Die Einstufung der Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker auf Meisterniveau ist nicht sachgerecht!

Das mit der "besseren internationalen Bezeichnung" ist ja mittlerweile als Blödsinn bewiesen.
Genau darum wurde doch Bachelor und Master eingeführt, um eine internationale Vergleichbarkeit zu bieten. Ist das auch Blödsinn?
Und genau in der Stufe des Technikers sind auch Meister und Bachelor. Wird dem Meister da auch vorgegaukelt, er sei Bachelor? Das ist doch kompletter Blödsinn!
 
Ganz toll. Die Diskussion findest du zahlreich im Forum. Und noch nie wurde sie gelöst. Und deine Diskussion soll "die Welt retten"?

Vielleicht liegt es auch daran das viele es sich einfach nicht leisten können für 3-4 Jahre aus dem Beruf auszusteigen und sich der Techniker in Teilzeit / als Fernweiterbildung anbietet?
Die wenigsten Studenten steigen aus finanziellen Gründen aus, auch wenn das gerne von den Abbrechern behauptet wird. Das ist meist nur eine faule Ausrede. Oft haben diejenigen ihr Studium schon so verbockt (mehrere Drittversuche am Start, die Aussortierfächer aus dem ersten Semester noch im vierten Semester dabei, usw.), dass es keinen Sinn mehr macht, fortzusetzen, nur um dann zwangsexmatrikuliert zu werden. Oder es fehlt schlicht die Motivation (nur Partys, Vorlesungen schwänzen, etc.) und damit die richtige Prioritätensetzung.

Die ganzen Studierten von den Unis können es ja mal versuchen sich parallel zu nem Vollzeitjob hinzusetzen und noch den ganzen Stoff zu lernen. 3,5 Jahre durchklotzen und sich hinterher anhören zu müssen das der Techniker nichts wert sei oder nicht besser sei "als das Abi gemacht zu haben".
Hat damit überhaupt nix zu tun, ob man es Vollzeit oder Teilzeit macht. Studieren kann man auch Teilzeit über Fernunis. Der Schwierigkeitsgrad der Fortbildung bleibt der Gleiche. Wie man sich in der Zeit finanziert, ist das eigene Problem, ob Student oder Technikeranwärter. Auch ein Technikeranwärter kann Bafög bekommen. Was man sich neben Studium/Weiterbildung noch so auf den Teller packt, ist das eigene Problem. Das hat nix mit der Schwierigkeit der Fortbildung an sich zu tun.

Gleichwertig ist nicht wie "das gleiche".
Darum geht es nicht. Es geht und Ing's darum, dass es nicht "gleichwertig" ist. Allein die Stundenzahl ist doch schon ausschlaggebend.

Wird dem Meister da auch vorgegaukelt, er sei Bachelor?
Das Schöne an den Meistern ist, dass die ihren Platz kennen. Von denen hört man diese Parolen nicht. Höchstens mal etwas von wegen "studierter Fachidiot", aber das behalten die meisten unter sich und sie wollen auch gar nicht auf eine Stufe mit dem Bachelor. Meister haben ihre eigene, ureigene Stellung in der Wirtschaft, während Techniker überwiegend als "Ingenieurshilfen" eingesetzt werden. Daher machen die auch manchmal Sachen, die auch ein Ing machen würde. Daher kommt wohl diese "Groll" der Techniker.
 
Daher kommt wohl diese "Groll" der Techniker.
Mal ganz ehrlich, wie viele Personen haben denn hier jemals eine Gleichstellung zum Ing. oder Bachelor gefordert?
Wer das macht, hat keine Ahnung von einem Studium! Nur weil hier mal zwei oder drei rumgemosert haben, wird das pauschal auf alle Techniker angewendet? Ich glaube nicht, dass das repräsentativ für die Gesamtheit der Techniker ist!
 
Zum Glück gibt es das Ingenieurgesetz. Jedes Bundesland hat eines davon. Nicht jeder darf sich Ingenieur nennen. So ähnlich sollten auch Techniker ihre Berufsbezeichnung schützen.
 
Genau darum wurde doch Bachelor und Master eingeführt, um eine internationale Vergleichbarkeit zu bieten. Ist das auch Blödsinn?
Diese Begriffe sind ja international (v.a. im englischsprachigen Raum) schon länger etabliert. Der Begriff des "Bachelor Professional" ist jedoch im Ausland genauso unbekannt wie der Begriff "Techniker". Das liegt einfach daran, dass unser Aus- und Weiterbildungssystem so im Ausland oft nicht bekannt ist. Im akademischen Bereich ist das ziemlich standardisiert.
Interessant du scheinst ja viele Techniker zu kennen. Vielleicht liegt es auch daran das viele es sich einfach nicht leisten können für 3-4 Jahre aus dem Beruf auszusteigen und sich der Techniker in Teilzeit / als Fernweiterbildung anbietet?
Ja kenne ich tatsächlich. Nämlich ca. 90% von denen, die das Studium aufgegeben haben, haben dann den Techniker gemacht. Geld war hier nie das Thema.
Darum geht es nicht. Es geht und Ing's darum, dass es nicht "gleichwertig" ist. Allein die Stundenzahl ist doch schon ausschlaggebend.
Richtig. Dass es nicht "das Gleiche" ist, ist ja klar. Aber es ist eben auch nicht gleichwertig, darum geht es.

