hallo,brauch hilfe bei hallo,brauch hilfe bei E-Anschluß von Drucksensor

Hallo zusammen,

kurze Erläuterung: Projektabeit Umbau eines Hydraulikmessstandes
Der vorhandene Messstand soll mit neuer Messtechnik (Volumenstromzähler, Drucksensoren) ausgestattet werden. Das mit dem Volumenstromzähler war alles kein Problem Signal kann mit labview verarbeitet werden...
Jetzt mein Problem, die Drucksensoren (http://www.interin.de/produkte_de/pdf/ps_de.pdf)...
Weis jemand wie ich denn anschließen muss damit ich die Spannung als Messsignal abnehmen kann?

Im Datenblatt steht was von Bürde( Belastungswiderstand) wie groß muss der sein,......

falls mir jemand helfen kann würde mir das echt weiter helfen, wenn noch fragen sind werde ich diese gern beantworten!

Mfg tiomor
 
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Hallo tiomor,

ich denke Du musst wie im Datenblatt angegeben
(Bürde (Ω): ≤ (Ub-10 V) / 0,02 A) rechnen.
Also deine Versorgungsspannung(Ub) - 10V und das Ergebnis dividiert durch 20mA.

Nehmen wir an, deine Versorgungsspannung beträgt Ub = 20V;
RBürde = (20V - 10V) / 0,02A = 500 Ohm
D.h. dein Bürdewiderstand darf 500 Ohm nicht überschreiten.

Deine Signalspannung hat bei einem Widerstand von 500 Ohm einen Bereich
von (0.004A * 500 Ohm) ... (0.02A * 500 Ohm) das entspricht wiederum
2V ... 10V.

Ich hoffe ich konnte helfen.
 
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Hey rotor vielen dank für die schnelle hilfe...

noch eine frage: die spannung die ich benötige kann ich dann über der bürde abnehmen, oder... ich benötige diese um sie zu triggen
 
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Hallo tiomor,

da sonst kein anderer Anschluss angegeben ist, wirst Du die Signal-Spannung die deinem Druck entspricht über den Bürdewiderstand abgreifen müssen. Beachte hierbei, dass Du den Bürdewiderstand hochohmig(am besten über OP-Spannungsfolger) abgreifen musst, da Du sonst je nachdem was für einen Innenwiderstand deine Auswerteschaltung hat, den Bürdewiderstand verkleinerst und somit dein Signal verfälscht wird.
Was meinst Du mit triggen?
 
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Was meinst Du mit triggen?

hallo rotor, da hab ich mich vertippt. es sollte eigentlich triggern http://de.wikipedia.org/wiki/Trigger_(Elektronik) heißen. die abgegenommene spannung wird in den trigger geleitet und von dort auf eine schnittstelle vom Pc.

ich danke dir erstmal ;) und werde es mal so probieren...
 
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hey und hallo,

hat funktioniert, bei der aufnahme der messreihe hat sich dann aber plötzlich wieder ein problem ergeben... wir haben die drücke (0-140)bar in 10ner schritten durchgemessen und es ergab sich eine relativ genaue gerade. bei ca. 110bar veränderte sich aber plötzlich der anstieg aus unerklärlichen gründen...
aus diesem grund haben wir die sensoren an eine druckwaage (belastung mit genormten gewichten) angeschlossen und den vorgang wiederholt um anlagenfehlerquellen ausschließen zukönnen. leider konnten wir das ergebnis der ersten messung damit nur bestätigen.
die frage die sich stellt; woran kann es liegen?
im anhang hab ich mal das zugehörige diagramm hochgeladen.

vielleicht hat ja jemand eine idee woran das liegen könnte, wäre eine echte hilfe...

gruß, tiomor
 

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Was meinst Du mit triggen?

hallo rotor, da hab ich mich vertippt. es sollte eigentlich triggern http://de.wikipedia.org/wiki/Trigger_(Elektronik) heißen. die abgegenommene spannung wird in den trigger geleitet und von dort auf eine schnittstelle vom Pc.

