Gehalt Arbeitsvorbereiter bzw. Projektkoordinator

hi Leute,

habe demnächst ein Vorstellungsgespräch. Wollte mich schon mal vorab bisschen schlau machen was man in dem Bereich circa verdient oder was ich verlangen kann, im Internet geht der Verdienst in der AV von ca. 36k - 57k €.

Ein paar Infos zu mir:

- staatlich gepr. Techniker seit Mai 2018
- 6 Monate BE als Techniker
- aktuelle Aufgaben: Angebotskalkulation, Einkäufer, Projektmanagement, AV und v.m.

Zum Unternehmen:

Mitarbeiteranzahl: 5000+ weltweit
Branche: Metallfassadenbauer
Arbeitsort: Bayern

Hier mal die Stellenausschreibung:

Ihre Aufgaben:
  • Arbeitsvorbereitung, Schnittstelle Projektleiter zu Einkauf-Lieferant-Produktion
  • Disposition bei Einkauf-Lieferant
  • Bestellunterlagen (z.B. Positionslisten, Skizzen) aufbereiten
  • Bestellungen in der ERP-Software erfassen und auslösen bei Einkauf / Lieferant
  • Prüfung der Auftragsbestätigungen zu Wunschliefertermin
  • Klärung bei Veränderung des Liefertermins
  • Berichterstattung an Projektleiter
 
ich würde da durchaus auch eine spanne 40k bis 50k zu grunde legen,....
 
Eher 40k als 50k... das klingt doch eher nach einer Stelle für nen Industriekaufmann. Bestellungen zusammenstellen, prüfen, auslösen, Liefertermine im Auge behalten usw. Die Verantwortung liegt am Ende beim Projektleiter, dem ja berichtet werden muss. Ich sehe da nix, was ein Gehalt von 50.000 EUR im Jahr rechtfertigen würde...
 
Wird nach Tarif bezahlt? Wenn ja, welcher?
Ich finde 40k in Bayern für einen Techniker wirklich unterbezahlt... auch wenn die Stelle der Beschreibung nach jeder Kaufmann nach ein bisschen Einarbeitung erledigen kann. Die Stelle passt nicht wirklich zu einem Techniker
 
Wird nach Tarif bezahlt? Wenn ja, welcher?
Ich finde 40k in Bayern für einen Techniker wirklich unterbezahlt... auch wenn die Stelle der Beschreibung nach jeder Kaufmann nach ein bisschen Einarbeitung erledigen kann. Die Stelle passt nicht wirklich zu einem Techniker
In der Stellenausschreibung war als Anforderung eine kaufmännische oder technische Ausbildung gefordert. Ich werd mir das mal anhören, eventuell kann im VG mich indirekt für eine andere Position schmackhaft machen, da das Unternehmen viele Stellen ausgeschrieben hat.

Über die Bezahlung weiß ich leider nicht viel.
 
Bei Anforderungen steht nur kaufm. oder techn. Ausbildung. Natürlich kann damit auch Facharbeiter gemeint sein oder auch jemand mit einer Weiterbildung zum Techniker.
 
Grundsätzlich kann sich natürlich auch ein Dr.rer.nat. darauf bewerben. Die Frage ist halt nur, ob er mit den (maximal) 40.000 EUR/Jahr zufrieden ist, die er auf dieser Stelle verdienen wird.
Nachdem wir nun wissen, dass diese Stelle für Industriekaufleute ausgeschrieben ist, gehe ich von eher von <40.000 EUR/Jahr aus...
 
Sehe ich genauso wie Roth:

Er kann froh sein wenn er anfangs die 40k/a erreicht. Schließlich reden wir hier von einem Berufsanfänger. Na ja mit etwas Glück kann er eine Staffelung hineinverhandeln, so dass er nach einem Jahr 45k bekommt
 
Wenn ein (staatl. gepr.) Techniker gewollt ist, dann wird i.d.R. auch das ausgeschrieben.
Bezahlt wird die Stelle, nicht der Titel.
In Unternehmen werden Stellen ja für Jahre budgetiert. Daher wird zuvor geschaut wenn man braucht, was dieser kosten kann, wieviel vergleichbare Angestellte verdienen usw.

