In welcher Weise kann ich das Data Warehouse am besten beschreiben?

Hallo Leute,



vorab ich bin kein Informatik-Student, schreibe aber gerade meine Abschlussarbeit über Business Intelligence. Dabei zerbreche ich mir den Kopf wie ich das Data Warehouse beschreiben soll.



  • Verstehe ich es richtig, dass ETL, Data Mart Prozesse bzw. Komponenten des DWH sind?
  • Ist Data Mining u. die In-Memory-Technologie auch fester Bestandteil des DW?


Wenn dem so ist, wäre dann diese Gliederung korrekt?

  1. DWH
    1. OLAP
    2. ETL
    3. Data Marts
    4. Data Mining
    5. In-Memory-Architektur


Die Bücher die ich gelesen habe beleuchten DWH aus unterschiedlichen Perspektiven und gehen in der Beschreibung auch unterschiedlich vor, sodass ich nicht wirklich schlau daraus geworden bin.



Danke.
 
ich nicht wirklich schlau daraus geworden bin
Du musst doch nur die NIHIW-Elemente aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren, um anschließend eine content-conclusion zu createn.
 
Du hast mindestens 6 Semester studiert und brauchst nun jemanden, der Dir wikipedia-Artikel vorliest?
Die Bücher die ich gelesen habe beleuchten DWH aus unterschiedlichen Perspektiven und gehen in der Beschreibung auch unterschiedlich vor
Das ist typisch für wissenschaftliche Arbeit, wenn man sich auf sogenannte "Laberfächer" eingelassen hat.
Im Gegensatz zu MINT-Fächern gibt es da eben kein richtig oder falsch, sondern nach Prof. Meyer ist das alpha-beta-gamma, während Dr. Müller diesen Bereich nach Alephbethgimeldalet aufteilt. Dr. Dr. Prof. Schulz hingegen präferiert die ABC-Methode, die allerdings zwischenzeitlich durch Wagners ZYX-Kategorisierung abgelöst wurde.
Für die Auffassung Prof. Meyer spricht ( ... ) , wobei die Effekte der jüngsten Entwicklungen mit seiner Theorie nicht abgebildet werden können, da ( ... ).
Wagners ZYX-Methode deckt alle Effekte der letzten drei Jahrzehnte am besten ab, vernachlässigt hingegen die klassischen Methoden, die von Dr.Dr. Prof. Schulz besonders deutlich abgrenzbar sind und abgesehen von marginalen Toleranzen im unteren Quartilsbereich für die Mehrzahl der realen Vorkommnisse die beste Modellierung ermöglicht (Literaturhinweis in der Fußnote : Lurch, Frosch und Kaulquappe Planschblubber 3. Auflage 1887 S. 456ff.).

In meiner Arbeit wende ich die Theorie Alephbetgimeldalet nach Dr. Müller an, weil diese Strukturierung für den Eierhandel, der in der folgenden Untersuchung exemplarisch betrachtet wird, am besten geeignet ist, um im Hinblick auf periodische Nachfrageverwerfungen auftretende Differenzdiskrepanzunterschiede optimal mit den in dieser Theorie postulierten Ausgleichsdivergenzen zu nivellieren.

undsoweiterblablablalaberblubber ....

SO schreibt man eine Masterarbeit!
 
Hallo,
schlecht, wenn Du von Informatik wenig Ahnung hast und so ein Thema machen willst.
Aber ich versuche es mal auf Dummynievau:
  1. DWH
    1. OLAP
    2. ETL
    3. Data Marts
    4. Data Mining
    5. In-Memory-Architektur
Da schmeisst Du ziemlich was durcheinander.
Ein DWH besteht normalerweise aus Data Marts.
In-Memory-Architektur geht schon bei Data Marts aus Platzgruenden schlecht.
Data Mining ist der Oberbegriff von Olap (Oltp) und Etl.
Man kann Datenbanken auf Olap oder Oltp optimieren.
DHW sind nicht nur Sammlungen von Datenbanken.
Ein DHW soll aus Info Wissen extrahieren lassen, deshalb ist das eine Wissenschaft fuer sich.

Mach Dich erst einmal mit den ganzen Konzepten vertraut und versuche dann eine Zusammenfassung zu machen.
Bei sowas wuerde ich ueber die Geschichte die Entwicklung darlegen und vielleicht noch derzeitige und zukuenftige Moeglichkeiten aufzeigen.

