Die Einstufung der Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker auf Meisterniveau ist nicht sachgerecht!

Thomas

Mitarbeiter
Das ist eine der wichtigsten Forderungen des diesjährigen Technikertags des Bundesverbandes höherer Berufe der Technik, Wirtschaft und Gestaltung.
Nach vielen regionalen und bundesweiten Technikertagen hat sich der BVT in diesem Jahr für einen ersten digitalen Technikertag entschieden. Ziel war es, in dieser Woche, Studierende und Absolventen von Fachschulen mit Unternehmen in ganz Deutschland zu vernetzen. Auch sollten diese Betriebe die Bildungsträger in ihren Regionen besser kennenlernen.
Natürlich durfte eine Übertragung des Livestreams auf der Seite des Technikerforums nicht fehlen. Herr Trautner, der Betreiber des Forums, hat dafür gesorgt, den Livestream einzubinden, um auch hier möglichst viele Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker zu erreichen.


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Komischer Artikel wie ich finde.
„Wie kann es sein, dass nur ganz wenige die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Technikerin oder Techniker“ wirklich kennen, und das, obwohl sie mehr praktische Berufserfahrung einbringen und teilweise bis zu 1.000 Unterrichtsstunden mehr absolvieren müssen als Handwerks- oder Industriemeister?“, so Gerard Wolny.
Vielleicht weil es den Meister gefühlt schon seit Jahrhunderten gibt und den Techniker eben nicht. Ich kann jetzt auch noch andere Weiterbildungen aufzählen die vielleicht 5.000 Stunden länger dauern und die noch weniger Menschen kennen. Aber ich bin mir sicher, dass den Techniker die kennen, die ihn machen wollen oder einen einstellen wollen. Und das ist doch das wichtigste.

„Arbeitskolleginnen und -kollegen bei mir in der Firma, die schon Staatlich geprüfte Techniker sind, erwähnen das gar nicht. Erst als ich ihnen erzählte, dass ich jetzt wieder die Schulbank drücke, haben sie es erwähnt. Das müssen wir ändern. Wir können stolz auf das gelernte sein und das auch jedem und immer sagen, und nicht nur bei Gehaltsverhandlungen“, so die junge Rheinländerin.
Ja vielleicht weil das einfach NIEMAND macht. Egal welcher Schulabschluss. Ich finde Leute die permanent von ihrem Abschluss/Titel/usw. reden maximal peinlich und unangenehm. Natürlich kann man das "jedem immer sagen". Will halt bloß niemand hören.

Also manchmal frag ich mich echt wo man so unqualifizierte Leute für solche Diskussionen findet.
 
... und das Meisterinnenniveau bleibt völlig unbeachtet - ganz klar wieder Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes.
Und die Drittgeschlechtlicher*Innen werden überhaupt nicht erwähnt.

Um eine wirklich genderneutrale Überschrift zu erzeugen, schlage ich vor:

Die Einstufung der staatlich geprüftexy Technikerxy auf Meisterxyniveau ist nicht sachgerecht!​

 
Meiner Erfahrung nach hatte ich bisher nur Probleme bei irgendwelchen Ämtern (Landratsamt, Gemeinde etc.), die mit der Bezeichnung "staatlich geprüfter Techniker" nichts anfangen konnten.

Das liegt eher da dran, dass Beamte immer mehr von der Wirtschaft distanzieren werden und in der Entwicklung dieser, nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.
 
Das mag sein, aber auf diese Stellen bewerben sich Ingenieure (die etwas auf sich halten) meistens nicht.

Davon wird einem schon vom ersten Semester an abgeraten.
 
hmm.. wo fangen wir mal an… 🤔

Vielleicht weil es den Meister gefühlt schon seit Jahrhunderten gibt und den Techniker eben nicht. Ich kann jetzt auch noch andere Weiterbildungen aufzählen die vielleicht 5.000 Stunden länger dauern und die noch weniger Menschen kennen. Aber ich bin mir sicher, dass den Techniker die kennen, die ihn machen wollen oder einen einstellen wollen. Und das ist doch das wichtigste.
Es liegt vielleicht daran, dass man die Anforderung der mehrjährigen Berufserfahrung beim Techniker erst von 5 auf 3 Jahre reduziert hat , dann auf 1 Jahr und zum Schluss sie das Ganze dann ganz weg genommen hat .. Denke mal der Mangel an Fachpersonal hat dazu geführt 🤷🏻‍♂️ aber damals konnte man vielleicht die 5 oder 3 Jahre Berufserfahrung auch irgendwo mit 5000h Unterricht vergleichen

Ich finde der Techniker liegt irgendwo zwischen nem Meister und nem Ingenieur.
Wichtig hier aber, es gibt da ja auch noch um die Unterschiede und unterschiedliche Berechtigungen .. schon allein bei Industrie und Handwerk,

Je nach Branchen ist das so, dass ein Industie oder Mechatronik- Techniker dich nicht direkt zu einem Maschinenbau-Ingenieur machen, es beim Tiefbau- Techniker aber reicht um sich als Maurer selbstständig zu machen.
Hochbau- Techniker dürften als Baufirma sogar eigene Statiken berechnen, was ein Maurermeister nicht darf, der muss zum Statiker.

