein Techniker als Einstiegsgehalt. Die 42.000 im Jahr für ein Facharbeiter ist in Ordnung für ein Techniker wäre das viel zu wenig.

Aber bei deinem Betrieb zahlen die wie du beschreibst dann später für den Techniker richtig. Bis jetzt habe ich auch noch keine Betrieb kennen gelernt die nicht korrekt für einen Techniker bezahlen.
 
Argh, was mach ich denn jetzt ?
Die Grübeleien hören nicht auf und Anmelden sollte man sich dann langsam mal..

Teilzeit ist mir eigentlich echt zu langwierig, auch wenn es wohl vernünftiger wäre. Im Moment ist auch wieder gut Chaos bei uns, was dann heißt um 06:00Uhr anfangen und Samstag zusätzlich auch bis 12:00Uhr arbeiten. Dazu dann noch Kind/Frau/Haus/Hobbys ?

Ängste habe ich hauptsächlich einen neuen eher stressfreien Job zu bekommen, im Idealfall mit 35/h Woche und Gleitzeit. Projektleitung und Service wäre zudem auch nicht unbedingt was für mich sondern lieber Konstruktion, AV o.ä.

Also ich möchte nach der Arbeit auch gerne abschalten und nicht an wichtige Projektziele denken müssen, daher stelle ich mir im Moment die Frage ob man das als Techniker im mittlerem Management überhaupt kann ?

Finanziell ist die Weiterbildung in Vollzeit weiterhin kein Problem, man müsste nur auf Luxus verzichten, den man eh nicht unbedingt braucht.


Gibt es vllt. noch weitere Denkanstöße dazu?
 
Wie du geschrieben hast, entscheiden musst du selbst...

Aus eigener Erfahrung [ich bin gerade im 7. Semester, Teilzeit] kann ich aber sagen, dass die Weiterbildung neben dem Beruf mehr Sicherheit gibt, sowohl finanziell (was ja bei dir kein Problem zu sein scheint), als auch beruflich -> du hast immerhin schon einen Job und kannst dich aus gesicherter Anstellung bewerben, außerdem hast du auch einen Fallback, falls es doch nicht klappt mit der Weiterbildung.
Man muss sich natürlich privat einschränken, wenn man durch den Techniker noch eine zusätzliche Belastung hat, aber die zusätzliche Leistungsbereitschaft wird durchaus auch gesehen von den (potentiellen) Arbeitgebern...

Was die Zeit angeht: vier Jahre gehen schneller ins Land als dir lieb ist :)

Bezüglich Noten:
Soweit ich das überblicken kann ist es ziemlich egal ob da nun 1,x oder X,x steht, wichtig ist das der Abschluss erbracht ist.
Es gehört eben auch immer ein bisschen Glück (und sonstiges Können) dazu, ob man eine gute Stelle erreicht...

Aber wie geschrieben, entscheiden musst du selbst, ich kann dir nur sagen, dass es für mich die richtige Entscheidung war den Techniker neben dem Beruf zu machen...kann somit aber auch nur für eine Seite sprechen :)
 
Hm also als Techniker nach der Arbeit abschalten wird schwer. Die Anforderungen an dich in dem Job steigen deutlich.
Um einige zu nennen. Jeden Tag Meetings, Präsentationen erarbeiten und präsentieren, Reisen, Entscheidungen treffen, Projekte oder je nach Job Teilaufgaben Steuern, Kundenmeetings, Ständiges umschalten von Deutsch auf English usw.

Als Facharbeiter kannst du davon ausgehen, das du nach Feierabend abschalten kannst aber als Techniker wird das schwer
 
Das ist nicht unbedingt das, was ich will.
Kenne in meinem Unternehmen solche und solche Techniker stellen. Es kommt natürlich auch darauf an was einem persönlich leicht fällt. oder eher schwergängig von der Hand geht.

Bin da mit mir selber noch nicht ganz im Reinen was ich will. Selbst wenn ich es jetzt aus Bequemlichkeit nicht mache, so bereue ich es vielleicht in 5 oder 10 Jahren, wenn ich immer noch auf der gleichen Stelle hänge, die dann irgendwie nicht mehr so toll ist.
Wenn ich ehrlich bin, würde ich die Weiterbildung im Moment auch nicht mal aus Interesse an der Technik machen, sondern nur zwecks Aufstiegschancen und höherer Entlohnung:bored:

lg
 
Als Tipp von mir: Mach den Techniker in Vollzeit.

