Druck,Volumenstrom/Leistung

Hallo Leute,
ich brauch da mal etwas Hilfe.

Wenn ich bei 250 bar einen Volumenstrom von 200 L/min erzeugen will,
wie groß ist die Leistung die ich dafür benötige?

Wo kann ich darüber was nachlesen?

Und,

wenn ich eine Anlage, z.b. mit den obrigen werten, betreibe nutzt sich da ja was ab(Ventile, Drosseln u.s.w).
Wie verhält sich die Abnutzung bei 250 bar aber nur 100 oder 50 L/min?

Wäre super wenn da jemand was dazu sagen könnte.

Ich danke schon mal für euere Bemühungen.

Gruß Mac
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Druck,Volumenstrom/Leistung

Leistung = Volumenstrom * Druck
Dort, wo ich´s auch getan habe: Google, Wikipedia

Mit der Abnutzung ist das so eine Sache.
Du hast uns auch noch nicht verraten,
was eigentlich das Medium ist!
Druckluft? Hydrauliköl? Wasser?

Ich würde davon ausgehen, dass die Abnützung in einer Hydraulikanlage in erster Linie das Öl betrifft;
die Bauteile werden hauptsächlich durch Druckstöße malträtiert,
die sich bei sauberer Konstruktion sehr schön glattbügeln lassen.
 
AW: Druck,Volumenstrom/Leistung

Hallo Peter,

Dankeschön für deine Antwort.

Mit dem "nachlesen" dachte ich an eine Buch empfehlung.
Wiki und Google sind die letzte Zeit meine besten Freunde.:)

Das Medium ist Hydrauliköl. Stimmt, hab ich vergessen.:?

Wegen der Abnutzung.
Ich hatte mich mit jemandem unterhalten, der sagte: Man soll selbst beim Befüllen mit neuem Öl, filtern.
Die Partikel würden wie Schmirgelpapier wirken.
Und dann ist da noch die Kavitation.

Aufgrund dieser beiden Dinge kommt bei mir die frage auf: Wie verhält sich das mit der Abnutzung bei halbiertem Volumenstrom?

Ich brauche einen Hydraulischen Druckprüfstand der 250 Bar und einen Volumenstrom von 200 L/min erzeugt um Ventile zu prüfen.
Da so ein Prüfstand, der diese werte erfüllt, sehr teuer ist, dachte ich:
Volumenstrom runter= Kosten runter.
Abnutzung im gleichen Verhältnis runter, oder gar ganz anders?o_O

Wäre echt froh wenn mir da jemand weiter helfen könnte.:D

Grüsse aus dem jetzt schon viel zu warmen Odenwald.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Druck,Volumenstrom/Leistung

Man kann zwar Gürtel und Hosenträger tragen,
aber beim Befüllen mit neuem Öl zu filtern, find ich schon übertrieben:
ist ja doch eh ein Filter im Kreislauf (hoff ich doch)!

Wir betreiben seit Beginn der 80er ein Test-Rigg zur Einstellung von Ventilen in hydraulischen Bremsen
(ca. 35 pro Tag, mehrere Testdurchläufe);
da schieben wir 270 l/min bei 120 bar durch - an Kavitation haben wir noch nicht einmal gedacht!

Abnutzen tut sich da eigentlich nix;
Die Filter und das Öl (Shell Tellus 15) tausch ma alle 3 bis 4 Jahre
(gut, da hamma auch an die 400 l drin!);
der Rest hält einfach.
Und auch bei den hydraulischen Bremsen gibt es nur Verschleiss durch mechanischen Kontakt und am Öl.

Grundsätzlich würde ich aber davon ausgehen,
dass die Abnutzung NICHT proportional zum Volumenstrom oder dem Druck ist;
da werden erhebliche Nichtlinearitäten drin sein:
z.B. die Kavitation erscheint ja auch "plötzlich"
und ist bei geringerer Belastung überhaupt nicht zu spüren!
 
AW: Druck,Volumenstrom/Leistung

Hallo,


Auch wenn das hier etwas älter ist
fassöl ist drecksöl. Eine Anlage die inbetriebgenommen wird sollte immer über eine filterpumpe befüllt werden. Danach sollten die Schläuche kurzgeschlossen und wenn vorhanden proportional oder servoventile durch spühlplatten ersetzt werden. Normale wegeventile können zum spühlen verwendet werden. Das Hydrauliköl muss je nach Bauteilen auf min reinheitsklasse Nas 7 -9 gespühlt werden. Kavitation dnsteht hauptsächlich durch ein schlecht entlüftete hydrauliksystem, denn wenn die Luft im Öl kompremiert wird durch den druckaufbau mit anschließender Entlastung enspannt die Luft sich im Öl explosionsartig, woduch Dichtungen und metallteile zb. In der Pumpe beschädigt werden.

Zum nachlesen kann ich dir die Bände hydrauliktrainer von Bosch Rexroth empfelen

Gruß
sayaem
 
AW: Druck,Volumenstrom/Leistung

Auch dir Danke für deine Antwort. :)

Es ist inzwischen etwas Zeit vergangen und ich habe einiges Wissen ansammeln können.
Bin auch der Meinung das man neues Hydrauliköl filtern sollte.
Habe hierzu einen sehr Interessanten Report gelesen.
Eine Untersuchung des Alterungsprozesses von Hydraulischen Ventilen
Wer mag, kann das mal Lesen
www.dguv.de/bgia/de/wun/.../index.jsp

Hab ich beim Googeln entdeckt.
Ab Seite 107 ist das sehr schön beschrieben.

Da fällt mir ein,ich weiß gar net ob man das so,im Forum, angeben darf.:?

Gruß Madmac
 
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