Fertigungstechnik am 24.04.2016

Wie schätzt ihr den Schwierigkeitsgrad (Lernaufwand) ein?

  • sehr leicht (QM, PM, etc.) ca. 10h

  • leicht (TK, BWL, etc.) ca. 15h

  • mittel (Sys, Surm, etc.) ca. 20h

  • schwer (Auto, Phy, etc.) ca. 25h-30h

  • sehr schwer (Mgru, etc.) mehr als 30h


Das Ergebnis kann erst nach Abgabe einer Stimme betrachtet werden.
Hallo miteinander,

ich bitte mal wieder um eure geschätzten Tipps für die Prüfungsvorbereitung.
  • Wie seid ihr vorgegangen, was habt ihr an speziellen Tipps oder Erfahrungen?
  • Wo seht ihr den Schwierigkeitsgrad dieses Faches und welche Themen sollte man fokussieren?
  • Wo sind die Unterschiede zwischen staatlicher und nicht-staatlicher Prüfung?
Vielen Dank im Voraus,
Lukas
 
Am 24.04.2016 wird Entwicklung Konstruktion geschrieben.
Fertigungstechnik war am 10.04.2016
Allerdings Betriebstechnik
 
Ne,ich mach von 1-5 alle durch. Die Zeichnung darf man glaube ich nicht so wild ansehen.
Ich bin ja kein konstrukteur. Ich zeichne wie es mir grad einfällt. Ebenso der Arbeitsplan.
Die Dozenten die das bewerten sind ja auch nicht dumm, Die wissen auch dass wir aus total unterschiedlichen Berufszweigen kommen. Und allein aus den Modulen kann man keine perfekten Zeichnungen machen.
Oberflächenbehandlungen z.B. werden bei vielen Firmen in einer extra Tabelle am Rand der Zeichnung angegeben, andere Firmen wiederum schreiben solche Sachen direkt neben den bauteilnamen usw.
Ich denke es ist wichtig sauber zu zeichnen, gut sichtbar zu bemaßen.
Fertigungsgerechte Zeichnungen sind ein dehnbarer begriff
 
Ok, leider sind die werten Herren in letzter Zeit etwas kreativ geworden. Ich hoffe, dass die nicht auf dumme Gedanken gekommen sind und uns irgendwelche Sachen fragen, die man mit viel Fantasie wissen könnte... Auto war vor 2 Wochen jedenfalls nicht besonders einfach. :bored:
 
Darf man eigentlich eine Unterlagen (Block, Karton, etc) mitnehmen? Die Tische sind dermaßen glatt, dass ich immer Probleme mit dem Zirkel bekomme.

Oder irgendwelchen anderen Ideen?
 
Das hab ich im Forum gefunden (von 11/2013):

war ja mal was anderes als die bisherigen, bzw. die Musterklausur.
Hiermal meine hastig abgeschriebenen Ergebnisse:
1. Klemmen für Überbrückunskabel sollen gefertigt werden.
Dazu die unterschiedlichen Vehrfahren den 6 Hauptgruppen zuordnen und mit 1 für anwendbar, bzw. 2 für nicht tauglich bewerten. Ich hab die Bewertung erst nach der Erstellung des Arbeitsplans gemacht.
013 Säge, 015 Ständerbohrmaschine und 020 Universaldrehmaschine ausgewählt.

2. es waren eine Zeichnung bestehend aus 2 teilen für die Fertigung der zangen gegeben.
Für das Teil 1 sollte eine zeichnung in 2 Ansichten mit Bemassung gemacht werden.
Auf der linken Stirnseite war ein Gewinde 8 x 15 einzuzeichnen.
Schriftfeld mit Massstab , Namen und Datum versehen.
2.2 entsprechend der zeichnung den Arbeitsplan erstellen.

3. für die Zangen gillt es in einen Klotz eine Nut zu fräsen.
Die Schnittkraft ist zu berechnen, Daten aus tabellen F+N suchen. Material E335 und...??
b = 4,62mm
hm = 0,055
Phi c=180°
ap= 4mm
ae= 10 mm
Kc=2110
mc 0,17
fz= 0,1
vc=130 m/min
Fcm= 1359,79N

3.2 benötigte Antriebsleistung der Fräsmaschine auswählen:
z= 2
Pcm= 6,05kW
gewählt 025 Fräsmaschine

4 es war eine Vorrichtung gegeben mit 2 x stift gegen die Spannkraft Fsp und Stift b gegen die Fräskraft Fcm.
Werkstück vollbestimmtdaher Fsp= 3300 N
4.1 Berechnung der Stift Durchmesser a.
Fsp war mit 1100N gegeben, diese wird halbiert weil 2 mal Stift a.
Dann war Dicke des werkstücks und Auflage gegeben..15 mm + 4 mm ??
Stifte auf Biegung beansprucht.
Biegemoment ausrechnen und Formel des Woiderstandsmoments nach d umstellen.
d= 6,88mm gewählt nach DIN 7.. 8mm Stift

5. Da hatte ich nicht mitgerechnet...
Messinstrumente anhand von Zeichnungen benenne und Einsatzgebiet stichpunktartig aufschreiben.
1. Grenzrachenleher für Min und Max Durchmesserbestimmen von Ausschuss..
2. 3D Tastkopf...abtasten von Innendurchmessern..
3.Oberfächenrauhigkeit, zur Bestimmung der Rauheit von Bauteilen
4. Zeichnung eines Zylinderstifts mit d ??? Ich hab Messschieber geschrieben zur Durchmesserbestimmung...
5. Feinmesser zur Bestimmung von Planheit
6.Meschschraube genaue Bestimmung von Dicken und Längen...

Pkte.
1: 19
2:24
3:22
4:17
5:18

Das wars, hoffe das passt so annähernd..
was für ein Mist...
 
Hey,

ich will ja niemanden verrückt machen, im Zuge der Zeichnungen sind mir aber ein paar Fragen gekommen:
  1. Fertigungsgerecht bemaßen bedeutet ja, dass man sich in die Lage des Arbeiters versetzt und entsprechend bemaßt (damit er nicht Kopfrechnen muss :D). Ich habe daraus resultierend aber ein Problem: manchmal schneiden sich die Maßlinien, oder ich bemaße im Werkstück. Soll man nicht eigentlich beides vermeiden?
  2. Bei der Oberflächenrauheit scheiden sich anscheinend die Gester: Muss ich diese nur angeben, wenn sie besonders ist (an Funktionsflächen) oder wie? In der Musterklausur ist ja nur die feine Angabe gegeben.
  3. Achtet ihr auf den Abstand von der Maßlinie zum Werkstück (10mm) und dass jede Weitere 7mm entfernt ist?
Wahrscheinlich mach ich mir zu viele Gedanken, man wird nur aus der Mukla und dem LM nicht wirklich schlauer...

THX schon mal!
 
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