Hans- Böckler- Studie "Staatlich geprüfte Techniker im Öffentlichen Dienst"

Dieses Thema im Forum "News" wurde erstellt von Thomas, 26 Nov. 2016.

  1. [​IMG]In dem vorliegenden Working Paper sind die zentralen Befunde der empirischen Erhebungen und Interviews mit staatlich geprüften Technikern/ Technikerinnen zusammengefasst, die schwerpunktmäßig im Sommer/Herbst 2015 stattgefunden haben. Im Rahmen der von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Kurzstudie konnte naturgemäß nur ein erster Einblick und kurzer Überblick über das Berufsfeld von Technikern/ Technikerinnen im Öffentlichen Dienst vorgenommen werden. Das hängt auch mit der in 2.1 im Einzelnen beschriebenen Vielzahl an Technikerabschlüssen zusammen. Die für die Kenntnisse über die Einsatzfelder von Technikern/ Technikerinnen im Forschungsantrag diagnostizierte Forschungslücke konnte hier deshalb aufgrund der eng begrenzten Projektmittel nur ansatzweise geschlossen werden. Ungeachtet dieser Untersuchungssituation und der notwendigerweise vorläufigen Ergebnisdarstellung hat sich eine Reihe von Ausgangshypothesen bestätigt, mit denen wir mit unseren offenen Frageleitfäden ins Feld gegangen sind. Auf einen Blick lassen sich die Hauptergebnisse in folgenden Kurzbefunden zusammenfassen:
    • Die große Bandbreite von Technikerabschlüssen erlaubt überall in den öffentlichen Verwaltungen den Einsatz von Technikern und Technikerinnen.
    • Der Technikerabschluss wird in den weit überwiegenden Fällen von den individuellen Fachkräften auf eigene Kosten und in der eigenen Freizeit bzw. berufsbegleitend erworben.
    • Bestimmte Positionen im (gehobenen) Öffentlichen Dienst können sowohl Ingenieure / Ingenieurinnen als auch erfahrene Techniker / Technikerinnen mit Berufs- und „Betriebserfahrung“ besetzen.
    • Der Einkommensabstand des Öffentlichen Dienstes zur freien Wirtschaft wird (in den meisten Fällen) kompensiert durch gute Arbeitsbedingungen, gutes Betriebsklima, teilweise bessere Work-Life Balance und die Aushandelbarkeit von Arbeitszeitregelungen, die auf individuelle Präferenzen Rücksicht...


    → Den vollständigen Artikel "Hans- Böckler- Studie "Staatlich geprüfte Techniker im Öffentlichen Dienst"" lesen.
     
  2. "Working Paper"?
    Die Amtssprache in Deutschland ist doch Deutsch.
    In Frankreich wäre der englische Begriff unmöglich.
    Die haben wenigstens noch Stolz ( in der Sprache zumindest).
     
    #2 Derfnam, 27 Nov. 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7 Dez. 2016
  3. Ach, bei Berufsbezeichnungen ist das doch auch schon lange am absteigenden Ast. Ein Kumpel von mir ist ganz offiziell als Scientist angestellt. Wieder andere sind im Controlling tätig. Wichtig ist doch nur, dass wie Work-Life-Balance stimmt :dead:

    Ist halt momentan hip, auch wenn man sich natürlich auch wunderbar auf Deutsch ausdrücken könnte. Naja.
     
  4. Ja, das ist der übliche Anglizismen- Unfug, um sich möglichst bombastischer Bezeichnungen zu bedienen und die "Weitgereistheit" zu dokumentieren.
     
  5. Hallo!
    Techniker mit staatlicher Prüfung find ich ja gut und schön. Aber ich glaube ich würde nie im öffentlichen Dienst arbeiten wollen. Hab da schon so manches skurriles drüber gehört.

    lg Marianne
     

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