Fernaufgaben Englisch

Dieses Thema im Forum "Deutsch/Englisch" wurde erstellt von rasa, 22 Juni 2007.

  1. DAA, English SCHROTT

    Tja also das mit den Fernaufgaben ist ein ziemliches Caos. In vielen Bereichen ist einfach nicht klar was die wollen, bzw. je nach Zusammenhang kann sowohl das eine wie auch das andere oder sogar ein Drittes relevant sein.

    PRINZIPIELL HABEN DIE GLAUBE ICH EINES NICHT VERSTANDEN: ENGLISH IST EINE TOTAL MODULIERBARE SPRACHE.
    Und je nachdem wo in der Welt etc. wird das auch grammatikalisch teilweise unterschiedlich gehandelt.
    Ich habe mich mit natives (GB) zusammengesetzt, weil ich ehrlich gesagt teilweise nicht weiss, was die vom DAA eigentlich wollen und die haben oftmals nur den Kopf geschüttelt und ausserdem teilweise sehr unterschiedliche Angaben über die Lösungen gemacht. Das sind u.a. Lehrer, also what....?????
    DAA, überarbeitet schnellstens Eure Aufgaben, weil das was Ihr da verzapft ist z.T. wirklich Schrott.

    Have a nice evening
    rasa
     
  2. AW: Fernaufgaben Englisch

    Hallo rasa!

    Ich bin damals mit den Fernaufgaben auch nicht klargekommen und bin die Aufgaben mit den Zeiten mit der Dozentin durchgegangen. Das eindeutige Ergebnis war: Finger weg von den Fernaufgaben in Englisch!!!! Verwirrt und frustiert nur!

    netti
     
  3. AW: Fernaufgaben Englisch

    Auch im Englischen gibt es Rechtschreib- und Grammatikregeln. Daran hat man sich halt in Klausuren zu halten. Ich finde, die Unterrichtsinhalte des DAA entsprechen schon dem in der Schule gelehrten. Das DAA kann doch nicht einfach neue Dinge erfinden.

    Natürlich gibt es im täglichen Gebrauch der englischen Sprache Abwandlungen, die nicht dem "offiziellen" Englisch entsprechen - so wie im Deutschen auch.

    Die Fernaufgaben übertreffen meiner Meinung nach das Niveau der Klausur, dessen sollte man sich in der Vorbereitung bewusst sein.
     
  4. AW: Fernaufgaben Englisch

    Hallo Rainer,
    es geht nicht darum, dass die irgendwas Neues erfinden sollen, oder etwas, das gegen die Regeln der Grammatik verstösst, ich hielte es nur für sinnvoll:
    tatsächlich auf den täglichen Sprachgebrauch einzugehen und nicht teilweise deutsches in´s Englische zu übersetzen und dabei ganz offensichtlich vielfach gegen den tatsächlichen Sprachgebrauch zu verstossen bzw. teilweise vollständig unklar sich auszudrücken (ich bin wie gesagt einiges mit "native speakers" durchgegangen und die wussten des öfteren nicht, was das soll), bzw. ist es oft so, dass es tatsächlich mehrere richtige Möglichkeiten gibt - grammatikalisch-auch wenn´s Dich verwundern sollte), das hängt u.a. aber nicht nur- davon ab, wo Englisch gesprochen wird und hin und wieder was man ausdrücken will und dazu benötigt es einen textlichen Zusammenhang, der sehr oft nicht gegeben ist.
    Es ist einfach ein Unding, eine so flexible Sprache in Schema F zu pressen und nicht darauf einzugehen, dass hier oft mehrere Möglichkeiten bestehen, auch grammatikalisch gesehen.
    Ich meine, vergessen wir doch eines nicht: wir zahlen für diese Ausbildung und da bin ich eigentlich schon der Meinung, dass man ein Mindestmass an Qualität verlangen kann.

    Ich bilde mir ein, ein recht passables English zu sprechen /schreiben, ein guter Teil meines täglichen Umfelds auf allen Ebenen spielt sich nun mal seit vielen Jahren in dieser Sprache ab.
    Aber diesen Käse der da teilweise verzapft wird kann man doch nicht so unter´s Volk bringen.

    Saludos
    rasa
     
  5. AW: Fernaufgaben Englisch

    Auch ich habe mitunter gewisse Kritikpunkte an den DAA-Unterlagen. Aber das Fach Englisch gehört nicht dazu. Meiner Ansicht nach sind die Unterlagen sogar sehr gelungen.

    Rainer31 kann ich nur beipflichten: Natürlich ist der Umgang von native speakers mit der Grammatik eher leger. Das gilt auch im Deutschen. Wie viele Zeitformen, die die umfangreiche deutsche Grammatik anzubieten hat, verwendest du in der mündlichen Rede tatsächlich? Wer sagt "Ich ging?" Oder "Ich werde gehen?" Man sagt "Ich bin gegangen", und für die Zukunft verwendet man die Gegenwartsform in Verbindung mit einer Zeitangabe ("Morgen gehe ich..."). Das ist aber kein korrektes Deutsch.

    Zu den Problemen der native speakers mit den Fernaufgaben kann ich von verschiedenen Schüleraustauschen nach Frankreich sagen, dass es mir wohl nicht gelungen wäre, das französische Deutschabitur fehlerfrei zu bestehen. Eben deshalb nicht, weil man als native speaker die Grammatik der eigenen Sprache nicht so genau kennt, sondern sie nur intuitiv anwendet.

