Entwicklung und Konstruktion (Betriebstechnik) Prüfung vom 26.01.2020

Hallo!
Hat heute noch wer Entwicklung und Konstruktion geschrieben?
Hier meine kleine Rekonstruktion: (ohne Gewähr)
Aufgabe 1:
4 Eigenschaften eines kreativen Mitarbeiters
4 Anforderungen an das methodische Konstruieren.
Aufgabe 2:
2.1 - 4 Konstruktionsfehler -> Skizze erstellen
2.2 - Kranvergleich. Bewerten Sie die verschieden Kranarten im Bezug auf Krafteinleitung und Kraftausgleich.
Aufgabe 3:
3.1 - Technische und Wirtschaftliche Wertigkeitstabellen, ergänzen und berechnen.
3.2 - Ins Diagramm eintragen, beste Variante wählen und begründen.
3.3 - 8 Methoden der Ideenfindung
Aufgabe 4:
4.1 - 4 Möglichkeit eine Kette zu spannen
4.2 - Auswahl und Begründung
Aufgabe 5: Kettenantrieb
Kfz-Hebebühne, links und rechts 2 Spindeln, die von einem Motor angetrieben werden und über eine Einfach-Kette verbunden sind.
Leistung des Motors 3,6 kW; Drehzahl 1500 1/min.
Hälfte der Leistung wird über die Kette an Spindel 2 übertragen.
Gewindesteigung ist 8mm
Achsabstand la ist 2,5m
Zähnezahl an Spindel 1 ist 17
Es soll mit einem mittleren Wert für den Durchhang der Kette gerechnet werden.
Kette wird stoßfrei belastet, Einsatz unter 3h/täglich.
Einwandfreie Schmierung, Wartungsplan vorhanden (oder so?)
5.1 - Übersetzung berechnen, damit die Hebebühne mit einer Geschwindigkeit von 2,5m/min fährt.
5.2 - Kette auswählen, dafür P Diagramm berechnen
5.3 - Gesamtzugkraft berechnen, für die Trumlänge soll la angenommen werden.

Also ich fand's heut schon ziemlich blöd, hab niemals mit so einem Kettenantrieb gerechnet und hab da auch keine Ahnung ob überhaupt was von meinen Berechnungen stimmt. Und auf Aufgabe 2.2 mit den Kränen war ich überhaupt nicht vorbereitet weils in keiner Zusammenfassung erwähnt wurde. Hab's jetzt im LM 3 S. 59 gefunden...

Wie ist es euch gegangen und was habt ihr bei Aufgabe 5 so gerechnet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
mit der Aufgabe 2.2 und 5 war ich auch überfragt.
Habe rein gar nichts mit Kränen gelernt, sowie dieser Art der Kettenberechnung. Mag sein das Ich auch zu kompliziert gedacht habe und deshalb es nicht verstanden habe. Falls da jemand eine Erklärung zu hat, würde ich mich freuen diese zu lesen.

Gruß
 
Hallo,
bei Aufgabe 5 hab ich überhaupt nichts zustande bekommen. Hab es aber auch so verstanden, dass an beiden Spindeln unten im Kettenkasten jeweils ein Zahnrad mit 17 Zähnen sein soll, da nicht mehr Platz ist. Wäre ja dann erstmal i=1. Was ja aber ziemlich uninteressant ist. Hab ich die Aufgabenstellung falsch verstanden und das Zahnrad mit 17 Zähnen ist oben am Motor? Dann würde es mehr Sinn machen. Oder ist es egal wo es sitzt? Jedenfalls war ich total überfragt und bin es immernoch. Würde mich auch über eine Erklärung freuen. Falls es jemanden gibt, der die Aufgabe kapiert hat...
 
Der Motor hat gegenüber der Spindel eine Übersetzung welche du aus der Drehzahl des Motors(1500), der Steigung der Gewindespindel (8mm) und der Hubgeschwindigkeit der Bühne(2,5m/min) erhältst.

