HILFE | Wellen- und Lagerbelastung bei Antrieb mit zwei Riemen

Dieses Thema im Forum "techn. Mechanik" wurde erstellt von Niels1994, 10 Jan. 2019.

  1. Hallo,
    für eine Projektarbeit bräuchte ich dringend Hilfe. Ich bin mir leider nicht sicher,ob meine Berechnungen zur Wellen- und Lagerbelastung so richtig sind, wäre super wenn ihr mal drüber schauen könnt.
    Meine Skizze und meine Berechnung befinden sich im Anhang.
    Ich habe zwei Zahnriemen eingebaut und weiß jetzt nicht genau, wie diese sich auf die Wellen auswirken.. Die Umfangskräfte fließen in mein Fw mit ein. Muss ich sonst ich sonst noch i-welche Kräfte berücksichtigen?

    Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe ! :)
     

    Anhänge:

  2. Was treibst du denn letzlich an, da die Abtriebswelle hinter den Lagern endet?
    Beii 4000 1/min und Zahnriemen baust du wahrscheinlich auch eine laute "Sirene".
     
  3. An dem 4. Zahnrad befindet sich beidseitig ein Hebel, dieser drückt dann anschließend den Kopf einer Verdrängungspipette hoch und runter (Hubweg sind nur 40mm).
    Die Abtriebswelle dreht sich somit nur ca. 90° vor und zurück.
    Die 4000 1/min habe ich jetzt mal als höchsten Wert angenommen, da ich zur Betätigung der Pipette ein Moment an der Abtriebswelle von ca. 2,5 Nm braucht. Mit Übersetzung von i=6.6 habe ich dann aus den Kennlinien Daten des Motor für das Moment 0,4 Nm eben 4000 1/min herausgelesen. Ist das so nicht richtig? Oder wie würdest du das machen?
     
  4. Ist ja irre:
    Um einen Schwenkwinkel von 90° zu realisieren, baust du so einen Klapperatismus mit 4000/606 1/min.
    Ich passe.
     
  5. Ja da hast du recht, bei der Riemenauslegung hat es mir grade komplett alle zulässigen Werte rausgehauen... Habe die Motordrehzahl deshalb auf 300 1/min runter gesetzt und an der Abtriebswelle dementsprechend nur noch 45,5 1/min.

    An dem Aufbau mit den zwei Riemen kann ich leider nichts ändern... ist so vorgegeben.

    Könntest du dann wenigstens trotzdem über das Kräfteverhältnis drüber schauen ? Ob die Kräfte richtig eingezeichnet sind und ob ich i-welche Kräfte übersehen haben? (Werte brauchst du erstmal nicht beachten)

    Wäre dir echt sehr dankbar
     
  6. Das gehört konstruktiv eigentlich in die Tonne;-)
    Wie spannst du denn die Riemen in der Getriebestufe?
    Mache einmal eine Skizze über das Gesamtsystem. Als Techniker muss man doch alles betrachten und nicht nur einen Ausschnitt, sonst kommt doch meist nur Nonsens dabei heraus.
    Washaslb eine Reduzierung von 4000 auf 300?
    Weshalb nicht von 4000 auf 3?
    Erfolgt das alles willkürlich?
     
  7. Wie gesagt... eine Lösung mit zwei Riemen ist vorgeschrieben gewesen.
    Die Riemen werden mit exzentrischen Spannern gespannt (dafür ist der Sechskant in dem Bild).

    Und die 300 1/min ist jetzt der maximale Wert gewesen, um die zulässige Biegefrequenz und Riemengeschwindigkeit nicht zu überschreiten. Theoretisch kann ich die Drehzahl auch noch tiefer setzen.

    Aber wie du bereits merkst, bin ich mir unsicher mit welcher Geschwindigkeit ich das ganze jetzt rechnen soll.
     

    Anhänge:

  8. Auf welche Art stoppst du denn den Hebel nach Erreichen der 90° und wenigen Wellenumdrehungen (mit evtl. Nachlauf)?
     
  9. Ich verwende einen Schrittmotor mit Absolutgeber/Positionsüberwachung. Die 90° sind nur der maximale Winkel für den Kolben ( Hubweg von 0-40mm) . Sprich wenn ich sage das ich nur 20mm des Kolbens drücken will, müsste ich das ja mithilfe des Schrittmotors genau einstellen können. (Abgesehen vom geringen Spiel des Riemens)
     

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