    Und so ist es auch im Englischen. Aber es gibt auch eine englische Schriftsprache, und in dieser ist die Grammatik nicht beliebig disponibel. Dass es bei einer Weltsprache wie dem Englischen regionale Unterschiede gibt, ist auch klar. Das hilft aber nicht weiter, denn sonst könnte man die Sprache gar nicht mehr unterrichten. In Europa ist es deshalb üblich, und so handhabt es auch das DAA, dass man sich am British English orientiert.

    Außerdem gehört das Fach Englisch zu den leichteren in der Techniker-Ausbildung. Schreib die Grammatikregeln ins Modul Dictionary und wende sie stur an, dann kriegst du ohne viel Aufwand eine gute Note. Was will man denn mehr?
     
    #5 Currywurst, 26 Juni 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26 Juni 2007
  6. AW: Fernaufgaben Englisch

    Liebe Rasa,

    ich hoffe du bist in Malaga nicht zu arg im Lernstress.

    Ich habe Englisch bereits geschrieben und es war nicht so schwer.
    Falls Du es noch vor Dir hast, empfehle ich Dir auch die Tipps von meinem Vorschreiber.

    Wir müssen hier halt durch. Englisch ist nur eines von X-Fächer !

    Gruss
     
  7. AW: Fernaufgaben Englisch

    Hallo,
    First of all: Dear Rainer i´m male, not female;-),

    nein ich bin nicht zu sehr im Lernstress, zumindest nicht mit English.
    Eigentlich kann es mir persönlich egal sein, was die da in den Fernaufgaben verzapfen, ich habe nicht die geringsten Probleme mit dieser Sprache auch grammatikalisch auf einem proficiency level zu agieren.
    Hin und wieder gebe ich auch Englisch- Kurse und meine Grammatikkenntnisse sind wohl schon über dem Durchschnitt auch eines mittelgebildeten natives, da ich das für obig erwähnte Kurse ständig abrufbereit haben muss, wie Currywurst so richtig bemerkt, als native sprichst du es, die Theorie ist aber noch mal was anderes.
    Aber lange Rede kurzer Sinn, möchte ich Euch ohne viel Federlesens direkt von Seite 1 der Fernaufgaben ein Beispiel geben, so dass es möglicherweise etwas deutlicher wird, was ich meine und hier kann ich gleich bei 1.1. anfangen:

    The protection of something (so) that (it) can be made or sold by one person only is by means of (a)

    1. patent
    2. right
    3. rule

    1.Die in diesem Satz in Klammern gesetzten Füllwörter, die man im Deutschen verwendet, sind im Englischen eher überflüssig und deuten darauf hin, dass hier ein Deutscher Deutsches in´s Englische übersetzt hat. Das klingt in den Ohren eines native eher grausam. z.B: by means of..hier habe ich ehrlich gesagt im Leben noch nicht gesehen, dass da mit dem unbestimmten Artikel weitergemacht wird, by means of labour, means of corection, means of propulsion, means of payment etc...wo auch immer, der unbestimmte Artikel hat hier nichts zu suchen, weil ja durch by "means of" schon genau bestimmt wird, um welchen Bereich es sich handelt und das durch einen unbestimmten Artikel wieder "unzubestimmen" ist schlicht paradox und grammatikalisch falsch. Das ist haarsträubender Blödsinn!

    2. Auch in englischsprachigen Ländern gibt es unterschiedliche Stufen wie Geschmacks/Gebrauchsmuster / industrial design und Patent /patent.
    Ebenfalls gibt es noch das Urheberrecht/copyright.
    Wie Ihr seht, ist das letztere ganz eindeutig ein right.
    Wobei allerdings eine technische Neuerung patentiert werden kann, bzw ein z.B Design kann als Geschmacks/Gebrauchsmuster angemeldet werden und das ist kein Patent in dem Sinne, sondern doch wohl eher ein Recht.
    Also je nachdem kann sowohl patent wie auch right stimmen, weil something kann ja nun wirklich alles mögliche sein, unter anderem Musik, Film, Geschriebenes und das unterliegt eindeutig dem copyright=right.

    So könnte ich jetzt weitermachen mit mindestens der Hälfte der Fernaufgaben und meiner unmassgeblichen Meinung nach ist das dann doch schon eher eine Zumutung als eine Hilfe bzw. hat wohl eher wenig bis keine Relevanz, um den Kentnisstand eines Lernenden zu überprüfen, da der der Verfasser wohl eher (sau)mässig ist!
    Es sind einfach furchtbar viele Unklarheiten und typische Übersetzungen von deutsch nach englisch, haufenweise grammatikalische Fehler etc. Hier stellen sich jedem native die Haare zu Berge wenn er sowas lesen muss, bzw. wenn Ihr in Zukunft so sprecht.
    Ich hoffe, Currywurst, jetzt wird etwas klarer was ich meine und nochmal: wir bezahlen für dieses Studium und da der Techniker an sich ein bestimmtes Niveau hat, sollten auch die Ausbildungsinhalte in allen Fächern diesem entsprechen. Ich denke, es wäre angesagt, Englisch zu überarbeiten, wenn selbst, wie Netti feststellte, die Dozenten sagen: Finger weg von dem Zeug, das verwirrt nur.

    Saludos
    rasa
     

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