Gleichstrommaschine - Winkelgeschw., Drehmoment?

Hallo,
Mir ist ein entscheidender Zusammenhang bei der Gleichstrommaschine noch nicht klar geworden.
Zunächst zu dem was ich verstanden habe, oder glaube zu verstehen:
Im, durch Fremderregung oder einem Permanentmagneten, verursachten Gleichfeld dreht sich der Rotor doch nur wenn er vom Ankerstrom durchflossen wird. Denn dieser erwirkt durch das Magnetfeld (Gleichfeld) die Lorenzkraft (->Drehmoment). Dadurch dreht sich der Rotor -> Winkelgeschwindigkeit.
Oder umgekehrt (Generator): Der Rotor wird angetrieben, dadurch wird im konstanten Magnetfeld eine Spannung induziert -> Ankerstrom fließt -> Lorenzkraft -> Drehmoment.

Was ich nun nicht versteh sind die Formeln dazu:
1. Stillstand: ([tex]\Omega [/tex] = 0) -> M = irgendwas > 0
Warum nicht M=0??? Ohne die Winkelgeschwindigkeit (Drehen des Rotors) wird doch nicht die nötige Spannung induziert um ein Drehmoment (Lorenzkraft) überhaupt hervorzurufen
2. Das gleiche beim Leerlauf: M = 0, [tex]\Omega [/tex] > 0
Wenn sich der Rotor dreht wird doch im Magnetfeld immer eine Spannung -> Lorenzkraft (Drehmoment) hervorgerufen
3.Leistungsbilanz: Ui/ M = [tex]\Omega [/tex]/ I
Warum sind also Drehmoment und Winkelgeschw. antiproportional? Um so schneller sich der Rotor dreht, desto größer ist doch auch Ui und damit die Lorenzkraft (->M). Genauso wächst doch durch Ui der Ankerstrom?

Wäre sehr dankbar wenn mir jemand dieses Paradoxon erklärt ;)
 
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