Hebel

Guten Tag,

hier eine Skizze von einem Arm, welcher an einer Welle angeschweißt wird (Vorderansicht, ganz oben zu sehen).

DSCF1411.jpg

Es gilt:
M1=F1xl1 (siehe Draufsicht 1)

Verkürze ich den Arm um die Hälfte, muss ich meine Kraft verdoppeln, damit das gleiche Moment herrscht:
M1=(F1x2)x(L1/2) (siehe Draufsicht 2)

Soweit so gut.

Wie verhält sich aber mein Moment, wenn ich den Angriffspunkt versetze, wie in Draufsicht 3 dargestellt?
Gilt da noch immer M1=(F1x2)x(L1/2)?

Ja, nein, warum?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Hebel

Hi "derschwarzepeter",

vielen Dank für deine schnelle Hilfe.

Das dachte ich mir bereits, da

- sich ja die Kraft in Draufsicht 3 in die Komponenten Fx und Fy zerlegt (wie bereits im Bild eingezeichnet)
- die Kraft immer im 90° wirkt.


Aber ich dachte mir, ich frage besser mal nach, weil folgendes hat mich irritiert / habe ich mir gedacht:

Ich bekomme durch das Versetzen der Kraft auf eine andere (parallele) Linie ja einen 2. Hebel (bzw. ein Kippmoment).
Die Kraft fließt ja durch das Material und nicht durch die "Luft".

Ich dachte, dass ich dieses Kippmoment evtl. in einer Form in die Rechnung mit einbeziehen müsste.

Allerdings muss ich das nur, wenn ich die "Querverbindung" auf Biegung berechnen wöllte - oder?
 

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