Gehalt Vefk Meister E-Abteilung

Guten Morgen,
ich bin Peter 43 Jahre alt und habe eine Anstellung als Leiter einer E-Abteilung dazu soll ich noch die Vefk machen.
Seit Januar bin ich Industriemeister für Elektrotechnik bin aber schon im Oktober bei meiner Firma als Leiter der E-Abteilung angefangen ,natürlich noch nicht mit nem Meister Gehalt,jetzt geht es um die Gehaltsfindung, im Netz ist es immer schwer realistische Zahlen zu finden .
Kollegen aus der Industrie liegen als E-Meister zwischen 60000-75000€ Jahresgehalt (keine Vefk)
Meine Firma befindet sich im Münsterland besteht aus sieben Einzelfirmen zwei davon 200km entfernt für alle Firmen soll ich als Vefk verantwortlich sein ,die beiden Satelliten Firmen haben jeweils einen eigenen Elektriker vor Ort der auch zu meinem Verantwortungsbereich gehört ,insgesamt haben wir in der ganzen Firma ca 100 Angestellte.
In der E-Werstatt habe ich 8 MA und einen Auszubildenene. Wir machen Instandhaltung,Reparatur , Neubau von E-Anlagen ….Von Schalt-Steuerungsbau inklusive eigener Programmierung bis zur Wartung,Schalten von 10KV Anlagen ist alles dabei.
Wir sprechen in unserer Firma immer vom Jahresgehalt also inklusive Weihnachts und Urlaubsgeld ,auch gehört ein Firmenwagen dazu der natürlich mit 1% besteuert wird und zur Privaten Nutzung freigegeben ist .
Arbeitet von euch eventuell in so einer Position und kann mal eine Richtung sagen wo so das Gehalt liegen sollte ?
Oder hat ein andere eine Meinung dazu?
 
Orientiere dich daran, was du jetzt verdienst und nicht daran, was in der Chemie- oder Automobilindustrie für einen Industriemeister im Schichtdienst gezahlt wird. Wenn du jetzt zum Beispiel schon 60.000 EUR verdienst, dann sind 75k durchaus realistisch. Verdienst du jetzt "nur" 45k, dann dürften 55k realistisch sein für die neue Tätigkeit.

Wobei ich selbst bei VW die 75.000 EUR mal anzweifeln würde...
 
bei uns hier gibts halt Flender ....da hat ein Meister 70000€.. von mehreren Seiten bestätigt,der is dann aber Meister und nicht noch Vefk...
Und ich bin nicht bei Flender ...oder Vw oder RWE.... Aber das sollen nur anhaltspunkte sein um ne realistische zahl zu finden.
 
der is dann aber Meister und nicht noch Vefk...
Zum Verständnis für Außenstehende: Vefk = Verantwortliche Elektrofachkraft ?
Wenn ja: dann häng dich nicht zu sehr daran auf, das ist "nur" eines der vielen Ehrenämter in den Firmen, die vergeben werden (müssen), aber nicht zwangsläufig zu einem höheren Verdienst führen.

Wurde dir denn schon ein Angebot gemacht oder sollst du die erste Zahl in den Raum werfen?
Prinzipiell dürfte es schwer sein, wenn du mit Zahlen aus dem Netz kommst, da die ggf. komplett neben der aktuellen Gehaltsstruktur sind. Ich würde ein Zahl in den Raum stellen, die z.B. 20% höher ist als das, was du aktuell hast. Runterhandeln lassen kannst du dich immer noch. Die Schmerzgrenze dafür musst du dir halt festlegen.
Und dich ggf. auch auf einen Kompromiss einlassen wie: Im 1. Jahr x% mehr, im 2. y% und im 3. dann z%
 
Ehrenamt??? Man übernimmt die Verantwortung der Geschäftsleitung im Elektrobereich , ich finde das hat nix mit Ehrenamt zu tun.
 
Ja, von diesen Ämtern gibt es in Firmen einige. Manche sind gesetzlich vorgeschrieben, andere werden benötigt um z.B. nach IATF oder ISO eine Zertifizierung zu erhalten usw.
Beispiele sind:

Umweltbeauftragter
Fachkraft für Arbeitssicherheit
Datenschutzbeauftragter
Rechtsstelle
Gleichstellungsbeauftragter
usw.

Das läuft für mich alles unter diesen Ehrenämtern, da sie gemacht werden müssen aber man sie maximal im Lebenslauf angeben kann.
 
Ja, von diesen Ämtern gibt es in Firmen einige. Manche sind gesetzlich vorgeschrieben, andere werden benötigt um z.B. nach IATF oder ISO eine Zertifizierung zu erhalten usw.
Beispiele sind:

Umweltbeauftragter
Fachkraft für Arbeitssicherheit
Datenschutzbeauftragter
Rechtsstelle
Gleichstellungsbeauftragter
usw.

Das läuft für mich alles unter diesen Ehrenämtern, da sie gemacht werden müssen aber man sie maximal im Lebenslauf angeben kann.
UMB und SiFa sind sehr schlechte Beispiele, beide setzen eine umfassende Schulung und Einarbeitung vorraus und sind definitiv mehr als "Ehrenämter" wie du sie bezeichnest, gerade wenn diese Bereiche nach ISO zertifiziert werden sollen. Je nach Unternehmensgröße können das Vollzeitstellen mit Personalverantwortung sein.

Lg von einem Umweltmanagementbeauftragten.
 
UMB und SiFa sind sehr schlechte Beispiele, beide setzen eine umfassende Schulung und Einarbeitung vorraus und sind definitiv mehr als "Ehrenämter" wie du sie bezeichnest, gerade wenn diese Bereiche nach ISO zertifiziert werden sollen. Je nach Unternehmensgröße können das Vollzeitstellen mit Personalverantwortung sein.

Lg von einem Umweltmanagementbeauftragten.
Klar, man kann alles zu einer Vollzeitstelle ausbauen, fragt sich nur, ab wann das sinnvoll ist. Bei uns ist der UMB und SiFa eine Person und das ist eben "nur" ein Nebenjob. Wir binden immer externe Dienstleister ein, da die die Expertise haben und auf aktuellem Stand zu Gesetzen, Normen etc. sind. D.h. die Person muss sich dann darum kümmern, dass die Dienstleister kommen und die Maßnahmen umgesetzt werden. Ist unter dem Strich deutlich günstiger. Verantwortlich dafür ist die Person trotzdem.
 
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