Einstiegsgehalt HLK/ Weiterbildung nach SGT / Jobwechsel?

Hallo Zusammen,

ich bin seit einiger Zeit stiller Mitleser und möchte erstmal meinen Dank für die zur Verfügung gestellten Prüfungsrekonstruktionen abgeben.

Kurz zu meiner Person:

Ich bin 29 Jahre jung, ab Okt im 4. Semester meines Weiterbildungsstudiums (HLK)- habe also noch etwas Zeit bis zum Abschluss vor mir. ;)
Arbeite seit 2 Jahren in einem mittelständigen Unternehmen im Osten Deutschlands, angefangen als Kundendienstmonteur und nun seit 1 Jahr als techn. Sachbearbeiter bzw.
stellvertretender KD-Leiter.

Derzeitiges Gehalt liegt bei ~ 34000€ + Firmenwagen

Nicht desto trotz, mache ich mir auch jetzt bereits Gedanken über das Thema "was mache ich nach meinem Abschluss?".
Ursprünglich wollte ich in die Projektleitung, ich weiß auch dass mein Chef sich was vorstellt (vermutlich KD-Leitung) - dennoch weiß ich noch nicht, ob es das ist was ich möchte.
Ich habe jetzt bereits viel über weiterführende Bildungsmöglichkeiten nachgedacht was da wären: Techn. Betriebswirt oder Zertifikat zum Sachvertändiger/Gutachter.

Kleines Bonus meiner akt. Firma - sie bezahlen mein komplettes Studium, zzgl. bezahlte freie Tage um an Seminare o.ä. teilzunehmen.
Dennoch weiß ich nicht, ob es mich bei dieser Firme hält da es doch das Eine oder Andere gibt was mich stört.

Unabhängig der Frage zur Weiterbildung, habe ich aktuell keine Vorstellung zu einem Einstiegsgehalt nach erfolgreichem Abschluss, schließlich möchte man sich nicht unter Wert verkaufen.
Auch schätze ich mein aktuelles Gehalt als etwas unterbezahlt ein.


Vielleicht habt ihr ein paar Meinungen zur Findung meiner berufl. Orientierungsschwierigkeiten und eine Vorstellung was man als HKL Techniker nach Abschluss "verlangen" kann.


Besten Dank im Voraus und viele Grüße
Ronny
 
Gehalt ist denke ich i.O. für einen KD-Leiter ohne Meister/Techniker, besonders im Osten.
Was mich ein bisschen verwundert ist, dass die Firma dich anscheinend sehr gut behandelt, dir alles zahlt und dich unterstützt und du dir trotzdem Gedanken machst zu wechseln. Steht dir natürlich frei, wobei ich das so kenne, dass wenn die Firma einem das Studium bezahlt, viele sich verpflichten für eine bestimmte Zeit im Unternehmen zu bleiben. Vllt. ist deine Firma auch einfach nur sehr kulant.
Generell wird heutzutage sehr viel gejammert, kenne ich bei uns auch. Ich frage mich dann immer, ob die Leute tatsächlich denken, dass es in anderen Firmen viel besser läuft^^
Bei uns überziehen die Mitarbeiter immer ihre Pausen, bestimmt ne halbe Stunde pro Tag, wird von der Geschäftsleitung so hingenommen. Zigarettenpause hier, Kaffee da. Frische Bauernmilch und Joghurts als Goody und trotzdem, obwohl es kaum etwas zu beanstanden gibt, regen sich Leute über die kleinsten Dinge auf^^ Habe mich darüber mal mit dem Chef unterhalten, da wird dann halt gesagt, Leute die gehen wollen, die gehen dann halt. Kommt sogar vor, dass die gleichen Mitarbeiter dann nach nem Jahr oder so mit eingezogenen Schwanz zurückgekommen wollen^^
Also nur als Rat, wenn ihr ne gute Firma habt, wo es Probleme gibt. Sprecht das an! Eure Kollegen oder Vorgesetzten können nicht in euren Schädel gucken.
 
Hast Recht, ich habe mich für 3 Jahre verpflichtet - oder ich zahle das Geld zurück.
Wie ich bereits sagte, grundsätzlich bin ich zufrieden, bei den Themen die mich stören geht es aber nicht Belanglosigkeiten, es betrifft mich sogar gar nicht selbst.
Hierbei geht es viel mehr um Ungerechtigkeiten, Leistungen die nicht geschätzt oder anerkannt werden und und und.
Da es mich aber nicht betrifft, kann ich nicht meckern…

Was die Löhne bzw. Gehälter betrifft, so hat sich das im Osten eigentlich geändert - sicherlich lange nicht auf West Niveau.
Mein aktuelles Gehalt ist eher eine Anpassung von Lohnzeiten aus dem Außendienst auf den Innendienst, soll heißen dass ich seit der Innendienst Geschichte keine Gehaltserhöhung erhalten habe.