Ich habe mit 20 ein duales Studium angefangen, das nach 2 Semestern sein lassen, daraufhin den Techniker in Teilzeit angefangen. Dann hat mein Arbeitgeber massiv Stellen abgebaut, und da ich kurz vor dem Termin die Abteilung gewechselt hatte, hat es mich auch erwischt. Zum Glück war der Schulleiter so kulant, sodass ich nach Ende des 2.TZ-Jahres in die 2. VZ-Klasse wechseln konnte.
Bei Teilzeit siehst halt kein "Land" mehr vor lauter Job und Schule (Kurzer Ablauf eines typischen Schultages:
05:15: Aufstehen
06:00: Arbeitsbeginn
15:00: Feierabend
15:30: Daheim kurz duschen, was Essen, Schultasche einpacken und ab in die Schule
17:00: Schulbeginn
20:15: Schulende
20:45: endlich daheim
21:00: Hausaufgaben machen/auf Klassenarbeit lernen
23:00: Schlafen gehen

Und so geht das (mit Wahlpflichtfächern) 3x wöchentlich, dazu noch jeden 2. Samstag... Irgendwann zermürbt einen das, erst recht mit Familie und Kindern! Und da du ja schon Rücklagen gebildet hast, würde ich da auch finanziell keine Bedenken haben (gibt ja auch noch den KfW-Kredit ).

Gruß Tobi
 
Mit einer Vollzeitmaßnahme kann ich aber bereits 2 Jahre früher als Techniker arbeiten
Stimmt nicht. Du kannst das ganze auch in 2,5 Jahren machen. Verkürzte halt. (beim DAA z.B.)
D.h. du hast gerade mal ein halbes Jahr länger gebraucht. Und ehrlich gesagt ist die Belastung nur zu den Prüfungszeiten (also ca. 1 Woche vorher) höher. Ansonsten kann man das locker durchziehen.
Und Gehalt , naja. Also das selbe wie beim aktuellen Beruf sollte min rauskommen. Steigerung kommt von alein ;)
 
Stimmt nicht. Du kannst das ganze auch in 2,5 Jahren machen. Verkürzte halt. (beim DAA z.B.)
D.h. du hast gerade mal ein halbes Jahr länger gebraucht. Und ehrlich gesagt ist die Belastung nur zu den Prüfungszeiten (also ca. 1 Woche vorher) höher. Ansonsten kann man das locker durchziehen.
Und Gehalt, naja. Also das selbe wie beim aktuellen Beruf sollte min rauskommen. Steigerung kommt von alein ;)

Wie soll das den gehen 2400 Pflichtstunden in 2,5 Jahre Teilzeit. Auch der Rest den du schreibst ist unlogisch. Die meisten kotzen sich schon einen ab in 4 Jahren Teilzeit und bei dir ist alles Eier kloppen in 2,5 Jahren!
 
Also ich würde den Job nicht aufgeben. In IGM kommt man heute kaum noch rein.
Kannst doch "locker" ein Fern"studium" machen, DAA oder Eckert Schulen, oder auch ILS und Konsorten.
Muss man halt mal "kurz" durch. Gerade mit Hausabzahlen, und Frau (die ja eher mager verdient) und ggf. Kinderwunsch ist der sicherer AG doch Gold wert. Wer weiß auch was in 2 Jahren so alles in DE abgeht.
Natürlich muss man etwas kürzer treten. Aber wenn man sich pro Tag mal 2 Stunden hinsetzt, dann geht das auch und es bleibt noch Zeit.

@JohnLocke
Wenn man 2400 Stunden durch 52 Wochen und 2,5 Jahre teilt sind das 18,5h die Woche.
Also machbar. Ein Fernstudium, z.b. FernUni Hagen in Teilzeit heißt min. 20h Aufwand. Und da ist das Niveau ja nochmal "ganz" anders. Beim Techniker ist vieles noch aus der Schule oder Lehre bekannt.
Viele Anbieter bieten den Techniker auch ganz regulär in 3 Jahren an.
 
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