Formulierung für einen Ortswechsel/Umzug in einer Bewerbung

Hallo,

hat jemand von euch Vorschläge für mich, wie ich kurz und knapp aber auf Techniker Niveau einen Satz formulieren kann, dass ich einen Ortswechsel in kauf nehme?

Wo genau kommt dieser Satz hin?

Anfang... Mitte... Schlussteil ...

Gruss
Scarface89
 
Hi!
Kommt nach deiner Erklärung warum du dich für diese Stelle / Position bewirbst.

Mögliche Schreibweisen:
-Ich bin gerne bereit meinen festen Wohnsitz in Unternehmensnähe zu verlegen.
- Bei Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis ist ein Wohnortwechsel kein Hindernis.

Bei Bedarf kann ich dir mehr Vorschläge schicken.
Der Satz muss ja auch zu deiner Ausdrucksweise passen.

Hoffe ich konnte helfen.

VG Azubi!
 
Unter Mobilität verstehe ich nur: Er hat PKW und Führerschein... (Sorry, so kommt es für mich rüber, aber ich weiß ja was gemeint ist.)
Wie klingt denn: "...offen um mich auf neue Situationen/Gegebenheiten einzulassen..."
 
Ich habe es nicht mal erwähnt sondern mich einfach nur beworben und gar nichts dazu geschrieben. Warum auch? Es ist doch mir selbst überlassen, ob ich mich in der Nähe meines Wohnortes bewerbe oder sehr weit entfernt.

"Mobilität" heißt für mich, dass du Reisebereitschaft zeigst und ggf. zu Kunden/Lieferanten fährst. Würde ich also dann anführen, wenn das in der Anzeige gefordert ist.
 
"Bei Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis ist ein Wohnortwechsel kein Hindernis"
Dies würde ich so nicht schreiben, da solche Verneinungen wie z.B. auch "bereitet mir keine Schwierigkeiten....." nicht überzeugt klingen, und eine gewisse Unsicherheit mit ausdrücken, gleiches gilt für Sätze mit Möglichkeitsformen wie z.B. "könnte" oder "würde". Dies vermeide ich im Anschreiben generell, es sei denn es passt genau zu einem bestimmten Sachverhalt.
Ich würde ganz einfach schreiben "Ein Wohnortwechsel in Unternehmensnähe ist für mich selbstverständlich".
Erwähnen würde ich dies unbedingt, da es aus eigener Erfahrung sehr unterschiedlich in VG's aufgefasst wird, wenn man sich weiter weg vom Wohnort bewirbt, und oftmals ein Ausschlusskriterium darstellen kann, auch wenn es im VG nicht angesprochen wurde.
 
Wenn man schon im VG ist, dann ist der weite Weg sicher keine Ausschlusskriterium mehr. Das weiß der Arbeitgeber vorher. Ich denke eher, dass dann nochmals nach den Beweggründen für den Umzug gefragt wird (war bei mir auch schon so). Der Arbeitgeber möchte dann halt wissen, ob das was dauerhaftes werden kann oder ob es nur eine Übergangslösung ist.
 
Ich glaube Scarface ist jetzt etwa verwirrt. Ihr habt zwar alle Recht, aber im Endeffekt ist es seine Entscheidung, wie und was er schreibt. Klar ist es ein Ausschlußkriterium bei vielen AG, aber heutzutage wird das Thema ja irgenwie schon vorrausgesetzt..
 
Ich habe es nicht mal erwähnt sondern mich einfach nur beworben und gar nichts dazu geschrieben. Warum auch? Es ist doch mir selbst überlassen, ob ich mich in der Nähe meines Wohnortes bewerbe oder sehr weit entfernt.

So werde ich das ganze jetzt auch Handhaben. Die Firmen sehen ja, dass ich zurzeit weiter weg wohne und daraus werden die wohl schließen das ich einen Ortswechsel in kauf nehme.

Gruss
Scarface89
 
M

markV

Gast
Sprich so ein Satz reicht schon aus?

Mobilität sowie professionelles Auftreten und Freundlichkeit runden mein Profil ab.

Gruss
Scarface89

Das klingt ja furchtbar. In einem seriösen Schreiben kann nur folgender Satz drin stehen:

Über die Möglichkeit eines persönlichen Vorstellungsgespräches würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

xyz


Deine berufliche Qualifikation muss dir den Auftritt verschaffen, nicht deine erzwungene Mobilität.

Was interessiert den Arbeitgeber wo du wohnst so lange du jeden Tag pünktlich bei der Arbeit erscheinst?

Du kannst die Woche über in einer Pension unterkommen und amWochenende zu deinem Heim, Frau, Kind düsen.

Deine Heimat solltest du wegen eines lausigen Jobs niemals aufgeben. Vor allem nicht in der heutigen Zeit.

Und du kannst für deine erzwungene doppelte Lebensführung ordentlich Kohle beim FA geltend machen. Da hasst du wesentlich mehr von.
 
Deine Heimat solltest du wegen eines lausigen Jobs niemals aufgeben. Vor allem nicht in der heutigen Zeit.
Da muss ich dir "leider" widersprechen, gerade in der heutigen Zeit wird man als junger Techniker ohne Berufserfahrung dazu gezwungen seine Heimat für einen lausigen Job aufzugeben, oder man muss wieder in seinen alten Beruf einsteigen. Ich wünschte das wäre nicht so, aber man muss in der heutigen zeit in den sauren Apfel beißen. Ich habe das ganze damals schonmal mitgemacht und habe mir auch gesagt :" Ich werde nie wieder für einen job umziehen."
Doch jetzt verlangt diese Situation das ich meine Heimat wieder verlassen muss, ich möchte meinen Techniker nicht umsonst gemacht haben und außerdem fallen nächstes Jahr Zinsen für mein KFW Darlehen an.

Gruss
Scarface89
 
In der Bewerbung würde ich keine Begründung angeben, bei einem pot. Bewerbungsgespräch und wenn es explizit danach gefragt wird, kannst du die Frage beantworten.
 
Top