Im Fall der Fälle bleibt eine Stelle eben für einige Monate unbesetzt bis sich der passende Bewerber mit einer Gehaltsforderung meldet, die das Budget so hergibt.

Erst vor kurzem wurde bei mir im Betrieb eine Stelle für einen techn. Produktdesigner frei gegeben. Und es wurde gesagt, dass es für Leute mit Ausbildung gedacht ist. Wenn sich darauf ein Techniker, Ingenieur, Doktor bewirbt, dann wird er leider auch nicht viel mehr rausschlagen können.

Auch wenn er einen viel besseren Abschluss hat und auch viel bessere Arbeit leistet. Er wird dann für die nächsten Jahre auf der Stelle und auf dem Gehalt bleiben. Mit ganz moderaten relativen Steigerungsraten von max. 3-5% pro Jahr.
 
Habe das VG als positiv empfunden, da keine Brainteaser gestellt wurden. Im gesamten VG wurden mir zwei Fragen gestellt, diese waren mich vorzustellen und mein Gehaltwunsch am Ende des Gespräches, hier habe ich im Bereich von 43.000 - 46.000 € angegeben. Der zuständige Abteilungsleiter hat geschätzt 40 Minuten die Stelle beschrieben und wie viel Verantwortung man hat und das ein Techniker mit meinen bisherigen BE die optimale Besätzung wäre.

Heute habe ich eine Absage erhalten, ich denke mal das es nicht an meiner Qualifikation oder am zwischen menschlichen lag, sondern eher am Wunschgehalt und dem Arbeitsweg (60 km einfach).

Am Wunschgehalt hatte ich noch Verhandlungsspielraum offen gelassen, wäre bereit gewesen bis 42.000 € runter zugehen, leider kam es nicht soweit. Im Gespräch habe ich auch gefragt, wie viel Budget das Unternehmen für die Stelle geplant hat. Dazu bekam ich keine Antwort und das es nicht angegeben wird, da hatte ich schon gemerkt das meine Vorstellung weit von der Realität entfernt ist.
 
Am Wunschgehalt hatte ich noch Verhandlungsspielraum offen gelassen, wäre bereit gewesen bis 42.000 € runter zugehen, leider kam es nicht soweit
Ich glaube, daran solltest Du das jetzt nicht unbedingt festmachen. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, nicht nur das Gehalt. Wobei, wenn Du daneben liegst, dann ist das eben so. Wenn Du von 45.000 auf 40.000 runtegehst nachträglich, dann bleibt immer der "Nachgeschmack" hängen, dass Du bei nächster Gelegenheit ein besseres Angebot annehmen wirst und wieder weg bist.

Dazu bekam ich keine Antwort und das es nicht angegeben wird, da hatte ich schon gemerkt das meine Vorstellung weit von der Realität entfernt ist.
Das wird auch im seltensten Fall jemand gleich am Anfang zu Dir sagen. Denn von 10 Bewerbern, die man einlädt kommen ja nur 2-4 in die 2. Runde, warum sollte man da allen 10 Leuten mitteilen, was man zahlen möchte ? Damit die das alle rumerzählen ?
 
Gut möglich, dass du es dir allein mit der Frage nach der Budgetierung der Stelle versaut hast. Ganz ehrlich, aber die Budgetierung von Stellen, das sind Infos, die im Unternehmen mindestens intern, eher vertraulich eingestuft sind. Selbst wenn er will, er darf das einem Bewerber gar nicht sagen...

Das wäre in etwa so, als wenn du nen Gebrauchtwagenhändler fragst, was er für das Auto bezahlt hat oder den Koch, welchen Wareneinsatz er f0r dein Essen hatte... wird dir keiner verraten...
 
Jap, eine sehr ungeschickte Frage!

Da wird man so gut wie nie eine Antwort drauf bekommen, und wenn doch bleibt die Frage ob die Antwort stimmt.

Offen gesagt ist ein Gespräch bei dem es nur diese beiden Fragen gab eine Absage mit Ansage. Wenn es seitens des Unternehmens neben der Startfrage nur die für die Gehaltsstatistik gibt ist das Interesse am Bewerber eher gegen Null... und man versucht das Gespräch nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

So meine Erfahrung aus der Zeit als ich mir die Bewerber angehört habe.
 
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