ich danke dir erstmal ;) und werde es mal so probieren...
hallo rotor, das mit dem trigger hatte sich auch erledigt war garnicht nötig. war ein fehler von mir... trotzdem nochmal danke schön ;)
 
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Hallo tiomor,

wenn ich das aus der Kennlinie richtig abgelesen habe, hast Du einen Bürdewiderstand von 250 Ohm eingesetzt.
[tex]\frac{1.0V}{0.004A} = 250\Omega [/tex]
Ist die blaue Gerade die ideale Gerade?
Wenn ja, kommt nach meiner Berechnung ein Bürdewiderstand von 275 Ohm raus.
[tex]\frac{1.1V}{0.004A} = 275\Omega [/tex]
Wie kommst Du auf diese Gerade?
Kannst Du davon ausgehen, dass der Drucksensor über den gesamten Bereich linear ist?
 
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hallo rotor,

die blaue linie ist aus den mittelwerten gebildet und stellt somit nichts aussagekräftiges dar.

Kannst Du davon ausgehen, dass der Drucksensor über den gesamten Bereich linear ist?

das ist die frage, so wie es aussieht tut er es nicht. leider brauchen wir einen größtmöglichen bereich wo er linear ist, um den versuch durchzuführen...
ich werde der vertriebsfirma von dem sachverhalt berichten,. hoffentlich kann diese sich dazu irgendwie äußern, ob und warum der drucksensor dieses verhalten an den tag legt...

mit den 250 ohm liegst du richtig, ;) wie bist du drauf gekommen \frac{1.0V}{0.004A} = 250\Omega
 
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Hallo tiomor,

ich weiß ja, dass der Sensor bei 0-Bar 4mA liefert.
Anhand deiner Aufzeichnung konnte ich entnehmen, dass
1V Signalspannung bei 0-Bar anliegen. Jetzt einfach mit
R = U/I rechnen.
Soweit ich mich erinnern kann, sind die 4mA zur Drahtbruch-
erkennung da.
 
M

Motormensch

Gast
AW: hallo,brauch hilfe bei hallo,brauch hilfe bei E-Anschluß von Drucksensor

Kannst Du davon ausgehen, dass der Drucksensor über den gesamten Bereich linear ist?
Diese Drucksensoren sind in der Regel linear.
Zumindest ist die Ausgangskurfe besser als zB. einem PT100.
Normalerweise liegt den Sensoren auch ein Datenblatt bei, oder man kann das im Internet bei der Firma ansehen.

Soche Sensoren sind oft mit kapazitiven Messumformern ausgestatten.
Das bedeutet, dass mit höherem Druck die Kondensatorplatten zusammengedrückt werden, was dann elektronisch ausgewertet wird.
Das bürgt für eine hohe linearität.
 
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hallo Motormensch,

im datenblatt(oben verlinkt) steht leider nichts dazu. Hab mittlerweile schon Angefragt ob noch irgendwelche Daten zu diesem Sensor vorhanden sind, mal abwarten. Aber du meinst das die im regelfall linear sind, hast du mal das Diagramm in Anhang von dem vorletzten Beitrag angeschaut. Da sieht es nämlich nicht linear aus, oder meinst du das mit hohe linearität. Aber danke für deinen Beitrag.
 
M

Motormensch

Gast
AW: hallo,brauch hilfe bei hallo,brauch hilfe bei E-Anschluß von Drucksensor

Aber du meinst das die im regelfall linear sind, hast du mal das Diagramm in Anhang von dem vorletzten Beitrag angeschaut.
Hm, sieht doch gut aus.
So ist halt nun mal das Leben.
Wenn alles so einfach wäre, dann bräuchten wir uns auch hier nicht über vieles zu unterhalten.
Gerade aus diesen "unsicheren" Daten, eine vernüftige Lösung zu finden, macht ja die Ausbildung aus.
Aus klaren Angaben kann jeder Geselle seine Schlüsse ziehen.
 
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