Daraus ergeben sich die Spindeldrehzahl (312,5) und die Übersetzung (1:4,8)
 
Danke erstmal.. Den Rechenweg fänd ich interessant. Dann könnt mit etwas herleiten. :unsure: Ich weiß einfach nicht, wie ich die Gewindesteigung mit ins Spiel bringen kann. Heut abend werd ich mir die Aufgabe nochmal genauer anschauen.
Und ich dachte, ich wär gut vorbereitet gewesen. 🤯
 
der Hubweg ist 2.5m/min das sind 2500mm/min. Die Steigung der Spindel bedeutet dass pro Spindeldrehung 8mm Weg zurückgelegt werden. Daraus folgt:

i = n-Motor ÷ n-Spindel

n-Spindel = 2500mm/min÷8mm = 312,5 /min.

i = 1500/min / 312,5/min = 4,8
 
Danke erstmal.. Den Rechenweg fänd ich interessant. Dann könnt mit etwas herleiten. :unsure: Ich weiß einfach nicht, wie ich die Gewindesteigung mit ins Spiel bringen kann. Heut abend werd ich mir die Aufgabe nochmal genauer anschauen.
Und ich dachte, ich wär gut vorbereitet gewesen. 🤯
War denn eine Skizze dabei oder nur die Beschreibung der Aufgabe?
Hast du dir eine Arbeitsskizze gemacht um überhaupt das beschriebene Systen zu verstehen?
 
Vielen Dank, usedluk! Bin aber gestern Abend zum Glück noch ohne Hilfe dahinter gekommen. Leider zu spät... Hab schon an mir gezweifelt! Bin mal gespannt, wie sie die Aufgabe bei der Abschlussprüfung toppen wollen. Die hatte es ja echt in sich. Niemand, mit dem ich gesprochen hab, hat die Aufgabe verstanden.
 
Vielen Dank, usedluk! Bin aber gestern Abend zum Glück noch ohne Hilfe dahinter gekommen. Leider zu spät... Hab schon an mir gezweifelt! Bin mal gespannt, wie sie die Aufgabe bei der Abschlussprüfung toppen wollen. Die hatte es ja echt in sich. Niemand, mit dem ich gesprochen hab, hat die Aufgabe verstanden.
Ich hab ähnliches gehört. Bisher hab ich noch mit niemandem gesprochen der die Aufgabe zu ende gerechnet hat und das Ergebnis mit mir vergleichen könnte. Dafür hab ich die Theorie ganzschön verkackt. :)
 
der Hubweg ist 2.5m/min das sind 2500mm/min. Die Steigung der Spindel bedeutet dass pro Spindeldrehung 8mm Weg zurückgelegt werden. Daraus folgt:

i = n-Motor ÷ n-Spindel

n-Spindel = 2500mm/min÷8mm = 312,5 /min.

i = 1500/min / 312,5/min = 4,8
Dann hätte das Motorritzel nur 17/4,8 = 3,5 also 4 Zähne.
Solche Ritzel gibt es m. E. in der Praxis nicht.
Der Grund, weshalb niemend anscheinend die Aufgabe versteht ist wohl der, dass sich niemand Gedanken über eine Skizze der Hebebühne und der Anordnung der Spindeln u. des Kettentriebes macht.
Wer die Zusammenhänge nicht versteht, weiß nicht genau, was er berechnen soll.
Hat jemand den Originaltext der Aufgabe?
Ich nehme an, sie ist hier nicht vollständig zitiert worden.
 
Dann hätte das Motorritzel nur 17/4,8 = 3,5 also 4 Zähne.
Solche Ritzel gibt es m. E. in der Praxis nicht.
Der Grund, weshalb niemend anscheinend die Aufgabe versteht ist wohl der, dass sich niemand Gedanken über eine Skizze der Hebebühne und der Anordnung der Spindeln u. des Kettentriebes macht.
Wer die Zusammenhänge nicht versteht, weiß nicht genau, was er berechnen soll.
Hat jemand den Originaltext der Aufgabe?
Ich nehme an, sie ist hier nicht vollständig zitiert worden.
Wer sagt dass niemand die Aufgabe versteht? Die Probleme ergaben sich für viele wohl an der Stelle wo es galt die Gliederkette auszulegen. Wie der Antriebsstrang zwischen Spindel und Motor aussehen soll war in der Aufgabe nicht definiert. Das Kettenrad mit den 17 Zähnen ist an einer anderen Stelle und hat mit dieser Übersetzung nichts zu tun. Eine Skizze war meiner Meinung nach auch völlig unnötig da alle wichtigen Informationen leicht ersichtlich waren und gut beschrieben wurden.
 