Ich glaube in diesem Gratiskurs:
wird das auch behandelt, wenn ich mich richtig erinnere.
(Nur wenn es Dir zu schwer faellt, das alles selber zusammen zu tragen)
Ist zwar eine 6 Wochen Kurs, aber im Schnelldurchlauf kann man ihn in ein paar Tagen durchschauen. Du brauchst ja keine Zeugnis dafuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, vielen Dank für eure Antworten. Beide haben mir sehr weitergeholfen.

Du musst doch nur die NIHIW-Elemente aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren, um anschließend eine content-conclusion zu createn.
Ich try es wirklich hard. Aber ich brauche jemanden der mir sagt ob meine content-conclusion richtig oder falsch ist. Schon alleine der Hinweis wo der Fehler ist, würde mir sehr weiterhelfen. Dann könnte ich diesen Aspekt nochmal genauer in der Literatur erörtern.

schlecht, wenn Du von Informatik wenig Ahnung hast und so ein Thema machen willst.
"wenig Ahnung" das wäre ja noch schön😂. Ich habe das Thema so zugeteilt bekommen. An meiner Hochschule gab es die ein oder andere Komplikation wegen der Pandemie und bevor ich ein Semester länger studiere, habe ich mich dazu entschlossen, die Abschlussarbeit in einem anderen Fachbereich (wo es noch möglich war) zu schreiben. Nichtsdestotrotz ist das Thema gar nicht mal so uninteressant, muss ich hinzufügen.

In-Memory-Architektur geht schon bei Data Marts aus Platzgruenden schlecht.
Okay, das wundert mich, weil hier habe ich gelesen, dass "in den meisten Fällen IMDB Teil eines Data Warehouse sind". In-Memory ist für meine Abschlussarbeit wichtig, weil ich auf die Echtzeitdatenverarbeitung eingehen möchte. Heißt das nun, dass In-Memory-Datenbanken eine BI-Komponente aber keine DWH-Komponente darstellen?

Data Mining ist der Oberbegriff von Olap (Oltp) und Etl.
Man kann Datenbanken auf Olap oder Oltp optimieren.
Okaaayy.. hmm. ich hatte das so verstanden:
OLTP = Datenverarbeitung auf operativer Ebene
ETL = extrahiert, lädt und transfomiert Daten aus operativer Ebene in das DWH
OLAP = Datenanalyse mittels Abfragen (für Management, etc.)
Data Mining = statistiche Verfahren zur Mustererkennung zwischen den Daten (oder mittel KI)


Mach Dich erst einmal mit den ganzen Konzepten vertraut und versuche dann eine Zusammenfassung zu machen.
Mein Versuch es zusammenzufassen:

BI in Schichten betrachtet lässt sich wie folgt gliedern:
1. Die Datenquelle: soll zwar offiziell nicht zu BI gehören, aber aus den operativen Vorsystem (ERP, externe Daten, etc.) werden die Daten mittels ETL in die Datenerfassungsschicht gezogen.
2. Die Datenbereitstellungsschicht. Diese Schicht besteht zum einen aus der Datenerfassungsschicht (Staging Area) und zum anderen aus der Datenhaltungsschicht (Core DWH, Data Mart) besteht. Letztere kümmert sich um die Datenverarbeitung und -speicherung. Ich fasse beide zu "Datenbereitstellungsschicht" zusammen, da sich das Data Warehouse-Konzept über die beiden genannten Schichten streckt. So kann ich das DWH besser (und ganzheitlich) erklären, denke ich mal.
3. Letztlich folgt die Analyseschicht, in welcher mittels OLAP-Abfragen und Data Mining-Verfahren Analysen, Berichte etc. durchgeführt werden können und wo Informationen auf dem sog. "Dashboard" oder "Management Cockpit" aggregiert dargestellt werden.

Ich habe gelesen, dass kein einheitliches BI-System in diesem Sinne gibt, aber mir geht es mehr darum ein Grundkonzept in meiner Abschlussarbeit zu erläutern.
Folglich wäre die Gliederung so:
  1. BI
    1. Datenerfassungsschicht
    2. Datenbereitstellungsschicht
      1. DWH-Konzept
        1. OLTP
        2. Data Staging Area
        3. Data Marts
        4. Operational Data Store
    3. Analyseschicht
      1. OLAP
      2. Data Mining
      3. Dashboard/Cockpit
Ich danke euch, dass ihr euch die Mühe macht, mir weiterzuhelfen. ❤
 
