Geht das überhaupt?

Hallo, in die Runde ich brauche bitte mal Hilfe im Bereich Transformation ich muss aus ca 800V AC auf 230V runter transformieren, dabei ist wichtig das die 230V stabil sind und Leistungsfähig. Ich dachte an einem Microwellentrafo den ich umgekehrt nutzen möchte, ich dachte mir die Hälfte der jetzigen Hochvoltseite zu halbieren da das Übersetzungsverhältnis 1 zu 10 ist. Geht sowas überhaupt?
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Wenn du den mit Hochfrequenz befeuerst, dann schon,
aber mit 50Hz geht das nicht.
Ich würde zwei 400V-Trafos von der Stange in Serie schalten:
Das funktioniert gnz sicher!
 
Dankeschön dann war mein erster Beitrag schon ein Erfolg hast du ein Plan wie hoch die Frequenz sein müsste oder wie ich sie berechnen kann ich könnte die Drehzahl des Rotoverters verändern
 
Wenn du den mit Hochfrequenz befeuerst, dann schon,
aber mit 50Hz geht das nicht.
Ich würde zwei 400V-Trafos von der Stange in Serie schalten:
Das funktioniert gnz sicher!
Ist das eigentlich zulässig und sinnvoll, weil sich die Spannungen an den Trafos entsprechend deren Induktivität aufteilen und damit auf Grund von Toleranzen bei weitem nicht die halbe Spannung an jedem Trafo liegt oder nutzt man da den Effekt, dass der Trafo mit höherer Induktivität dann in magnetische Sättigung geht und damit die Spannungerhöhung von selbst nicht mehr als z. B. 10% wird.
 
Hallo Peter,
ich habe es gerade mal simuliert. Wenn man die Trafos sekundär parallel schaltet, dann teilt sich die Spannung trotz untereschiedlicher Induktivität exakt 1:1 auf. Ist das die Lösung die du gemeint hast?

Primär in Serie - sekundär parallel
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Hallo Peter,
ich habe es gerade mal simuliert. Wenn man die Trafos sekundär parallel schaltet, dann teilt sich die Spannung trotz untereschiedlicher Induktivität exakt 1:1 auf. Ist das die Lösung die du gemeint hast?

Primär in Serie - sekundär parallel
Grundsätzlich ja:
Das kommt drauf an, ob man 400 => 230V oder 400 => 115V-Trafos nimmt,
aber wenn das die GLEICHEN Trafos sind,
hab ich absolut keine Bedenken, dass das funktioniert.
 
Mir geht’s eigentlich nur darum die 800 V zwischen L1 und L2 zu koppeln und zu stabilisieren der Spannungsabfall liegt bei fast 30% ich dachte mir durch das runter transformieren eine Leistungsfähige 230V Leitung zu erhalten
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
(Hochfrequenz) Macht sich bei Trafos nicht wirklich gut - die hohe Induktivität senkt den Wirkungsgrad.
Nicht unbedingt,
wenn das entsprechende Kern-Material und eine entsprechende Wicklung gewählt wird,
wie praktisch ALLE heute üblichen Schaltnetzteile zeigen.
(Konventionelle Netztrafos haben meist im Bereich von wenigen hundert Hz ihr Wirkungsgrad-Maximum!)

Ich muss mich aber insofern korrigieren,
als dass der Trafo in der Mikrowelle NICHT mit der Hochfrequenz von 2,5 GHz betrieben wird:
Das ist ein "normaler" 50Hz-Trafo von Netzspannung auf wenige kV
und den sollte man bedenkenlos auch andersrum betreiben können.
230 V kommen da aber nur dann raus, wenn man auch die richtige Spannung einspeist.
Insofern wäre die 2-Trafo-Lösung die nachbausicherere.
 
wie auch immer Ihr das nennt,ist mir egal hier bei geht es nicht um Esoterik als vielmehr um die Tatsache das ich mein Halbwissen aufpeppen wollte. Wie ich bei diesem Projekt gelernt habe, muss viel experimentiert werden, nichts ist so wie es scheint. Ich werde die Tipps von heute umsetzen und wenn ich am ende auch nur 500 Watt raushole hat es sich gelohnt, da ich kaum Geld investiert habe.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Bitte wenn das klappt, gleich hier posten:
Ich würde gern mit der Verlustleistung mein Haus heizen
und die ganze unnötige elektrische Energie ins Netz einspeisen.
(Dann schraub ich mir dunkelblaue Kunststoffplatten auf´s Dach und nenn die offiziell "Photovoltaik".)
[Kein Wunder, dass die Elektroversorgungsunternehmen SOWAS geheim halten!]

Nein, in DIESEM Bereich der Elektrotechnik nicht:
Elektromotoren, Generatoren und Trafos kann man seit vielen Jahrzehnten sehr treffend berechnen
(das war u.A. meine Klausurarbeit).
Vor Resonanzen FÜRCHTET man sich da höchstens und versucht, die möglichst zu vermeiden.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
800 V auf 230 V wird von der Stange kaum zu bekommen sein
und wenn, dann würde der wenig sparen:
Spartrafos zahlen sich aus, wenn´s GERINGE Unterschiede zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung gibt.
 
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