Haftreibung an einer Hubzange

Hallo liebes Techniker-Forum,
ich bin Frühstudent in der Technischen Mechanik 1, folglich versuche ich mir alles selbst zu erarbeiten, jedoch brauche ich nun doch Hilfe...jetzt aber zum Punkt: Ich komme bei einer Aufgabe einfach nicht weiter, bei der man den minimalen Abstand x berechnen muss, damit die Last gerade noch gehoben wird. Wie gehe ich an so eine Aufgabe heran bzw. wie ermittle ich die Kraft die an die Last übertragen wird? Gleichgewichtsbedingungen?
Ich würde mich sehr auf eine Antwort freuen!

PS: Mein erster Forumsbeitrag :)
 

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Hallo liebes Techniker-Forum,
ich bin Frühstudent in der Technischen Mechanik 1, folglich versuche ich mir alles selbst zu erarbeiten, jedoch brauche ich nun doch Hilfe...jetzt aber zum Punkt: Ich komme bei einer Aufgabe einfach nicht weiter, bei der man den minimalen Abstand x berechnen muss, damit die Last gerade noch gehoben wird. Wie gehe ich an so eine Aufgabe heran bzw. wie ermittle ich die Kraft die an die Last übertragen wird? Gleichgewichtsbedingungen?
Ich würde mich sehr auf eine Antwort freuen!

PS: Mein erster Forumsbeitrag :)
Gleichsbedingungen sind immer richtig.
Mich irritiert alledings, dass an den oberen Hebeln der Zange die Krafteinleitung jeweils senkrecht erfolgt.
Typischerweise hängt eine solche Blockzange an 2 Ketten, die sich mittig oberhalb treffen und einen Winkel zu den Zangenschenkeln bilden.
Es ist somit fraglich, ob deine Zange überhaupt funktioniert.
Ist das dein eigenes Bild?
 
Gleichsbedingungen sind immer richtig.
Mich irritiert alledings, dass an den oberen Hebeln der Zange die Krafteinleitung jeweils senkrecht erfolgt.
Typischerweise hängt eine solche Blockzange an 2 Ketten, die sich mittig oberhalb treffen und einen Winkel zu den Zangenschenkeln bilden.
Es ist somit fraglich, ob deine Zange überhaupt funktioniert.
Ist das dein eigenes Bild?
Hallo Derfnam,
vielen Dank für die schnelle Antwort! Das hätte ich nicht erwartet, ein tolles Forum!
Ja, das hat mich auch irritiert, da alle Aufgaben die sich finden lassen so gestellt sind wie du es beschrieben hast...nein, das ist das Bild der Aufgabe.
Die Reibkräfte müssten ja nach oben zeigen, an der Stelle, wo die Zange die Last berührt oder? Und die Normalkraft, welche die Last auf die Zange ausübt natürlich senkrecht dazu
 
Gleichsbedingungen sind immer richtig.
Mich irritiert alledings, dass an den oberen Hebeln der Zange die Krafteinleitung jeweils senkrecht erfolgt.
Typischerweise hängt eine solche Blockzange an 2 Ketten, die sich mittig oberhalb treffen und einen Winkel zu den Zangenschenkeln bilden.
Es ist somit fraglich, ob deine Zange überhaupt funktioniert.
Ist das dein eigenes Bild?
Vielleicht könnte man die G/2 Kräfte so aufteilen (senkrecht zur Zange stehen), dass sie sich in der Mitte (wie bei den anderen Aufgaben) schneiden und zu einer Resultierenden zusammenfassen? Was haltet ihr davon?
 
Sorry,
in die Skizze hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die WR der unteren Kraft auf die Zange ist falsch herum eingezeichnet.
Es sind ja die Kräfte auf die Zange gesucht. Ich werde das korrigieren.
Die Aufgabe ist etwas unklar gestellt, deswegen ist mir bei meiner Skizze evtl. ein Gedankenfehler unterlaufen.
Die Aufgabe müßte eigentlich lauten, wie groß das Mindestmaß "X" bei einem bestimmten Reibwert my_o sein müßte.
Die Vertikalkomponente der Reibkraft muss ebenso gross sein wie G/2.
Daraus ergibt sich das Krafteck und somit auch letztlich das Maß "X".
Sollten keine konkreten Maße/ Werte vorgegeben sein, muß man die Aufgabe und deren Einzelwerte in allgemeiner Form ausrechnen.
Vorschlag mit willkürlich angenommenen Werten.
 

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Die Aufgabe ist etwas unklar gestellt, deswegen ist mir bei meiner Skizze evtl. ein Gedankenfehler unterlaufen.
Die Aufgabe müßte eigentlich lauten, wie groß das Mindestmaß "X" bei einem bestimmten Reibwert my_o sein müßte.
Die Vertikalkomponente der Reibkraft muss ebenso gross sein wie G/2.
Daraus ergibt sich das Krafteck und somit auch letztlich das Maß "X".
Sollten keine konkreten Maße/ Werte vorgegeben sein, muß man die Aufgabe und deren Einzelwerte in allgemeiner Form ausrechnen.
Vorschlag mit willkürlich angenommenen Werten.
Hallo Derfnam,

vielen Dank, das hat mir sehr weitergeholfen!
Ja die Aufgabe lautet so, wie du es gerade geschrieben hast...tut mir leid für die unsaubere Formulierung.
 
Die Aufgabe ist etwas unklar gestellt, deswegen ist mir bei meiner Skizze evtl. ein Gedankenfehler unterlaufen.
Die Aufgabe müßte eigentlich lauten, wie groß das Mindestmaß "X" bei einem bestimmten Reibwert my_o sein müßte.
Die Vertikalkomponente der Reibkraft muss ebenso gross sein wie G/2.
Daraus ergibt sich das Krafteck und somit auch letztlich das Maß "X".
Sollten keine konkreten Maße/ Werte vorgegeben sein, muß man die Aufgabe und deren Einzelwerte in allgemeiner Form ausrechnen.
Vorschlag mit willkürlich angenommenen Werten.
Aber wie Bist du auf das X gekommen? Die Werte wären l1=3,1m, l2=4,9m, b=1,0m, α=28,6Grad, Reibwert=0,83
War das von Ihnen ein grafischer Ansatz?
 
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