Gehaltsreport: Was der Techniker im Vergleich zum Ingenieur verdient

Thomas

Mitarbeiter
Gehaltsreport: Was der Techniker im Vergleich zum Ingenieur verdient

Zwei aktuelle Gehaltsreports beweisen, dass sich ein höherer Abschluss lohnt: Die Gehaltsstudie der Management-Beratungsfirma Kienbaum untersuchte die Unterschiede in technischen Berufen. Auch der jährliche Gehaltsreport der Jobsuche StepStone (PDF) liefert ähnliche Ergebnisse.

Lohnt sich überhaupt noch ein Abschluss als staatl. gepr. Techniker, wenn für einen Bachelor unter Umständen gar kein Abitur mehr benötigt wird? Einige wenige Meinungen im Techniker-Forum könnten nicht unterschiedlicher sein: Immer wieder gibt es Stimmen, die entweder den Techniker oder den (technischen) Bachelor für überflüssig erklärt. Ein Ingenieur würde ja so viel mehr verdienen. Bzw. ein Techniker würde ja schon Ingenieursstellen besetzen und mindestens(!) dasselbe verdienen, aber man komme ja viel einfacher/schneller zum Abschluss.
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Beides stimmt natürlich so pauschal nicht. Der Ingenieur, egal ob nun Bachelor oder Master, ist noch immer eine weitergehende Qualifikation, die auch mehr Karrierechancen eröffnet als der Techniker. Dennoch kann sich das Gehalt des Technikers durchaus sehen lassen im Vergleich mit dem Ingenieur. Und verglichen mit nichttechnischen Berufen liegt ein Techniker bei den Gutverdienern.
Studie: 10.000 Euro mehr im Jahr mit Techniker

Laut Kienbaum verdient ein spezialisierter Techniker (oder Meister) also durchschnittlich 10.000 Euro mehr als jemand ohne Weiterbildung. Die Weiterbildungskosten des staatl. gepr. Technikers liegen selbst in der teuersten Variante, dem Fernstudium, knapp unter 10.000 Euro. Daher kann gesagt werden, dass sich die Weiterbildung nach spätestens einem Jahr schon amortisiert hat.
Außerdem: Studieren und Promovieren lohnt sich. Der Gehaltssprung ist dann nochmal höher. Nochmal mehr gibt es dann in einer...


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Zuletzt bearbeitet:
Gehalt hin oder her, in erster Linie kommt es doch auf die Tätigkeit an die man ausübt an.

Ein Professor der an einer Drehbank steht bekommt er auch nur das Geld des Drehers, und wenn der Dreher die Tätigkeiten eines Professors ausübt dann sollte dieser darauf achten auch als Professor bezahlt zu werden, ansonsten zieht er natürlich den Schnitt des Professorengehalts nach unten.

Ich sehe das so das Techniker sehr oft als "günstige" alternative für einen Ingenieur/Bachelor/Master ... gesehen werden.
 
Die Leuten sollten aufhören den Bildungsgrad nach Gehalt zu streben sondern viel mehr nach der Tätigkeit.
Meines Erachtens nach gibt es sowieso viel zu viele die direkt nach dem Abitur ins Studium übergehen. Meiner Meinung nach sollte jeder angehende Student entweder ein Duales Studium oder eine Ausbildung in dieser Fachrichtung absolvieren.

Ich kenne so einige Ingenieure die noch nie eine Abisolierzange in der Hand gehalten haben. Das ist meist vielleicht für den Posten die die Ingenieure besetzen nicht mehr relevant. Aber diese Erfahrung sollte jeder machen um ein gewisses Verständnis zu entwickeln. Dann würden die Jungs auch besser mit jenen zusammen Arbeiten, die die Anlagen auch aufstellen.

Grüße
 
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