Mal ganz ehrlich, wie viele Personen haben denn hier jemals eine Gleichstellung zum Ing. oder Bachelor gefordert?
Wer das macht, hat keine Ahnung von einem Studium! Nur weil hier mal zwei oder drei rumgemosert haben, wird das pauschal auf alle Techniker angewendet? Ich glaube nicht, dass das repräsentativ für die Gesamtheit der Techniker ist!
Naja so wenige werden es wohl nicht sein oder zumindest schreien diese wenigen ziemlich laut, da die Einführung des Bachelor Professional ja auch umgesetzt wurde.

Und oft ging es auch nur um "selbes Gehalt für dieselbe Arbeit"! Das ist in meinen Augen auch berechtigt. Ein Ing. würde am Band auch nicht mehr verdienen als ein Facharbeiter, nur weil er Ing. ist.
Ist ja auch völlig in Ordnung. Diese (m/w/d) Techniker oder Ingenieur Stellenanzeigen gibt es ja genug. Ist für Ing. meist aber uninteressant. Eigentlich sollte es bei gleicher Stelle keinen Gehaltsunterschied geben, ist aber in der Praxis nicht so. Die Arbeitsweise kann ja trotz gleicher Stelle immer noch unterschiedlich sein und damit auch die Bezahlung. Außerdem sind so Stellenbeschreibungen schnell abgeändert...

Zum Glück gibt es das Ingenieurgesetz. Jedes Bundesland hat eines davon. Nicht jeder darf sich Ingenieur nennen. So ähnlich sollten auch Techniker ihre Berufsbezeichnung schützen.
Und irgendwann wird das auch noch gekippt und die Techniker dürfen sich auch Ing. nennen. Nur weil ein paar sich benachteiligt fühlen und laut rumjammern. Schlauer wäre es den Techniker Begriff besser zu schützen oder bekannter zu machen. Das würde den tatsächlichen Wert des Technikers nämlich wirklich erhöhen
Und genau in der Stufe des Technikers sind auch Meister und Bachelor. Wird dem Meister da auch vorgegaukelt, er sei Bachelor? Das ist doch kompletter Blödsinn!

"Die Einstufung der Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker auf Meisterniveau ist nicht sachgerecht!"​

:unsure:
 
Das deutsche Ausbildungs- und Fortbildungssystem war und ist einzigartig. Duale Berufsausbildungen und Weiterbildungen für Handwerker (sgT, Meister) gibt es im Ausland halt so nicht. Einzig die Bologna-Reform hat Deutschland mitgemacht und damit die akademischen Grade "Bachelor" und "Master" eingeführt, auch wenn sich einige Hochschulen dagegen erfolgreich gewehrt haben und weiter das Diplom anbieten. Heißt: Abschlüsse wie Meister und Techniker sind mit ausländischen Abschlüssen einfach nicht vergleichbar, weil es die dort nicht gibt.
 
Okay Nutzi und ODE4 ... wir können noch lange hin und her Diskutieren. Was ist eigentlich euer Ziel? Was möchtet ihr?
Das wir Techniker uns kollektiv bei euch entschuldigen uns auf euer Niveau gesetzt zu haben?

Oder geht es nur darum mal Stunk zu machen? Das habt ihr ja zu genüge. Das ihr nicht das geringste über Techniker oder die Schwierigkeit der Fortbildung wisst, merkt man deutlich... aber ihr scheint euch ja auch nicht belehren lassen zu wollen.

Denn in einem sind wir uns alle einig - und zwar das wir uns nicht einig werden.
 
Okay Nutzi und ODE4 ... wir können noch lange hin und her Diskutieren. Was ist eigentlich euer Ziel? Was möchtet ihr?
Das wir Techniker uns kollektiv bei euch entschuldigen uns auf euer Niveau gesetzt zu haben?
Es ist ganz einfach. So wie sich die Techniker von den Meistern abheben/distanzieren wollen, wollen es die Ing. von den Techniker (ich kann natürlich nicht für alle sprechen).

Das ihr nicht das geringste über Techniker oder die Schwierigkeit der Fortbildung wisst, merkt man deutlich... aber ihr scheint euch ja auch nicht belehren lassen zu wollen.
Weiß ich schon. Ich kenne genügend Techniker. Man muss halt aber auch mal zugeben können, dass der Techniker eben nicht so schwierig ist wie hier alle behaupten. Und auch der zeitliche Aufwand ist sicherlich im Rahmen.

Denn in einem sind wir uns alle einig - und zwar das wir uns nicht einig werden.
Ja es kommen deinerseits leider kaum richtige Argumente, so ist kaum eine richtige Diskussion möglich....
 
