Deckenöse berechnen

Moin,

wir haben zur Klausurvorbereitung eine Aufgabe bekommen, mit der ich nun einige Probleme habe.
Es geht um dieses Bauteil Deckenöse.PNG
Es liegt über die Umlenkrolle eine Masse von 2t max. an.
Nun sollen wir Abmessungen des Flachstahls (4) berechnen mit einem Verhältnis b/h = 3 und einem Bolzenabstand von 120mm
Material ist E360, Sicherheitszahl = 2;
Ich finde für diese Aufgabe leider nichtmal einen Ansatz. Als Lösung ist für h = 19,2mm angegeben.
Vielleicht hat hier ja jemand einen Ansatz für diese Aufgabe.

-Hannes
 
Der Flachstahl wird auf Biegung beansprucht, habe das mal schematisch Aufgezeichnet
1614088774247.png
Fres ist die resultierende Kraft.
Da der Stahl eine Rechteckige Grundfläche hat habe ich für das Wiederstandsmoment
[tex] W_{x} = \frac{b*h^{2} }{6} [/tex]
ausgewählt. Mein Bauverhältnis von b/h = 3 in das Wiederstandsmoment eingefügt
[tex] W_{x} = \frac{3*h^{3} }{6} [/tex]
Als Material E360 => Maximale Spannung 510[tex] \frac{N}{mm^{2} } [/tex]
Mit der Biegegleichung und der Sicherheitszahl 2
[tex] \frac{3*h³}{6} = \frac{M_{bmax*2} }{510\frac{N}{mm²} } [/tex]
umgestellt nach h
[tex] h = \sqrt[3]{\frac{M_{bmax*2*6} }{3*510\frac{N}{mm²} } } [/tex]

Hoffe mal, dass das richtig ist nur komme ich, egal wie ich MB berechne nicht auf die 19,2 mm oder auch nur in die Nähe davon
 
Also wird das Bauteil nicht auf Biegung beansprucht ? Für die Biegung brauch ich doch [tex] \sigma_{b} [/tex] ?

MB_max habe ich alle möglichen Kombinationen ausgetestet die Sinn machen würden. Vom Sinn würde ich sagen 30060N *60mm sagen.
Versteh die Teilaufgabe halt nicht wirklich.
 
Ah ich habe in den Unweiten meiner Formelsammlung eine Formel gefunden die beschreibt, wie man Mmax bei einem Träger mit zwei äußeren Auflagepunkten und einer in der Mitte wirkenden Kraft ausrechnet [tex] M_{max} =\frac{F*L}{4} [/tex]
wenn ich die in meine letzte Formel einfüge bekomme ich
[tex] h = \sqrt[3]{\frac{F*L*2*6 }{3*4*510\frac{N}{mm²} } } [/tex] raus und damit auf 19.19mm für h
Kann ich diese Formel in meinem Fall benutzen ?
 
Ja, man könnte fast meinen ich wüsste was ich da mache.

Ich gehe aufgrund der Antwort einfach mal davon aus, dass das so richtig ist.
So ganz "sauber" ist dein Gedanke evtl. (noch)nicht. Es liegt Schrägzug vor. Die resultierende Seilkraft beträgt ca. 30000N* Stoßfaktor.
Du müßtest eigentlich nur mit der Vertikalkomponente als Biege- Kraft rechnen. Die Horizontalkomponente wirkt als Schubkraft auf die Schrauben.
Nur zur Info.
Ib der Praxis würde man ein 20er Flachstahl nehmen;-)
Den Schweißanschluß sollst du nicht nachrechnen?
 
Also müsste ich nur mit 20000N rechnen ?
In den Lösungen wurde auch auf 20 gerundet aber halt 19.2 als rechnerische Lösung
Schweißanschluß müssen wir nicht berechnen wüsste aber auch nicht, was das ist.
 
Also müsste ich nur mit 20000N rechnen ?
In den Lösungen wurde auch auf 20 gerundet aber halt 19.2 als rechnerische Lösung
Schweißanschluß müssen wir nicht berechnen wüsste aber auch nicht, was das ist.
Die Flachstähle, die die Rolle tragen werden doch wohl angeschweißt sein- oder willst du das Teil aus dem "Vollen" herstellen?
Aber offenbar hattet ihr "Schweißen" noch nicht?
 
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