Wer sagt dass niemand die Aufgabe versteht? Die Probleme ergaben sich für viele wohl an der Stelle wo es galt die Gliederkette auszulegen. Wie der Antriebsstrang zwischen Spindel und Motor aussehen soll war in der Aufgabe nicht definiert. Das Kettenrad mit den 17 Zähnen ist an einer anderen Stelle und hat mit dieser Übersetzung nichts zu tun. Eine Skizze war meiner Meinung nach auch völlig unnötig da alle wichtigen Informationen leicht ersichtlich waren und gut beschrieben wurden.
Dann bist du einsame Spitze, denn die Beiträge 1 - 3 drückten komplettes Unverständnis für die Aufgabe aus.
Eine Skizze ist eigentlich für einen selbst von Vorteil, um sich Klarheit zu verschaffen, was man eigentlich wo berechnen soll.
Du sprichst ja selbst von einer "anderen Stelle". Das ist ja schon mal mehrdeutig. Ich kenne allerdings den Originaltext nicht.
 
Dann hätte das Motorritzel nur 17/4,8 = 3,5 also 4 Zähne.
Solche Ritzel gibt es m. E. in der Praxis nicht.
Der Grund, weshalb niemend anscheinend die Aufgabe versteht ist wohl der, dass sich niemand Gedanken über eine Skizze der Hebebühne und der Anordnung der Spindeln u. des Kettentriebes macht.
Wer die Zusammenhänge nicht versteht, weiß nicht genau, was er berechnen soll.
Hat jemand den Originaltext der Aufgabe?
Ich nehme an, sie ist hier nicht vollständig zitiert worden.
Deine Annahme mit der Übersetzung ist falsch! i Siehe Formelsammlug - Seite 111.

Meine Ergebnisse:
5.1 Übersetzung: i=4,8
5.2 Gewählte Kette: 40B - 1 x 131 DIN 8187
5.3 Gesamtzugkraft: F_gesamt = 11887,66N f_rel = 2% angenommen

Wobei ich sagen muss, dass die Fliehkraft bei der Berechnung ungewöhnlich hoch ist.
 
Hatte die Tabelle falsch abgelesen und muss mich jetzt verbessern:

5.1 Übersetzung: i=4,8
5.2 Gewählte Kette: 06B - 1 x 575 DIN 8187
5.3 Gesamtzugkraft: F_gesamt = 455,15N f_rel = 2% angenommen

Man kann die Aufgabe sehr einfach mit Hilfe von MGru Lehrmodul 5 ab Seite 59 lösen.
 
vorallem so wie ich die aufgabe verstehe wird die leistung aufgeteilt
heißt die Drehzahl 1500min-1 geteilt durch 2 = 750 min-1 pro seite
und damit rechnet man dann I=750:312,5= 2,4
und damit dann 17/2,4=7 klingt für mich logischer aber ja kann mich irren
 
vorallem so wie ich die aufgabe verstehe wird die leistung aufgeteilt
heißt die Drehzahl 1500min-1 geteilt durch 2 = 750 min-1 pro seite
und damit rechnet man dann I=750:312,5= 2,4
und damit dann 17/2,4=7 klingt für mich logischer aber ja kann mich irren
Nein es halbiert sich nur die Leistung. 3,6kW/2 = 1,8kW mit diesen 1,8kW wird eine Kette vorgewählt. Und was die Übersetzung angeht, so empfehle ich dir die Seite 111 in der MGru-Formelsammlung anzuschauen. Die Grundformel für die Übersetzung ist i = z2/z1 => z2 = i * z1
 
ja in der aufgabenstellung ist ja verlangt über Pdiagramm berechnung die kette auszuwählen, somit kannst ja nicht einfach mit den 1,8kw eine kette vorwählen.
 
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