Ich möchte euch ja ungerne beim Schwanzvergleich stören, aber man kann es vereinfacht darstellen, ohne dass sich dabei jemand auf den Schwanz getreten fühlt:

Der Meister hat sich betriebswirtschaftlich weitergebildet und ist am besten darauf vorbereitet sich zu verselbständigen bzw. sich mit Betriebsführung auseinanderzusetzen.

Der Techniker hat sich berufspraktisch weitergebildet und ist Fachexperte.

Der Ingenieur (wir machen es mal weniger kompliziert und reden vom FH-Diplom/Bachelor, bleiben bei DQR 6 😉) ist wissenschaftlich ausgebildet und steckt die beiden obigen in Mathe und Physik locker in die Tasche.
Ist das ein Problem? Nein. Sind Techniker / Meister deswegen schlechte Menschen oder minderwertiger als Ings? Nein. Können sich alle drei Berufszweige gegenseitig unterstützen? Ja.

Würden Techniker alternativ in einem Ingenieurstudium scheitern? Wahrscheinlich, aber das liegt in der Natur der Sache, wenn man anstelle des Abiturs, sich für eine handwerkliche Lehre entscheidet. Ebenso könnte der angehende Ingenieur sich vom praktischen Anteil in der Technikerschule erschlagen fühlen, da ihm dieser Background i.d.R. fehlte (wenn man jetzt diejenigen ausklammert, die nach ihrer Ausbildung studieren). Hätte ich die Auswahl zwischen all den Dreien, würde ich mir jedenfalls nicht vom Ing. einen Tisch anfertigen lassen.

Ohne den Techniker selbst gemacht zu haben, habe ich allerdings großen Respekt, vor denjenigen die es neben der Vollzeitarbeit in der Abendschule absolviert haben. Heißt nicht, dass diejenigen HöMa auf Uni Niveau hatten, allerdings weiß ich diese 4-jährige Doppelbelastung zu schätzen (bzw. bei Meistern die 2-jährige Doppelbelastung).


So und jetzt weiter zu Manta-Fahrern, Jesus' Handwerksmeister und nach der Antwort darauf, wer von euch allen der bessere Mensch ist:
 
Mal eine kleine Richtigstellung von einem der erst Nutzfahrzeugmechatroniker war, den Meister angefangen, aber nicht zu Ende gemacht hat und nun in der der Technikerschule sitzt und zum staatlich geprüften Techniker Industrie 4.0 ausgebildet wird.
Grundsätzlich kommt die Reihenfolge von Facharbeiter -> Meister -> Techniker -> Ing. ziemlich genau hin.
Gerechnet, rein an den Unterrichtsstunden dauert der KFZ-Meister 9 Monate in Vollzeit, der Techniker 24 Monate und der Ing. so lange, wie der Studierende braucht.
Alleine dieser zeitliche Unterschied der Weiterbildungen verdeutlicht die unterschiedlichen Mengen an vermittelndem Wissen.
Das Techniker nicht auf Meisterniveau eingestuft werden wollen, wobei Niveau nicht abwertend gemeint ist, sollte klar sein. Allerdings sollten Techniker auch nicht den Anspruch haben kollektiv auf Ing. Niveau angesetzt zu werden.
Wie läuft es in der Realität? Firmen und ihre Anforderungen sind verschieden. In meiner Branche kann es sehr gut passieren, dass Techniker an Ing. Positionen kommen. Aber es ist nicht die Norm und sollte auch nicht so kommuniziert werden.
Letzten Ende funktioniert eine Uhr nur dann, wenn die Zahnräder ineinander greifen. Menschen nach Bildungsständen einzustufen halte ich für das Letzte, ist aber notwendig. Sich nun aber selber dem System zu ergeben und sich für etwas besseres zu halten ist das eigentliche Problem. Meiner Meinung nach verfällt die Gesellschaft insbesondere, weil die Menschen mehr nach rechts und links schauen statt in den Spiegel.
 
Okay Nutzi und ODE4 ... wir können noch lange hin und her Diskutieren. Was ist eigentlich euer Ziel? Was möchtet ihr?
DU und niemand anderes hast diese Diskussion angefangen. Das wolltest du doch:
Oder geht es nur darum mal Stunk zu machen?
Den "Stunk" hast du angefangen, nicht wir.

Und auf @BachelorFOM brauchen wir hier gar nicht zu hören. Der hat sich doch nur für diese Diskussion zum Spaß hier registriert.
 
Das wäre wirklich die beste Lösung. Inzwischen nennen auch andere sich einfach Techniker. In der Schweiz ist der Techniker geschützt. Nur echte Techniker dürfen sich dort so nennen.

Das ist ja genau das was hier versucht wird.
Den Titel des Technikers International und generell zu festigen. Denn ein "Technician" in den USA z.b. (Direkt Übersetzung) hat nichts mit unserem Techniker zu tun und bedeutet eine Million Dinge...
Deshalb Ist es auch sinnvoll den (Wissens-)Stand zu verdeutlichen und deshalb finde ich auch den Bachelor Titel durchaus Sinnvoll.
 

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