Zuletzt bearbeitet:
Data Mining ist der Oberbegriff von Olap (Oltp) und Etl.
Man kann Datenbanken auf Olap oder Oltp optimieren.
Okaaayy.. hmm. ich hatte das so verstanden:
OLTP = Datenverarbeitung auf operativer Ebene
ETL = extrahiert, lädt und transfomiert Daten aus operativer Ebene in das DWH
OLAP = Datenanalyse mittels Abfragen (für Management, etc.)
Data Mining = statistiche Verfahren zur Mustererkennung zwischen den Daten (oder mittel KI)
Also meinst du, dass Data Mining keine eigenständige Technologie/Verfahren ist, sondern lediglich ein zusammenfassender Begriff für OLTP, OLAP und ETL?
 
bevor ich ein Semester länger studiere, habe ich mich dazu entschlossen, die Abschlussarbeit in einem anderen Fachbereich (wo es noch möglich war) zu schreiben.
Das war eine gefaehrliche Entscheidung. Du sagst damit, dass Du alles in Eigenregie machen kannst und das Semester nicht brauchst. Aber so wie ich das sehe, hast Du Dich jetzt um einiges verbessert.

Okay, das wundert mich, weil hier habe ich gelesen, dass "in den meisten Fällen IMDB Teil eines Data Warehouse sind". In-Memory ist für meine Abschlussarbeit wichtig, weil ich auf die Echtzeitdatenverarbeitung eingehen möchte. Heißt das nun, dass In-Memory-Datenbanken eine BI-Komponente aber keine DWH-Komponente darstellen?
In Deinem Link (hab es nur ueberflogen) habe ich nichts von DWH gesehen. In-Memory ist, wie schon erwaehnt schon bei Data Marts fasst unmoeglich. Das geht vielleicht bei einzelnen Datenbanken, aber wenn ein Data Mart was taugen soll, dann besteht dieser aus vielen Datenbanken.
Und DWH ist dann noch mal eine Stufe drueber.
Wenn ein DWH was nutzen soll, dann ist es oft nicht mal nur in einem Rechenzentrum, sondern auf mehrere verteilt.
Ist also, als wuerdest Du sagen, ich schiebe man schnell den Inhalt von ein paar Rechenzentren in den Speicher von meinen PC.

Das Konzept von einem DWH liegt ueber dem von Data Marts und die wiederum ueber dem von Datenbanken.
Deshalb hilft es viel, wenn man sich mit Big Data auskennt.
 
Es ist doch gleichgültig, was jemand in einem Forum meint - Du schreibst eine Masterarbeit und musst wissenschaftlich vorgehen und für Deine Klamotten wissenschaftlich haltbare Belege bringen und nicht "... hat mit jemand im Internet so gesagt..." als Quelle angeben!
Was läuft denn heutzutage nur in den Hochschulen ab - das ist ja grauenvoll !!!
Glotz in die Bücher und schreib da raus was drin steht - Beispiel in etwa siehe oben.
Hast Du Zugang zu UniBib? Hast Du eine geeignete Software, um eine Masterarbeit zu schreiben und die Zitate zu verwalten?
Hast Du überhaupt mal irgendwo gesehen, wie man eine wissenschaftliche Arbeit verfasst?
Du kommst mir vor, wie ein Steinzeitmensch aus dem Urwald, der mit einer Machete ein Auto reparieren will.
 
Es ist doch gleichgültig, was jemand in einem Forum meint - Du schreibst eine Masterarbeit und musst wissenschaftlich vorgehen und für Deine Klamotten wissenschaftlich haltbare Belege bringen und nicht "... hat mit jemand im Internet so gesagt..." als Quelle angeben!
Was läuft denn heutzutage nur in den Hochschulen ab - das ist ja grauenvoll !!!
Glotz in die Bücher und schreib da raus was drin steht - Beispiel in etwa siehe oben.
Hast Du Zugang zu UniBib? Hast Du eine geeignete Software, um eine Masterarbeit zu schreiben und die Zitate zu verwalten?
Hast Du überhaupt mal irgendwo gesehen, wie man eine wissenschaftliche Arbeit verfasst?
Du kommst mir vor, wie ein Steinzeitmensch aus dem Urwald, der mit einer Machete ein Auto reparieren will.
Nicht so hart sein. Jeder hat mal angefangen. Deshalb fragt er ja doch wohl auch hier.
 
Es ist doch gleichgültig, was jemand in einem Forum meint - Du schreibst eine Masterarbeit und musst wissenschaftlich vorgehen und für Deine Klamotten wissenschaftlich haltbare Belege bringen und nicht "... hat mit jemand im Internet so gesagt..." als Quelle angeben!
Danke für deine Antwort. Es geht um den Wissensaustausch (der hier zugegeben eher einseitig ist). Ich halte es nicht für verwerlich zu prüfen, was jemand vom Fach, wie z.B. querdenker2, über mein gewonnenes Grundverständnis bzgl. eines Themas/Technologie hält. Im Gegensatz zu einem Buch, kann er mich auf Lücken, Denkfehler, etc. aufmerksam machen. Schon alleine der Link zum Gratiskurs hat mir sehr geholfen und auf den wäre ich sonst niemals gestoßen.

