Gedankenexperiment

  • Ersteller des Themas Benutzer250079
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B

Benutzer250079

Gast
Hallo,
ist absichtlich in Smalltalk, damit nicht wieder die Kommentare kommen, was so etwas in einem Technikerforum zu suchen hat.
Mich faszinieren Fraktale und die schoenen Theorien, die man mit so etwas machen kann. Also nehme wir einfach einmal ein paar Sachen an:
1. Es ist keine Verschwoerungstheorie
2. Es gibt Zivilisationen, die zu unserer so stehen, wie wir, sagen wir mal zu den Borkenkaefern
3. Es gibt etwas, z.B. einen Bodenschatz, der uns in Zusammenhang (oder Konflikt) mit dieser Zivilisation bringt, so wie das Holz, die Borkenkaefer und wir.
4. Diese Zivilisation hat uns bis jetzt machen lassen (wenn man mal davon ausgeht, dass Mayas und sonstige Hochkulturen sich selber oder nur durch andere Menschen (Krankheiten) ausgeloescht wurden)
5. Dieser Shutdown ist kein klaeglicher Versuch, auf uns einzuwirken.

Auf 4. moechte ich genauer eingehen. Also ich nehme einfach das Beispiel Borkenkaefer wieder zu Hand, weil es mir so gut gefaellt. Es gibt einen Wald, bei dem der Mensch den Borkenkaefer nicht mehr bekaepft, weil wir sehen moechten, wie der Borkenkaefer wieder ins Gleichgewicht mit dem Wald kommt. Das waere wenn 2. zutrifft, das schoenste Szenario, weil die hoehere Zivilisation es sich entweder leisten kann, oder einfach wichtigere Schwierigkeiten als das hat.
Vielleicht hat sie sich auch schon selbst ausgeloescht, oder glaubt, dass wir uns sowieso selber ausloeschen, weil, dass wir in ein Gleichgewicht kommen koennen, sehe ich als recht unwahrscheinlich.
Aber es ist an sich schon viel zu lange her, dass wir uns gegenseitig massenhaft reduziert oder, dass das Krankeiten gemacht haben.
Vielleicht ist es aber auch nur so wie wir das mit gooooooo handhaben. Wir sind einfach zu traege und schauen zu lange zu, bis wir dann im Endeffekt nichts mehr machen koennen.
Wenn man jetzt einfach in 2. fuer Zivilisation, Organisation(en) einsetzt, dann wird 1. sehr unglaubwuerdig.
Allerdings 5. zu negieren macht so ziemlich das gleiche mit 1.
Am bessten waere es natuerlich, wenn 3. nicht zutreffend waere.
4. ist, glaube ich, so am unwesentlichsten, obwohl es der interessanteste Punkt fuer mich ist.

Da ich Matrix-fan bin, moechte ich hier gleich mit potenziellen Loesungen weiter machen, da ich glaube, dass 3. wenn nicht, dann aber wahrscheinlich in naher Zukunft zutreffen wird.
Die Natur hat es immer geschafft, ein Gleichgewicht zu erreichen. Die Symbiose ist fuer mich das erstrebenswerteste, obwohl wir als Schmarotzer bis jetzt viel einfacher gefahren sind.
Wenn jetzt die 2. Annahme stimmt, dann muessen wir alles bis aufs Aushalbare zurueck fahren, damit man sich gemeinsam wieder bis zum Annehmbaren hochtasten kann.

Und wirklich schoen waere es natuerlich, wenn anstatt Zivilisation, Natur eingesetzt werden koennte, auch wenn es dann mit der Definition von Aushaltbarem etwas sehr schwierig wird. Weil die Natur uns wirklich nicht braucht, was wir allerdings nicht behaupten koennen.

Philosophische Posts sind auch sehr willkommen.
 
B

Benutzer250079

Gast
Danke fuer die ueber Hundert Reads. Vermisse nur etwas andere Meinungen.
 
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