Honen

Hallo an Alle!

Wer von euch hat Erfahrungen zum Thema Honen von Bohrungen?
Mich würde interessieren, ob das durch Honen auch die Zylindrizität (oder der Formwert) verändert wird.
Denn mir wird immer wieder gesagt, dass sich die Schleifsteine der Honmaschine der Geometrie der Bohrung anpassen und letztlich nur der Durchmesser der Bohrung verändert wird.

Eure Meinung?
 
AW: Honen

Hi, habe nicht wirklich viel ahnung vom honen.
Aber hab da was bei wikipedia gefunden,
weiß nicht vielleicht hilft es dir ein wenig weiter.

http://de.wikipedia.org/wiki/Honen

8) gruß rio
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Honen

moinmoin,
wenn, dann wird die Zylindrizität erhöht. Honen ist ja ein feines Verfahren. Und Ziel ist, ein Profil in die Obefläche zu bekommen. Bei uns damals war es Ausschussklriterium, wenn der Zylinder nach dem honen zu "krumm" (ballig oder hohl, nicht zylindrisch, alles im mü-Bereich) war.

Gruß, Flachkoepper
 
AW: Honen

danke für den wikipedia link,
da hatt ich auch schon geschaut.

hab mittlerweile in erfahrung gebracht, dass unsere "Honer" die zylindrizität beeinflussen.
sie lassen die honspindel einfach länger an der gewünschten stelle der bohrung stehen, wo meinetwegen eine konizität festzustellen ist.

das ist zwar konstruktiv nicht so gewollt, aber nicht anders realisierbar um eine buchse in eine bohrung zu schieben.

danke für eure unterstützung

gruss
dakos
 
AW: Honen

Ich weiß es aus der Praxis, daß wenn z.B. eine gewisse Rundheit im Vorfelde nicht erreicht ist, daß auch das Honen es nicht mehr komplett ausbügeln kann. Zwar sind Rundheiten von 2mü machbar jedoch nicht prozeßsicher, wenn in der Vorbearbeitung schon der Bohrer oder sonstiges schon die "Flatter" macht.
 
AW: Honen

jo klingt plausibel.
hab ähnliche erfahrungen gemacht.
irgendwo sind dem spanvolumen auch grenzen gesetzt.
gibts denn deiner meinung nach alternative technologien, wie innenrundschleifen, die ähnliche Rz-Werte bringen?
 
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