Was läuft denn heutzutage nur in den Hochschulen ab - das ist ja grauenvoll !!!
Ich kann nur über meine Hochschule sprechen und diese macht einen relativ guten Job. Zumindest ist sie in den Uni-Rankings sehr weit oben, aber das kann natürlich jeder behaupten.

Glotz in die Bücher und schreib da raus was drin steht - Beispiel in etwa siehe oben.
Das tu ich bereits. Danke übrigens für die Beispiele.

Hast Du Zugang zu UniBib? Hast Du eine geeignete Software, um eine Masterarbeit zu schreiben und die Zitate zu verwalten?
Leider habe ich nur sehr eingeschränkten Zugang zur Bib, aber es gibt zumindest viele E-Books zum Herunterladen. Ich nutze Citavi 6, das erleichtert vieles. Gibt es ein anderes Programm, welches du mir aus eigener Erfahrung eher empfehlen würdest?

Hast Du überhaupt mal irgendwo gesehen, wie man eine wissenschaftliche Arbeit verfasst?
Ich habe bisher nur eine Handvoll Seminararbeiten geschrieben, daher bin ich noch kein Experte in diesem Gebiet.

Du kommst mir vor, wie ein Steinzeitmensch aus dem Urwald, der mit einer Machete ein Auto reparieren will.
Ich kann die Kritik aus deinen (teilweise mürrischen) Beiträgen nachvollziehen und sie ist sicher im gewissen Umfang auch berechtigt, aber daraus einen höhnischen Rückschluss auf meine Person zu ziehen finde ich offengestanden etwas charakterschwach. Ich habe beispielsweise nie behauptet, dass ich eine Masterarbeit schreibe, von welcher du permanent sprichst. Darüber hinaus ging es nie darum wie eine Abschlussarbeit geschrieben werden muss, sondern um die Korrektheit meiner Aussagen / meines Grundverständnisses. Im Gegensatz zu dir ziehe ich keine Schlüsse auf deine Person respektive auf deine kognitiven Fähigkeiten. Ich denke ich kann von jedem Menschen etwas lernen.

Nicht so hart sein. Jeder hat mal angefangen. Deshalb fragt er ja doch wohl auch hier.
Danke. Das Thema ist herausfordernd, aber wenn ich mir ein anständiges Grundverständnis aufgebaut habe, sollte es mit dem Rest auch klappen. Der Online-Kurs hilft dabei sehr. :thumbsup:
 
hättest Du bereits weiter oben korrigieren können - irrtümlicherweise bin ich davon ausgegangen.
Tut mir leid - als Erstabschlußarbeitschreiber fehlt Dir nachvollziehbar die Erfahrung.
Dann schicke ich hiermit den Steinzeitmensch wieder zurück in den Urwald.
---
Trotzdem muss man eigentlich selbst die nach den unterschiedlichen Lehrmeinungen folgenden Modelle selbst vergleichen und aus der Primärliterator (sofern möglich) entnehmen. Häufig entscheidet über richtig oder falsch bereits die Qualität der Literaturquelle. Schulbücher oder Uni-Skripte sind oft sehr vereinfachend und daher als Nachweis in einer akademischen Arbeit nicht zulässig.
Wenn Du die diversen Informationen mal nach der Quellenqualität beurteilst, kann gut sein, dass eine andere Darstellung korrekt ist, als die massenhaft verbreitete, die viele Leute kennen, die das Buch für eine Berufsausbildung genutzt haben. Das gehört sehr wohl zu dem Bereich
wie eine Abschlussarbeit geschrieben werden muss
unter diesem Aspekt ist es auch ziemlich gefährlich, eine "demokratische" Betrachtung nach dem Motto "die meisten sagen das aber so" zum Beispiel aus einem Forum zu übernehmen.
 
Danke fuer die Blumen.
Ich finde es trotzdem krass, dass man einen Abschluss in etwas machen kann, was man ueberhaupt nicht belegt hat.
Da braeuchten sie ja die Ausbildung ueberhaupt nicht mehr anzubieten. Einfach nur These machen und fertig.
 
'Ne Bachelorarbeit ist nicht mehr als eine etwas umfangreichere Seminararbeit. Dafür braucht man doch keine 3,5 Jahre vorangegangenes Studium. Die fehlenden Vorkenntnisse machen's natürlich schwerer, aber ist trotzdem absolut im Bereich des Machbaren.
 
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