Gegentaktendstufe im AB-Betrieb

Hallo zusammen

ich verstehe die angehängten Schaltung nicht so ganz. wie muss ich mir das vorstellen? die beiden Dioden liefern die Vorspannung für die BE - Übergänge der
Transistoren.was passiert nun bei der pos. u neg. Halbwelle des Eingangssignals?

Wird das Eingangssignal nicht normalerweise zwischen den beiden Dioden angeschlossen?
 

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AW: Gegentaktendstufe im AB-Betrieb

Im Anhang findest du zwei Bilder.
Linkes Bild stellt den Spannungsverlauf ohne Vorspannung, also ohne Dioden, das rechte Bild stellt dagegen den Spannungsverlauf mit der Vorspannung. Es ist gut sehen kann, dass die Verzerrungen in der nähe des Nulldurchgangs entstehen, da der Transistor in Emitterfolger erst ab einer Eingangsspannung von 0,7V leitend wird. Bei kleinen Amplituden ca. 1Vss kommt es zur starken Verzerrungen. Dies kann durch die Vorspannung weitgehend verringert werden. Im Idealfall lassen sich die Verzerrungen weitgehend reduzieren, im Normalfall dagegen, siehe Bild rechts.
 

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AW: Gegentaktendstufe im AB-Betrieb

Hallo Konsti,

du ja schon richtig erkannt, dass die Dioden für die BE-Spannungen zuständig sind. Im Prinzip könntest du die beiden Dioden auch durch einen Widerstand ersetzen. Die Dioden dienen der Arbeitspunktstabilisierung. Genau genohmen der Temperaturkompensation der Basisspannung. Idealerweise sind die Dioden termisch mit den beiden Transistoren gekoppelt. So führt eine Erwärmung der Transistoren auch zu einer Erwärmung der Dioden, was zu einer Kompensation der Arbeitspunktverschiebung führt.

Die Eingangsspanunng verändert die Spannung an der Kathodenseite der Dioden. Dies führt dazu, dass durch die Dioden mehr oder weniger Strom fließt. Der differentielle Widerstand wird also verändert und damit die Sapnnung an der Basis.
 
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