Beste Grüße
Ronny
 
Gehalt ist denke ich i.O. für einen KD-Leiter ohne Meister/Techniker, besonders im Osten.
Finde ich auch nicht soo schlecht.
Immer vor dem Hintergrund, dass es noch einen Firmenwagen gibt, wahrscheinlich inkl. privater Nutzung.
Man rechne sich mal aus, was vom Gehalt allein für die durchschnittliche Karre draufgeht...
Kleines Bonus meiner akt. Firma - sie bezahlen mein komplettes Studium, zzgl. bezahlte freie Tage um an Seminare o.ä. teilzunehmen.
Ist doch auch was, dazu dann der Firmenwagen.
Ich habe jetzt bereits viel über weiterführende Bildungsmöglichkeiten nachgedacht was da wären: Techn. Betriebswirt oder Zertifikat zum Sachvertändiger/Gutachter.
Glaube nicht, dass dir das viel bringt, wenn du noch nichtmal als Techniker gearbeitet hast.
Sowas würde ich nur situativ machen, wenns nötig ist bzw. dein Chef das sehen will.
Der bezahlt dir schon deine jetzige Sache.
Machst du dich danach gut, kannst du bestimmt mal fragen, wie es mit einer weiteren Sache aussieht.
Alternativ kenne ich einige Leute aus der Industrie nach ihrem Techniker oder Meister noch den Betriebswirt gemacht haben.
Das hat bisher keinem von denen was gebracht bei einer Einstellung.
Vielleicht habt ihr ein paar Meinungen zur Findung meiner berufl. Orientierungsschwierigkeiten und eine Vorstellung was man als HKL Techniker nach Abschluss "verlangen" kann.
Die IGM hat Tarifverträge für HKL.
Da kann man mal gucken, was es dort gibt.
Vielleicht zahlt dir deine Firma das nicht, dennoch ist es legitim mit diesen Zahlen als Grundlage zu argumentieren.
 
Hast Recht, ich habe mich für 3 Jahre verpflichtet - oder ich zahle das Geld zurück.
Wie ich bereits sagte, grundsätzlich bin ich zufrieden, bei den Themen die mich stören geht es aber nicht Belanglosigkeiten, es betrifft mich sogar gar nicht selbst.
Hierbei geht es viel mehr um Ungerechtigkeiten, Leistungen die nicht geschätzt oder anerkannt werden und und und.
Da es mich aber nicht betrifft, kann ich nicht meckern…

Beste Grüße
Ronny
Kenne die Gründe natürlich nicht. Aber wenn es um Sachen geht, die an dich herangetragen wurden und dich nicht selbst betreffen, muss man auch vorsichtig sein. Es wird immer viel geredet, besonders wenn man sich schlecht behandelt fühlt. Wir hatten in unserer alten Firma auch jemanden, der ein ziemlich hohes Gehalt haben wollte. Ist ja auch legitim, man kann alles versuchen. Wurde dann abgelehnt, auch wenn der Mitarbeiter super war und auch so schon mehr verdiente als der Rest. Er hatte dann in einer anderen Stadt 50km entfernt ein Angebot bekommen, dass man unmöglich mitgehen konnte. Um sein eigenes Gehaltsgefüge nicht komplett auseinanderzunehmen hat man ihn dann gehen lassen. Später kam raus, dass er nach den Verhandlungen ziemlich stunk gemacht hat, von wegen, scheiss Firma, kein Respekt, wie kann man mich so gehen lassen, ich verdiene doch viel mehr, reiße mir den Arsch auf.
Klar, sobald man nicht das bekommt was man erwartet ist sofort alles schlecht und man versucht soviel Schaden anzurichten wie möglich ist, bevor man geht. Will heißen, Vorsicht bei Hörensagen, wenn man bei Ungerechtigkeiten nicht persönlich anwesend war, es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.
Wie gesagt, Gehalt ist bei uns glaube ich auch nicht unbedingt viel höher für einen Kundendienstleiter und ich komme aus NDS. Unser Mitarbeiter ist übrigens knapp 40 und schon relativ erfahren, ist auch so ne Sache, die mit rein zählt.
Wenn du damit allerdings unzufrieden bist, dann musst du das ansprechen. Wobei ich als Chef momentan wahrscheinlich sagen würde, „wir bezahlen dich relativ gut, zahlen dir das Studium, wollen dich fördern und aufbauen für spätere Aufgaben, konzentrier dich erst mal auf deine Weiterbildung und mach diese fertig und danach kann man reden“
 
Hallo Brrrp, 43000€-45000€ sind für ein frischgebackenen Projektleiter durchaus annehmbar. Mit der Zeit und deiner Leistung, sprich die Größe der Projekte steigt auch deine Beute ;)

Grüße
 
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