Elektrische Fliegenklatsche

Hallo,

ich frage mich schon seit längerer Zeit, wie die elektr. Fliegenklatsche bei mir zu Hause funktioniert.
Gefunden habe ich folgendes:

Schaltung:
http://www.abload.de/img/schaltungerstellta4bh.jpg

"Versuchsbeobachtung:
Nach Öffnen des Schalters blitzt die zur Induktivität parallel geschaltete Glimmlampe kurz auf. Glimmlampen
zünden aber erst ab Spannungen über 100 V. Wie ist die Vorgang bei einer Spannung der Quelle von Uq = 10 V
zu erklären?
Mathematische Erklärung:
Bei Öffnen des Schalters nach der oben gezeigten Schaltung vermutet man (im ersten Moment bei Unkenntnis), daß sich der
Strom iL sprungförmig von iL = Uq/R auf iL = 0 verringert. Nach dem Induktionsgesetz uL = L*di/dt würde der
Sprung eine unendliche Spannung uL verursachen. Da aber uL praktisch nicht unendlich werden kann, ändert sich
auch der Strom iL nicht sprungförmig. Beim obigen Versuch wird eine so hohe Spannung induziert, daß der Strom iL
über die Glimmlampe kurzzeitig weiterfließen kann. Falls kein Parallelzweig vorhanden ist, kommt es zu einem
Lichtbogen, der den Strom iL weiterfließen läßt.
Begründung anhand der Lenz'schen Regel:
Es wurde festgestellt, daß ein vorhandener Strom durch eine Induktivität aufrecht erhalten bleiben
möchte, daher ergibt sich die zweite Form der Lenz'schen Regel.
Die induzierte Spannung ist so gerichtet, daß ein einmal vorhandener Strom aufrecht erhalten bleibt."

Ich kann die Glühlampe ja nun nicht einfach durch die Fliege ersetzen. Durch die Fliege müsste ja theoretisch der Stromkreis unterbrochen werden, sie fungiert also als Schalter.
Doch wenn man den Paralellzweig der Schaltung einfach weglässt und sich somit ein Lichtbogen aufbaut (über die Fliege), wird dann nicht die Quelle geschädigt bzw. die Batterien?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Elektrische Fliegenklatsche

Ein "2long didnt read" hätte gereicht :rolleyes:
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Elektrische Fliegenklatsche

Hi FOTler!
Die Fliege ist nicht der Schalter;
der wird in der Schaltung durch Halbleiter realisiert
oder es handelt sich um eine Spannungsvervielfacherschaltung,
die dann aber mit der von dir geposteten nix zu tun hat.
Wenn du von dem Prinzip sprichst, was ich vermute
(viele parallele Drähte, an denen die Biester verschmorcheln).
wird einfach zwischen 2 Metallteile eine hohe Spannung angelegt,
die durch die Fliege verbunden werden.
Der durch das Tier fliessende Strom grillt es.
Klatschen würde ich damit nicht.

P.S.: Das geringe Echo auf deinen Beitrag liegt vielleicht daran,
dass deine Beschreibung der Fliegenklatsche nicht wirklich schlüssig ist:
Wo klatscht die?
 
AW: Elektrische Fliegenklatsche

P.S.: Das geringe Echo auf deinen Beitrag liegt vielleicht daran,
dass deine Beschreibung der Fliegenklatsche nicht wirklich schlüssig ist:
Wo klatscht die?
Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, da hast du allerdings recht :LOL: Ich will mich aber jetzt nicht damit rumplagen, einen Alternativbegriff mir auszudenken....
Ansonsten schon mal danke für deine Erklärungen, und ich dachte, ich hätte einmal im Leben im Studium auch was für die Praxis gelernt ^^
 
Top