Ich dürfte mich zB „Staatlich geprüfter Techniker, Fachbereich Datenverarbeitung“ schimpfen, Was mir im Handwerk aber nichts bringt, Ich dürfte mich damit nicht als Elektriker selbstständig machen.. Was ich auch verstehen kann.
Mit der Fachrichtung Elektronik, oder einem Techniker mit Fachneteich Informatik hätte ich da sogar bessere Chancen 🤷🏻‍♂️ wobei ich das wiederum nicht wirklich verstehen kann

achja und nebenbei:

Vielleicht weil es den Meister gefühlt schon seit Jahrhunderten gibt und den Techniker eben nicht.
Den Meister, den gibt es nicht nur gefühlt schon seit Jahrhunderten, selbst Jesus hat damals schon sein Zimmermanns-Handwerk von einem Meister gelernt.. Die Geschichte der Zünfte geht zurück bis ins römische Kaiserreich (27v.Chr - 284n.Chr)

Aber zurück zum Thema..

Ja vielleicht weil das einfach NIEMAND macht. Egal welcher Schulabschluss. Ich finde Leute die permanent von ihrem Abschluss/Titel/usw. reden maximal peinlich und unangenehm. Natürlich kann man das "jedem immer sagen". Will halt bloß niemand hören.
Naja ist als Ing. auch unnötig zu erwähnen
Ing ist ein Titel, der steht oft sogar auf deiner Visitenkarte
da mit nem Techniker anzugeben ist so, als würdest du sagen „Ich habe Abi gemacht“

Damit punktest du höchstens als Manta Fahrer 😂

„staatlich geprüfter Techniker“ ist eigentlich nur sowas wie eine Qualifikation.. wie eine Vorbildung wenn du willst
und eigentlich aucj die Voraussetzung um dann danach studieren zu dürfen ohne damals Abitur gemacht zu haben .. ist vielleicht auch eher was für den 2. Bilddungsweg.

und jetzt kommts,

Genau genommen ist der staatl gepr Techniker als Vorbildung auch „nur“ eine Fachhochschulreife..
damit darfst du dann an Fachhochschulen studieren, damit darfst du nicht auf
ne Universität gehen, das geht nur mit Abi,
Der Unterschied, für allg Hochschulreife brauchst du neben dem Techniker noch den Nachweis über einen min .4 jährigen Unterrichts in einer 2. Fremdsprache..

Ich bin als „Techniker“ im Handwerksberuf vielleicht kein Meister, kann aber in der Industrie, und in der
freien Wirtschaft als frischer Absolvent, mit mehr praktischer Erfahrung punkten als ein Ingenieur

Das ist vielleicht doch etwas mehr verzwickt als du denkst und wenn es um ene Initiative geht, oder eine Idee, das ganze interessanter zu machen indem man jungen Absolventen auch direkt wieder hilft ins Berufsleben einzusteigen.. Find ich das gut 👍

Naja wenigstens sind wir
dann am Ende aufs selbe Ergebnis gekommen
Also manchmal frag ich mich echt wo man so unqualifizierte Leute für solche Diskussionen findet.
 
„staatlich geprüfter Techniker“ ist eigentlich nur sowas wie eine Qualifikation.. wie eine Vorbildung wenn du willst
und eigentlich aucj die Voraussetzung um dann danach studieren zu dürfen ohne damals Abitur gemacht zu haben .. ist vielleicht auch eher was für den 2. Bilddungsweg.

und jetzt kommts,

Genau genommen ist der staatl gepr Techniker als Vorbildung auch „nur“ eine Fachhochschulreife..
damit darfst du dann an Fachhochschulen studieren, damit darfst du nicht auf
ne Universität gehen, das geht nur mit Abi,
Der Unterschied, für allg Hochschulreife brauchst du neben dem Techniker noch den Nachweis über einen min .4 jährigen Unterrichts in einer 2. Fremdsprache..
Mir ist das klar, aber vielen anderen nicht.

Ich bin als „Techniker“ im Handwerksberuf vielleicht kein Meister, kann aber in der Industrie, und in der
freien Wirtschaft als frischer Absolvent, mit mehr praktischer Erfahrung punkten als ein Ingenieur
Eben. Jeder muss wissen wo er seinen Platz hat. Und das am besten schon vor der Wahl/Antritt der Weiterbildung.
Dann braucht auch nachher niemand jammern, dass er "mal wieder benachteiligt wird".
 
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